Учебник Немецкий язык 11 класс Бим Рыжова Садомова Лытаева

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Учебник Немецкий язык 11 класс Бим Рыжова Садомова Лытаева - 2014-2015-2016-2017 год:


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Текст из книги:
üLfl.i Российская академия наук Российская академия образования Издательство «Просвещение» Академический школьный учебник Немецкий язык ■п класс УЧЕБНИК для общеобразовательных учреждений Базовый и профильный уровни Рекомендовано Министерством образования и науки Российской Федерации 5-е издание Москва «ПРОСВЕЩЕНИЕ» 2011 УДК 373.167.1:811.112.2 ББК 81.2Нем-922 Н50 II.I учебник получены положительные заключения Российской академии наук (письмо № 10106 — 5215 от 31.10.2007 г.) и Российской академии образования (письмо № 01-387/5/7Д от 22.10.2007 г.). Серия «Академический школьный учебник» основана в 2005 году Проект «Российская академия наук, Российская академия образования, издательство «Просвещение» — российской школе«. Руководители проекта: вице-президент РАН акад, В. В. Козлов, президент РАО акад. Н. Д. Никандров, управляющий директор издательства «Просвещение» чл -корр. РАО А. М. Кондаков. Научные редакторы серии: акад. РАО, д-р пед. наук А. А. Кузнецов, акад. РАО, д-р пед. наук М. В. Рыжаков, д-р экон. наук С. В. Сидоренко. Ш«ОЛД и л БИМ Авторы: И. Л. Бим, Л. И. Рыжова, Л. В. Садомова, М. А. Лытаева Авторский коллектив и издательство «Просвещение» выражают благодарность госпоже Андреа Крентцин и господину Вольфгангу Крентци-ну за помощь и консультации в процессе работы над книгой. Немецкий язык. 11 класс : учеб, для общеобразоват. Н50 учреждений ; базовый и профил. уровни / [И. Л. Бим, Л. И. Рыжова, Л. В. Садомова, М. А. Лытаева] ; Рос. акад. наук. Рос. акад. образования, изд-во «Просвещение». — 5-е изд. — М. : Просвещение, 2011. — 272 с. : ил. — (Академический школьный учебник). — ISBN 978-5-09-025584-4. УДК 373.167.1:811.112.2 ББК 81.2Нем-922 ISBN 978-5-09-025584-4 © Издательство «Просвещение» 2008, 2010, 2011 © Художественное оформление. Издательство «Просвещение», 2007 Все права защищены 2009, \ Ш\ щ (Wi lederk ■*Ч 0ШТ Jr, V. s^r^- ■. ^•i Ms?*- ^41 ■ДГ;... VA Г^вЯ ■= i ' Was waren für euch diese Sommerferier j Nur Erholung oder auch Abwechslung? ^ Oder vielleicht Vorbereitung auf das letzte Schuljahr mit vielen Überlegung über die Zukunftspläne? i/ ■|*Г' Sommererinnerungen 1. ► 2. ► Nun, was waren für euch diese Sommerfehen? Was habt ihr außer Erholung noch gemacht? Habt ihr euch auf das letzte Schuljahr vorbereitet und euch Gedanken über eure Zukunft gemacht? Beantwortet bitte die Fragen. — Wo wart ihr im Sommer? — Mit wem habt ihr eure Ferien verbracht? (mit Eltern, Freunden) — Wie war das Wetter? — Was habt ihr in den Ferien gemacht? — Was habt ihr besonders Schönes erlebt? — Habt ihr viel fotografiert? Was? 3. ^ Möchtet ihr noch mehr über die Ferien erfahren? Jeder / Jede fragt seinen / ihren Mitschüler / seine / ihre Mitschülerin, ob er / sie im Dorf, am Meer oder im Ausland war; ob er / sie im Sommer neue Freunde kennen gelernt hat; ob er / sie sich gesonnt und viel gebadet hat; ob er / sie oft in die Disko gegangen ist; ob er / sie auch Rad und Boot gefahren ist; ob er / sie viel gelesen und Musik gehört hat; wie er / sie seine / ihre Ferien findet. 4. ^ Habt ihr bemerkt, dass es in der Übung 2 direkte (прямые) Fragen, in der Übung 3 — indirekte (косвенные) gab? Vergleicht bitte. Direkte Fragen ohne Fragewort Die Lehrerin fragte; „Hast du die Ferien gut verbracht?“ mit Fragewort Mein Freund fragte: „Wohin bist du im Sommer gefahren?“ indirekte Fragen ohne Fragewort Die Lehrerin fragte mich, oi) ich die Ferien gut verbracht habe. mit Fragewort Mein Freund fragte, wohin ich im Sommer gefahren bin. Die indirekte Frage ist eine Sonderform der indirekten Rede. 5. ^ AB, Üb. 1. 6. ► Hier sind die Sommererinnerungen einiger deutscher Jungen und Mädchen. a) Lest bitte ihre Aussagen. Findet zuerst die Bedeutung folgender Wörter und Wendungen im Wörterbuch. die Hitze So ein Pech! ein bisschen Geld zusammenschmeißen komischerweise einen Streich spielen die Umkleidekabine die Klimaanlage Anna Schön warm. So soll der Sommer sein. Andere nennen das Affenhitze. Ich nicht. Darum liebe ich den Süden. Dieses Jahr habe ich mich auf einen Urlaub in Spanien gefreut. Schon eine Woche vor Urlaubsbeginn packte ich meine Koffer. Bei unserer Abfahrt regnete es. Ich freute mich auf die Sonne Spaniens. Doch am Urlaubsort regnete es auch. Die ganzen 14 Tage wurde es kaum besser. So ein Pech! Das Schlimmste war allerdings: In Deutschland war ein Traumsommer. Mit Temperaturen über 30 Grad. Ohne mich. Schade! Jutta Grillpartys sind schnell organisiert. Alle schmeißen ein bisschen Geld zusammen, einer kauft Fleisch, einer Getränke, die Mädels machen Salate. Mein Freund Marko kümmert sich meistens um die Musik. Die anderen Jungs streiten sich immer, wer grillt. Komischerweise machen das nie die Mädchen. Warum eigentlich? In der Küche lassen sich die Jungs doch auch nie blicken. Mütter kommandieren sie höchstens zum Abwaschen. Nächstes Mal will ich auch mal grillen. Letztes Mal waren die Würstchen nämlich fast schwarz. Sven Schwimmen gehen. Freunde treffen. Musik hören. Im Freibad ist das Leben leicht. In den letzten großen Ferien gingen wir jeden Tag schwimmen. Wir trafen uns in einer Ecke der Liegewiese. Nach dem Schwimmen gingen wir duschen. Einmal hängte ich meine Badehose neben mein Handtuch. Doch als ich aus der Dusche kam, war beides weg. Ich suchte alles ab, doch ich fand schließlich nur mein Handtuch. In der Umkleidekabine warteten meine Freunde mit meiner Badehose. Sie hatten mir einen Streich gespielt. Schöne Freunde! Markus Ait)eiten, wenn die anderen Urlaub tnachen. Aufstehen, wenn die anderen no(;h im Bett liegen. Im Supermarkt Regale .lufräumen, wenn draußen die Sonne scheint. Das Leben kann grausam sein! Doch ich brauche den Ferienjob. Das ver-(lif'nte Geld ist schon fest eingeplant: für (kill Autoführerschein. Darum beiße ich )(ч1 DÜSSELDORF / Г’ Köln Leverkusen ^^'^-'j^Aaehen > Ш у 9 '< Frankfurt WIESBADEN >* tri,/- Pfalz '"''■^•-äaarfar Ludvrlgshafen Mannheim \ SAARBRÜCKEN ^ Heidelberg ~ Baden Karlsruhe FRANKREICH .Stuttgart /> 7U.I — v г Tübingen, Го Jl« ERFURT Weimar Jena l.“-\ Leipzig Meißen j DRESDEN . Гц-*',. ,/r Sachsei У5У r,, r 0' \V Nürnberg Würzburg > TSCHECHIEN I’ V Bayei ^ ”’\ Regensburg '"4 4V. Augsburg MÜNCHEN Freiburg LIECHTENSTEIN <> Passau \ / 's Л fl/. •p>" Ts C H W E I — Staatsgrenze Grenze der Bundesländer Z i.., r-Of'_ /Ttalien.4 -t E Я C " BERLIN Hauptstadt ' MAINZ Hauptstädte der Bundesländer 10'*'. ¥■ Schreibt bitte über eure Sommerferien in Form eines Aufsatzes (сочинение) oder einer Erzählung (mit Ausdruck von Emotionen), oder einer Erörterung (рассуждение), die letzte nach dem Schema: These — Argumente — Resümee (вывод, заключение). Nun sind aber die Ferien vorbei und die Schuie hat wieder begonnen Womit kommt ihr in die 11. Klasse? Arbeitet mit dem Portfolio^ und prüft, was ihr alles könnt. • Lest darüber im Arbeitsbuch (S. 143). Ihr werdet wieder mit euren Dossiers und mit Listen für die Selbstkontrolle weiter arbeiten. Eure Aufgabe ist es, in der 11. Klasse das Niveau^ Bl in allen Sprachtätigkeiten (im Sprechen, verstehenden Hören, Lesen und Schreiben) zu erreichen. Diejenigen, die sich für Sprachen und noch mehr für Philologie oder Geschichte interessieren und den entsprechenden Leistungskurs^ gewählt haben, müssen sich bemühen, sich dem Niveau B2 zu nähern. • Überlegt euch und besprecht mit eurer Lehrerin / eurem Lehrer, wie ihr eure Arbeit gestalten wollt, um das erwünschte Niveau zu erreichen. ' tliis Portfolio ~ ЯЗЫКОВОЙ портфель. Предполагает ведение досье (накопительном папки) с письменными работами (сочинения, рефераты, таблицы и т. д.) и рисунками, а также работу с листами для самоконтроля с целью выявления уроиня обученности. ■’ilii!. Niveau (//es: ниво) — уровень 'tlor l eistungskurs — здесь: профильный курс Das Alltagsleben der Jugendlichen in Deutschland und in Russland. Was gibt es da alles? s. <«*? и Lesen bedeutet sich informieren. Und noch viei mehr, nicht? 1. P Wir haben schon über die Sommerferien gesprochen. a) Gehören Ferien zum Alltag? Ja und nein. Nein und ja. — Ja, weil sich die Ferien jedes Jahr wiederholen und mehr als zwei Monate dauern. — Nein, weil das nicht nur verdiente Freizeit, sondern auch Abwechselung ist. Also, in dieser Hinsicht' sind die Ferien den Feiertagen ähnlich. b) Wie ist eure Meinung dazu? c) Was versteht ihr also unter Alltag? Lest bitte und zählt weiter auf (перечисляйте дальше). Alltag sind die gewöhnlichen Arbeitstage oder Wochentage. Dazu gehören: die Schule, die Pflichten zu Hause, das Einkäufen von Lebensmitteln und der Kleidung, die Sorge für die Geschwister ... . 2. ^ Viele Jugendliche in Deutschland haben einen Wochenplan und schreiben auf, was sie jeden Tag zu machen haben. a) Auf S. 13 ist der Wochenplan von Ingrid. Lest ihn. b) Antwortet bitte auf die folgenden Fragen. Was denkt ihr, macht Ingrid gleich nach dem Unterricht ihre Hausaufgaben? Hat sie nicht zu wenig Zeit für die Hausaufgaben eingeplant? Ist es überhaupt richtig, die Hausaufgaben gleich nach dem Unterricht zu machen? - Wann und wie lange macht ihr gewöhnlich eure Hausaufgaben? — Wie sieht überhaupt ungefähr euer Wochenplan aus? c) AB, Üb. 1. In dieser Hinsicht — в этом отношении Der Wochenplan von Ingrid ?.4o^ Ал^ ^ ЛЛ1 unterricht. ' о ^ Hausaufgaben, dßf Mutter helfen m ' Musik hören, '>^ls ' di , _ nterricht, ^Hausaufgaben telefonieren ^ Gitarre spielen lesen 3. ► 4* Die Schule nimmt in unserem Leben viel Zeit ein, besonders in der Oberstufe. Wodurch unterscheidet sich die deutsche Oberstufe von der Oberstufe in Russland? Teilt euch in Gruppen ein. Jede Gruppe wählt einen Auszug, liest ihn, um das Wichtigste zu verstehen, und arbeitet an den Aufgaben dazu. I. Hier ist der erste Auszug (Text A). a) Findet zuerst die Bedeutung der folgenden Wörter im Wörterbuch. das Pflichtfach die Wahlmöglichkeit ausschlaggebend sein der Grundkurs der Leistungskurs die Bewertung der Schulabgänger А Die Klassen 11 — 13 nennt man die Oberstufe. Hier haben die Schüler neben dem Kanon von Pflichtfächern gewisse Wahlmöglichkeiten, d. h. man kann sich für bestimmte Fächer, die vielleicht für die Berufswahl ausschlaggebend sind, entscheiden. 'der Flohmarkt (paar.) — блошиный рынок, барахолка andere dagegen nicht wählen. In der Oberstufe findet auch nachmittags Unterricht statt. Der Schüler entscheidet selbst, ob er ein bestimmtes Fach in Form eines ..Grundkurses“ (drei Stunden pro Woche) oder eines ..Leistunaskurses" (fünf Stunden pro Woche) belegen wilP. Anstelle der traditionellen Noten 1—6 gilt in der Oberstufe ein 15-Punkte-system, um die Chancengleichheit zu erhöhen und der Bewertung mehr Spielraum zu geben^. Das Abschlusszeugnis des Gymnasiums, das „Abitur“ oder „Reifezeugnis“, berechtigt zum Studium an einer Hochschule oder Universität. Da es viel mehr Abiturienten als Studienplätze gibt, wurde eine Aufnahmebeschränkung für viele Fächer eingeführt. Die Schulabgänger müssen einen bestimmten Notendurchschnitt im Abiturzeugnis erreichen, um zum Studium für das betreffende Fach zugelassen zu werden. yv%w* der Kanon von Pflichtfächern — набор предметов, обязательных для всех учащихся gilt ein 15-Punktesystem — знания учащихся оцениваются по 15-балльной шкале wurde eine Aufnahmebeschränkung eingeführt — было введено ограничение в приеме абитуриентов der Notendurchschnitt — средний балл Ь) Seht den Text noch einmal durch und sucht deutsche Entsprechungen (Äquivalente) zu diesen Sätzen. 1. Здесь наряду с набором предметов, обязательных для всех, школьники имеют в определенной мере возможности выбора. 2. Ученик решает сам, хочет ли он иметь определенный предмет в форме обязательного курса (3 часа в неделю) или в форме предмета по выбору (5 часов в неделю). 3. Так как абитуриентов намного больше, чем учебных мест, вводятся ограничения в приеме на многие специальности. ' ein Fach in einem Leistungskurs belegen — здесь: изучение предмета в рамках профильного курса • mehr Spielraum der Bewertung geben — дать больший простор для оценивания и с) Wodurch unterscheidet sich die Oberstufe in Russland von der Oberstufe in Deutschland? Nehmt die Tabelle zu Hilfe und antwortet auf die Frage. Die Oberstufe in Russland Die Oberstufe in Deutschland 1. Die Oberstufe dauert zwei Jahre. 2. Es gibt die Noten von 1 bis 5 für die Bewertung der Leistungen. ... 3. Die Schulabgänger können die Aufnahmeprüfungen an einer Hochschule ablegen. ••• d) Gibt es auch in den Schulen Russlands gewisse Wahlmöglichkeiten der Fächer? In welchen Schultypen? II. Lest bitte den Text B, um das Wichtigste zu verstehen. a) Sucht die Bedeutung einiger neuer Wörter im Wörterbuch. die Zulassung die Klausur der Leistungskurs mündlich die Bewertung mindestens В Mit Punkten^ zum Abitur Jeder Schüler muss für die Zulassung zum Abitur von der 12. Klasse an eine bestimmte Anzahl von Punkten haben. Alle Leistungskurse und 22 Grundkurse zählen^ für das Abitur. Für die Bewertung in den einzelnen Fächern werden Klausuren geschrieben. Auch für die mündliche Arbeit gibt es Noten, die eine bestimmte Zahl der Punkte ausmachen. Hier einige Erklärungen für die Punkte. 13-15 Punkte: sehr gut (отлично) 10-12 Punkte: gut (хорошо) 7-9 Punkte: befriedigend (удовлетворительно) 4-6 Punkte: ausreichend (достаточно) 1-3 Punkte: mangelhaft (недостаточно) mit Punkten — здесь: c баллами zahlen — здесь: значимы, учитываются о Punkte: ungenügend (неудовлетворительно) 110 Punkte in Grundkursen und 70 Punkte in Leistungskursen sind das Minimum für die Abiturzulassung. Zwei der Prüfungsfächer, darunter ein Leistungskurs, muss der Schüler mindestens mit der Note „ausreichend“ (5 Punkte) bestehen. b) Seht den Text noch einmal durch und sucht deutsche Entsprechungen (Äquivalente) zu folgenden Sätzen. 1. Каждый ученик для допуска к выпускному экзамену должен уже с 12-го класса набрать определенное количество баллов. 2. Оценка отдельных предметов осуществляется на основе письменных работ. 3. 110 баллов по основным предметам и 70 баллов за предметы по выбору — это минимум для допуска к выпускному экзамену. c) Welche Unterschiede gibt es zwischen dem deutschen Abitur und der Abschlussprüfung in der allgemein bildenden Schule Russlands? Beantwortet die Frage mit Hilfe der Tabelle. Nehmt auch den Text zu Hilfe. Allgemein bildende Schule in Russland Deutsches Gymnasium 1. Jeder Schüler in der allgemein bildenden Schule legt Prüfungen in Russisch und Mathe ab (obligatorische Fächer) und in vier Wahlfächern. 2. Die Leistungen der Schüler werden mit den Noten 1 bis 5 bewertet. ... 3. In Russisch und Mathe schreibt jeder Schüler Klausuren. Alle anderen Prüfungen legt er mündlich ab. d) Welche Fächer hast du als Wahlfächer gewählt? Sind diese Fächer auf deinen zukünftigen Beruf orientiert? e) Die Gruppen tauschen die Informationen aus. f) AB, Üb. 2*. 4. ► а) Erzählt ausführlicher (подробнее) über die Oberstufe in eurer Schule. b*) Was würdet ihr in eurer Schule verändern? Warum? 5. ^ Ist die Vorbereitung auf den Unterricht wichtig? a) Lest bitte einen Artikel aus der Jugendzeitschrift „Juma“ und beantwortet die Frage: Wie bereiten sich Falk und Alexandra auf die Klassenarbeit vor? Wer lernt, gewinnt Für die zehnte Klasse der Max-BornRealschule in Dortmund ist es soweit: Die erste Klassenarbeit im Fach Englisch steht auf dem Plan. Falk (15) und Alexandra (16) haben sich zum Üben verabredet. Sie treffen sich einen Tag vor der Arbeit bei Alexandra zu Hause. Lehr- und Wörterbücher kommen auf den Tisch, Vokabelhefte und Stiftdosen. „Wir beginnen mit den Vokabeln, die wir in den letzten Wochen gelernt haben“, schlägt Alexandra vor. „Oje, gleich zu Beginn Gehirnakrobatik'“, stöhnt Falk. Alexandra beginnt mit dem Abfragen. Beide wissen ungefähr, was in der zweistündigen Arbeit drankommen könnte: „Erstens geben die Lehrer immer Tipps zum Thema. Zweitens kennt man natürlich den Stoff der letzten Wochen. „Bei uns waren Jf-Sätze' und ,Probleme ausländischer Jugendlicher in Großbritannien' wichtige Themen. Dazu werden sichtlich Fragen kommen“, meint Alexandra, „immerhin nicht total uninteressant.“ Falk grinst etwas gequält. Ihm wäre eine Mathearbeit lieber. „Informatik, Mathematik und Computerprobleme lösen — das liegt mir^. In Englisch bin ich nicht schlecht, aber auch nicht einsteinmäßig.“ Falk erzählt, dass die Schüler eigentlich selten zusammen üben. Viele aus der Klasse sind so genannte „Einzelkämpfer“. Alexandra dagegen trifft sich ab und zu mit anderen Mitschülerinnen zum Üben. „Ich finde es eher schade, wenn jeder alleine vor sich hin wurschtelt.“ 'die Gehirnakrobatik (paar.) — головоломка ■'das liegt mir = das gefällt mir Zui Vorbereitung einer Klassenarbeit gehört bei vielen auch ein schlaues Spicksystem\ das man im Notfall befragen kann. Alexandra schreibt für Englisch Vokabeln, die sie sich nicht merken kann, auf winzige Zettel. Die versteckt sie unter den Stiften in der Stiftdose. In der Dose kleben auch kleine Zettel mit Formeln von der letzten Mathearbeit. Falk kritzelt kleine Bemerkungen ins Wörterbuch und lässt sich von Alexandra wichtige Vokabeln auf den Arm schreiben. „Wenn man ein bisschen geschickt am Pulliärmel zupft, kann man prima schummeln^“, meint Falk. Max-Born-Realschule — eine Realschule, die den Namen des berühmten deutschen Physikers trägt. Max Born ist einer der Schöpfer der QuantenMechanik. Nobelpreis 1954. die „if-Sätze“ — Sätze mit „if“; „if“ (engl.) = wenn einsteinmäßig — wie Einstein (paar.). Ich bin nicht einsteinmäßig (kein Einstein). = Ich bin nicht so begabt wie Einstein. wurschteln = wursteln (paar.) — работать и жить без плана и цели (от поговорки: Mir ist alles Wurscht. — Мне всё трын-трава.) Ь) Was passt zusammen? 1. grinsen---- 2. in Englisch bin ich nicht einsteinmäßig 3. das liegt mir a) in Englisch bin ich nicht so begabt b) das gefällt mir c) lächeln c) Findet bitte im Text. — Wie bereiten sich die Schüler gewöhnlich auf eine Klassenarbeit vor? Machen das alle gleich? — Was für ein schlaues Spicksystem haben die Schüler? ' das Spicksystem (paar.) — система шпаргалок •'schummeln (paar.) — обманывать, здесь: списывать 6. > 4 d) Was meint ihr, hilft dieses System den Wortschatz behalten? e) Wie bereitet ihr euch auf den Unterricht oder eine Kontrollarbeit vor? Seid ihr Einzelgänger oder arbeitet ihr zu zweit, zu dritt? Gibt es bei euch auch ein schlaues Spicksystem? f*) Was denkt ihr: Sind die Hausaufgaben überhaupt sinnvoll? Braucht ihr sie überhaupt? Haushaltsprobleme gehören auch zum Alltag. Fast jeder Junge und jedes Mädchen in Deutschland sind zu Hause für etwas verantwortlich. Hier zwei ganz verschiedene Aussagen der Jugendlichen. Arbeitet in Gruppen. I. Lest den Text A, um das Wichtigste zu verstehen. А VERA: Pro Tag komme ich auf eine Stunde Hausarbeit „Feste Regeln gibt es bei uns nicht, aber ich komme schon auf eine Stunde Hausarbeit am Tag. Meine Mutter sagt halt .hilf mir mal schnell beim Spülen, Aufräumen, Staubwischen, Staubsaugen oder was weiß ich. Meist protestiere ich erst mal, aber dann mache ich es schon. Dazu kommen noch so Dinge wie den Hund ausführen, Einkäufen, meine kleine Schwester — sie ist erst drei — füttern, und so weiter. Manchmal habe ich natürlich überhaupt keine Lust, dann dauert es auch etwas länger. Oder ich bin grad beim Abwaschen, und jemand lädt mich ins Kino ein. Also sage ich meiner Mutter, dass mein Bruder diesmal für mich abwaschen soll. Dann ist sie vielleicht zwei Minuten etwas sauer, aber normalerweise nicht länger. Ich finde das eigentlich auch total o.k.’, im Haushalt mitzuhelfen. Außerdem ist meine Mutter nicht ,nur‘ Hausfrau, sondern sie hilft meinem Vater auch noch im Büro mit. Ältere Kinder, die von zu Hause ausziehen und von ihren Eltern Wohngeld verlangen, kann ich ’o.k. = okay {engl.) — все в порядке, хорошо überhaupt nicht verstehen, gerade wenn es den Eltern nicht so gut geht. Dann sollte man meiner Meinung nach schon mithelfen. Wenn ich mit der Schule fertig bin, möchte ich schon ausziehen. Mein Vater wird da zwar erst mal dagegen sein, aber ich glaube doch, dass er mich darin finanziell unterstützt. Momentan fühle ich mich allerdings auch zu Hause ganz wohl. Im Großen und Ganzen verstehen wir uns alle doch recht gut.“ Ich komme auf eine Stunde Hausarbeit pro Tag / am Tag. = Ich widme der Hausarbeit eine Stunde am Tag. ausziehen = hier: nicht mehr mit den Eltern zusammen wohnen a) Welche Hausarbeit macht Vera zu Hause? Antwortet mit Stichwörtern. Zum Beispiel: aufräumen. Staub saugen ... b) Was gehört also dazu? Vollendet bitte das Assozio-gramm! c) Was meint ihr: Warum macht Vera so viel Hausarbeit? Wie charakterisiert sie das? Wie sind ihre Beziehungen mit den Eltern? Sucht im Text Argumente für eure Antworten. d*) Was sagt Vera über das Problem „ausziehen“? II. Lest den Text B. Was ist der Hauptgedanke des Textes? ALEXANDER: Mutter und Oma machen alles „Ich muss eigentlich gar nichts im Haushalt machen. Meine Mutter arbeitet morgens von fünf bis neun bei der Post, und dann ist sie den ganzen Tag zu Hause. Dazu kommt, dass meine Oma im Haus gegenüber wohnt, und so machen die beiden eigentlich die ganze Hausarbeit. Das Einzige, was ich mache, ist mein Zimmer .lufzuräumen. Schließlich will ich es ja auch oinigermaßen ordentlich haben. Wenn auf meiner Bude mal Staub gewischt oder Großputz gemacht werden muss, dann macht das auch meine Mutter. Bügeln muss ich auch nicht, das erledigt meine Oma. Manchmal trage ich halt den Müll runter, oder ich trockne mal freiwillig das Geschirr mit ab oder so. Zoff gibt’s wegen der Hausarbeit nie, weil meine Mutter gar nicht verlangt, dass ich was mithelfe. Nicht, weil ich ein Junge bin: Meine Schwester macht mit ihren 21 Jahren auch nicht mehr als ich. Meist ist sie sowieso bei ihrem Freund. Klar: Wenn meine Mutter sagen würde, ich soll ihr in Zukunft mehr helfen, dann würde ich es schon einsehen. Gern macht das ja schließlich keiner.“ die Bude (paar.) = das Zimmer Großputz (paar.) = großes Reinemachen — генеральная уборка der Zoff {paar.) = das Schimpfen — ругань ich würde es einsehen — я бы с этим согласился / это бы меня убедило а) Antwortet bitte mit Stichwörtern. Wie hilft Alexander seiner Mutter zu Hause? Zum Beispiel: das Zimmer aufräumen, Müll ... — Arbeitet seine Mutter oder ist sie den ganzen Tag zu Hause? — Warum macht Alexander so wenig im Haushalt? Wie charakterisiert das den Jungen? — Und wie steht es mit seiner Schwester? — Seid ihr mit der Meinung dieses Jungen über die Hausarbeit einverstanden: „Gern macht das ja schließlich keiner“? b*) Was meint ihr, ist es richtig, dass die Mutter ihre Kinder von den Hauspflichten befreit und dass ihre erwachsenen Kinder das so einfach hinnehmen? c) Die Gruppen tauschen die Informationen aus ihren Texten aus. d*) Diskutiert über das Problem „Meine Pflichten zu Hause“. 7. ^ Freizeitprobleme gehören auch zum Alltag. Es ist aber nicht immer leicht, seine Freizeit sinnvoll zu gestalten. a) Was versteht man hier eigentlich unter „sinnvoll“? Was meint ihr? b) Warum ist es nicht immer leicht? Erstens hat man oft keine oder sehr wenig freie Zeit, zweitens braucht man dafür Fantasie und guten Willen. Seid ihr einverstanden? Argumentiert bitte! c) AB, Üb. 6. 8. ► Es gibt noch einen Grund, warum es nicht leicht ist, die Freizeit sinnvoll zu gestalten. Um interessant und sinnvoll die Freizeit zu gestalten, brauchen die Jugendlichen Geld. Wie steht es mit dem Taschengeld in Deutschland? a) Was wisst ihr darüber? b) Lest bitte den Text, um das Wichtigste zu verstehen. Sucht aber zuerst einige neue Wörter im Wörterbuch. im Durchschnitt das Einkommen das Geld ausgeben die Aufladekarte vermitteln verlockend Ohne Moos^ nix los^! nach Daniela Dorth (gekürzt) niaubt man den Statistiken, so bekommt ein Jugendlicher in Deutschland im Durchschnitt 55 Euro Taschengeld im Monat. Allerdings darf man hier nicht vergessen, dass dies der Durchschnitt ist und die Höhe des Taschengeldes natürlich vom Einkommen der Eltern abhängt. Hat man erst einmal Taschengeld, stellt sich die Frage, wofür man •!s ausgibt. Die Möglichkeiten hierfür sind grenzenlos und ganz individuell. Natürlich locken verschiedene Freizeitangebote wie Kino, Schwimmbad oder Diskotheken. Aber sieht man sich die I intrittspreise an, dann sind 55 Euro nicht viel. Beispielsweise zahlt man für eine Kinokarte zwischen 4 und 7 Euro, der Eintritt für die Disko liegt bei 5 bis 10 Euro, der Eintritt liirs Schwimmbad zwischen 4 und 10 Euro. Aber es gibt noch unzählige andere Möglichkeiten, sein Geld loszuwerden^: Bücher, CDs, DVDs oder Aufladekarten fürs Handv. Um euch eine Vorstellung zu vermitteln, will ich euch hier einige F^reise nennen. Eine CD kostet in Deutschland zwischen 6 und 18 Euro, für eine DVD zahlt man zwischen 10 und 25 Euro. Viele Jugendliche besitzen ein eigenes Handy, die Karten zum Aufladen gibt es ab 15 Euro und werden meist auch vom eigenen Taschengeld bezahlt. Außerdem gibt es tausend andere verlockende Dinge, die sich die Jugendlichen vom Taschengeld leisten möchten, z. B. Süßigkeiten und Anziehsachen. So, und wenn ihr jetzt mal die Dinge zusammenrechnet, dann merkt ihr sicher, dass 55 Euro nicht nach viel Geld klingt. Natürlich versuchen Jugendliche ihr Geld aufzubessern, indem sie kleine Jobs erledigen. Zum Beispiel: Babysitten in der Nachbarschaft, Aushilfsjobs in Geschäften, Zeitungen austragen oder Hunde aus-lühren. So können sich Jugendliche etwas dazuverdienen. ' (Jas Moos — деньги, деньжата (жаргон) Diix los! = ist nichts los! = man kann nichts machen ' sein Geld loswerden — потратить свои деньги (дословно: избавиться от денег) I ÜJ Ю) VM die Anziehsachen {paar.) - die Kleidung sein Geld aufbessern (paar.) = noch etwas dazuverdienen c) Sagt kurz, wovon im Text die Rede ist d) Was passt zusammen? 1. das Handy--------- 2. „ohne Moos nix los“ 3. die Anziehsache 4. einen Job erledigen 5. das Taschengeld aufbessern a) etwas zusätzlich zum Taschengeld verdienen b) das Mobiltelefon c) das Kleidungsstück d) ohne Geld gibt es nichts e) eine Arbeit leisten 1b 2 3 4 5 e) Seht den Text noch einmal durch und sucht bitte die Antworten auf folgende Fragen. — Wie viel Taschengeld bekommt durchschnittlich ein Jugendlicher in Deutschland im Monat? — Wovon hängt die Höhe des Taschengeldes ab? — Wofür geben die Jugendlichen dieses Geld aus? — Wie bessern sie ihr Taschengeld auf? — Welche Jobs können sie erledigen? f) Was meint ihr, woraus kann das Einkommen einer Familie bestehen? der Lohn/das Gehalt der Eltern, wenn sie arbeiten das Stipendium der älteren Kinder, wenn sie schon studieren die Rente der Großeltern, wenn sie zusammen mit den Kindern wohnen der Nebenjob der Schulkinder, wenn sie einen haben Но der Lohn — заработок рабочих и обслуживающего персонала das Gehalt — заработок служащих g) Natürlich kann das Einkommen der Familien verschieden sein. Woraus besteht das Einkommen eurer Familien? 9*. 1^ Wer von euch bekommt Taschengeld? a) Was kauft ihr von eurem Taschengeld? b) Was würdet ihr tun, wenn ihr viei Geid bekommen würdet? Ein Notebook kaufen Eine Auslandsreise machen Den Großeltern helfen Jeden Tag viel Süßigkeiten essen Täglich das Schwimmbad besuchen Viele neue Krimis und Abenteuerbücher kaufen Den Eltern Geld für einen gemeinsamen Urlaub geben Jeden Abend in die Disko gehen Etwas anderes J J J J J J J J J Ш der Grundkurs (-e), der Leistungskurs (-e), der Schulabgänger (=) die Bewertung (-en), die Klausur (-en), die Zulassung (-en), das Wahlfach (-er), bewerten (-ete, -et), im Durchschnitt / durchschnittlich, das Einkommen (=), die Aufladekarte fürs Handy, der Lohn (-e), das Gehalt (-er) et Projekte Ihr könnt eines von folgenden Projekten wählen. 1. Vorbereitung und Durchführung eines Rundgesprächs' zu den Themen: a) „Wie kann man den Alltag sinnvoll gestalten?“ (Mit Fotos oder Zeichnungen.) b) „Zeit ist Geld“. Wie ist das zu verstehen? (Mit konkreten Vorschlägen, bitte!) c) „Wir präsentieren unsere Traumschulen. Welche ist die beste?“ 2. Eine umfangreiche Schülerzeitung zu allen diesen Themen. 2 / Wortschatz: Ohne Wörter keine Rede. Oder? 1. ► a) Lest die Sätze und markiert die neuen Wörter. In Deutschland sind 10 Schuljahre Pflicht. Danach schließt sich die so genannte Oberstufe an. Die gymnasiale Oberstufe führt in der Regel zur allgemeinen Hochschulreife (zum Abitur). Sie dauert 3 Jahre. In der gymnasialen Oberstufe gibt es keine Klassen mehr. An deren Stelle tritt ein Kurssystem mit Grundkursen und Leistungskursen. Die Schüler wählen ihre Fächer selbst und stellen ihren eigenen Stundenplan zusammen. Auf diesem Stundenplan gibt es Pflichtfächer und Wahlfächer. Auf solche Weise ist der Unterricht in der Oberstufe durch Wahl- und Pflichtfächer einerseits und Grund- und Leistungskurse andererseits stark differenziert. Den Abschluss der Oberstufe bildet die Abiturprüfung. Für die Zulassung zum Abitur muss jeder Schüler eine bestimmte Anzahl von Punkten haben. ' das Rundgespräch = Gespräch am Runden Tisch — беседа за круглым столом b) übersetzt bitte die Sätze mit den markierten Wörtern ins Russische. 2. ^ Merkt euch die Wortfamilien. Übersetzt bitte die markierten Wörter. das Fach ilui; Lieblingsfach das Pflichtfach I das Wahlfach leisten der Staub die Leistung der Leistungskurs / staubig \ Staub Wischer der Staublappen i der Staubsauger i Staub saugen der Lohn die Belohnung der Wert / wertvoll \ wertlos bewerten die Bewertung 3. ^ Nennt Antonyme zu folgenden Wörtern. das Pflichtfach — ... der Grundkurs — ... die Klausur — ... niedriges Einkommen — ... mündlich — ... wertvoll — ... 4. ^ AB, Üb.1, 2. 5*. К Wofür geben Jungen und Mädchen in Deutschland ihr Taschengeld aus? Was kaufen sie besonders gern für ihr Taschengeld? Wofür Jugendliche in Deutschland ihr Taschengeld ausgeben @ Süßigkeiten ■ Zeitungen, Zeitschriften, Comics □ Kino □ Getränke ■ Fast Food, Essen □ Spielzeug ■ CDs □ Schulsachen 6. ^ Viele Jungen und Mädchen helfen ihren Eltern und Großeltern zu Hause. Welche Hilfe leisten sie? Staub wischen das Geschirr spülen /abwaschen 7. ^ Weiche Pflichten habt ihr zu Hause? 8. ► Einkäufen gehört zum täglichen Leben. Hier einige kurze Gespräche. a) Lest sie bitte und versucht die markierten Wörter und Wortgruppen zu übersetzen. 1 Kunde': Verzeihung, bedienen Sie hier? Verkäufer: Ja, womit kann ich Ihnen helfen? K.: Haben Sie Timm-und-Struppi-Bücher? V.: Ja, sicher, die haben wir! K.: Ich hätte gern die neueste Nummer! V.: Bitte sehr, das macht 3 Euro 40! K.: Hier sind 4 Euro. V.: Danke schön! Und hier 60 Cent zurück, danke. E! Tim-und-Struppi-Bücher — die bekanntesten ComicGeschichten aus Europa. Der Belgier Негде schrieb und zeichnete sie von 1929 bis 1976. 2 Kunde: Entschuldigung, könnten Sie mir mal helfen? Verkäufer: Ja, bitte? K.: Haben Sie noch Taschenkalender? V.: Tut mir Leid, die sind alle ausverkauft. K.: Schade! 3 Kunde: Guten Tag. Verkäufer: Guten Tag. K.: Ein Portmonee hätte ich gerne. In Braun, wenn’s geht. V.: Einen Augenblick ..., haben Sie einen bestimmten Wunsch, was die Form betrifft? ' der Kunde — покупатель, клиент к.: Das soll so eins mit vielen Fächern’ sein, so wie dieses hier. V.: Hier ist eins aus Leder^. in Braun, es hat ein Fach für Scheine und ein Fach für Kleingeld. Ist das in Ordnung? K.: Ja, das wäre was. V.\ Und es hat auch noch ein Fach für Papiere. K.: Sehr schön. Vielen Dank. Kunde: Entschuldigung, könnten Sie mir diese Sportschuhe mal in Größe 39 zeigen? Verkäufer: Die hier vorne sind Größe 39. Die können Sie anprobieren! K.: Die passen wunderbar! Wo kann ich zahlen? V.: Kommen Sie bitte mit zur Kasse, dort können Sie zahlen. b) Sagt bitte, in welchem Geschäft jedes dieser Gespräche stattfindet. Nehmt den Wortsalat zu Hilfe. Schuhgeschäft / ^as Sportgeschäft ein Geschäft für Lederwaren Schreibwarenladen die Buchhandlung 9*. ► a) Hier einige Aussagen. Übersetzt sie bitte! b) Wem könnten sie gehören? Markiert bitte. (K) — die Kundin / der Kunde; {V) — die Verkäuferin / der Verkäufer. Guten Tag! Sie wünschen? ( ) Können Sie mir helfen? ( ) Ja, natürlich. ( ) Was suchen Sie? ( ) Ich hätte gern eine Bluse. ( ) Welche Größe? ( ) Wo kann ich sie anprobieren? ( ) Passt sie Ihnen? ( ) Wünschen Sie noch etwas? ( ) ' das Fach (die Fächer) — здесь: отделение ’ das Leder — кожа т Sie wünschen? Ich hätte gern ... Wünschen Sie noch etwas? das Leder, die Lederwaren / Grammatik ordnet die Sprache und erklärt sie I. Der Tag, an dem die Arbeit ruht — das ist der Sonntag. Wie verbringen Jugendliche in Deutschland diesen Tag? a) Lest darüber und markiert die Nebensätze (придаточные предложения). Mein Sonntag Viel Sport und gutes Essen Donnis geht samstags meistens aus. Darum schläft er am Sonntag lange. „Es kann schon mal drei Uhr nachmittags werden“, sagt er. Sinne Eltern und seine Schwester haben dann schon lange gefrüh-■.luckt. Er findet es „nicht weiter dramatisch“, dass er allein seinen K.iffee trinkt: „Wir sehen uns sehr oft in der Woche.“ Dennis vinabredet sich für den Nachmittag gern mit Freunden. Vorher inledigt er die Hausaufgaben oder übt für die nächste Klausur. Bei i.iiitem Wetter trifft er sich mit seinen Freunden im Park. Meistens nimmt er seinen amerikanischen Ball, das „Ei“, dorthin mit. Dennis li.it ein Jahr als Austauschschüler in Amerika gelebt. Seitdem spielt er American Football^ Nach dem Spiel geht es bei Dennis sportlich weiter. Wenn er noch Zeit hat, fährt er ins Fitnesscenter. „Weil ich oft Rückenschmerzen habe, nehme ich an einem spnziellen Training teil.“ Die Familie lässt am Sonntag das Mittagessen ausfallen. Dafür wird abends gekocht und warm gegessen. Das Essen am Sonntag schätzt Dennis besonders. „Meistens gibt es etwas besonders Leckeres^, das meine Mutter gekocht hat. Am Sonntag kocht sie etwas aufwändiger^ als in der ' Amurican Football — {lies: эмёрикен футбол) 'Klwas Leckeres — что-нибудь вкусное '.Milwändig — здесь: разнообразно Woche. Dafür hat sie sonst keine Zeit, weil sie berufstätig ist.“ Abends bekommt Dennis oft noch Besuch von einem Freund. Zusammen schauen sie sich ein Video an. „Um elf Uhr liege ich wieder im Bett, damit ich nicht verschlafe. Am Montag muss ich früh raus. Zur ersten Stunde. Wenn ich zu spät komme, gibt es in der Schule Krach.“ b) Bestimmt bitte die Art der markierten Nebensätze. c) Also, was macht Dennis normalerweise sonntags? Wie unterscheidet sich bei ihm der Sonntag von einem Wochentag? d) Wie verbringt ihr eure Sonntage? Schlaft ihr auch manchmal bis nachmittags? e) AB, Üb. 1. 2. ^ Setzt bitte in folgenden Nebensätzen „wenn“ oder „als“ ein. 1. ... die Englischlehrerin sagte, dass die Schüler bald eine Klassenarbeit schreiben werden, verabredeten sich Falk und Alexandra zum Üben. 2. Immer, ... Falk und Alexandra eine Klassenarbeit bevorstand, wiederholten sie den Stoff der letzten Wochen in diesem Fach. 3. ... Vera die Schule beendet, möchte sie von zu Hause ausziehen. 4. ... Jens zum ersten Mal sein Taschengeld bekam, wusste er nicht, wofür er es am besten ausgeben soll. 5. Im vorigen Sommer, ... Madien viel Freizeit hatte, kümmerte sie sich um einen Hund von Bekannten, den sie dreimal am Tage ausführte. 6. ... Dennis samstags ausgeht und spät nach Hause kommt, schläft er lange am Sonntag. 3. ^ Wie ist es richtig? Setzt bitte „was“ oder „dass“ ein. 1. Dennis findet es nicht dramatisch, ... er sonntags allein seinen Kaffee trinkt. 2. Am Sonntag spielt Dennis American Football. Er meint, ... dieses Spiel besonders interessant ist. 3. Wenn Jenny nach der Schule nach Hause kommt, findet sie auf ihrem Schreibtisch einen Zettel. Da steht geschrieben, ... sie zu Hause machen soll. 4. Hast du gehört, ... das Wetter in der nächsten Woche kalt wird? 5. Hast du verstanden, ... der Lehrer gesagt hat? 6 Jenny erklärt, ... der Sonntag ein Familientag für sie ist. 7. Das Mädchen geht samstags Vormittag einkaufen und bringt alles nach Hause mit, ... die Familie braucht. 4. Setzt bitte „damit“ oder „um ... zu + Infinitiv“ ein. 1. Alle Schüler in Deutschland stehen morgens sehr früh auf, ... rechtzeitig zum Unterricht ... kommen. 2. Vera hilft nach der Schule der Mutter im Haushalt, ... sich ihre Mutter nach der Arbeit ausruht. 3. Die Lehrerin wiederholt die neuen Wörter, ... die Schüler diese Wörter notieren. 4. Christine teilt jedes Wochenende Prospekte aus, ... ihr Taschengeld ... erhöhen. 5. Die Jugendlichen aus der Gesamtschule der Stadt Brühl erledigen einen Teil der Hausaufgaben in der Schule, ... mehr Freizeit nach dem Unterricht ... haben. 6. Die Eltern geben ihren Kindern eine bestimmte Summe, ... sie Bücher, CDs, DVDs und Aufladekarten fürs Handy kaufen können. 7. Sonntagabends kommt gewöhnlich zu Dennis sein Freund zu Besuch, ... sich zusammen ein Video an ... schauen. /I -j* . / * Hören und Verstehen müssen Hand in Hand gehen Das Hobby spielt eine große Rolle im Leben eines Menschen. Es schmückt sozusagen den Alltag. Fragt man das deutsche Mädchen Methild nach ihrer Lieblingsbeschäftigung, muss sie nicht iange überlegen: „Programmieren in Turbo-Pascal und Delphi^“ ' Turbo-Pascal und Delphi — названия языков программирования 1! 1)НМ, 11 кл. а) Hört euch ein Interview mit diesem Mädchen an. Worüber erzählt sie? Merkt euch aber zuerst einige neue Wörter. das Pfadfinder-Lager — лагерь скаутов das Tetris-Spiel — компьютерная игра «Тетрис» Fotos einscannen' — сканировать фотографии der Rechner = der Computer b) Beantwortet die folgenden Fragen. — Was ist Methilds Hobby? — Was programmiert sie? — Wer unterstützt das Mädchen und hilft ihr bei der Arbeit am Computer? — Wie hilft Methild ihrer Oma? c) Habt ihr auch einen Computer zu Hause? Wie hilft er euch bei der Vorbereitung auf den Schulunterricht? 2. > 3. ► d) AB, Üb. 1. Das Einkäufen nimmt nicht wenig Platz in unserem Alltag ein. Stimmt’s? a) Hört euch den Dialog „Im Kaufhaus“ an und antwortet auf die Frage: Was möchten die Mädchen im Kaufhaus kaufen? b) Hört den Dialog noch einmal und sagt: Welche Größe hat Ingrid und welche Susanne? c) AB, Üb. 3, a) Hört bitte die Durchsagen (объявления) im Kaufhaus und markiert mit Ziffern die Reihenfolge (последовательность) M der genannten Waren. Л О ' einscannen (lies: айнскэннен) b) Hört noch einmal zu und nennt die Preise dieser Waren. I iiic Kodak-Digital-Kamera ... Federleichtes Sportrad ... I iiiindig-DVD-Player ... Professionelle elektronische ■ liigond-Rucksack ... Stoppuhr ... 4. ► А a) Hört euch den Text „Der Sonntag ist ein Familientag“ aus der Zeitschrift „Juma“ an. Von wem und wovon ist hier die Rede? b) Hört noch einmal zu und sagt, was Jenny in dieser Zeit am Sonntag macht. Um 11 Uhr ... Nach dem Frühstück ... Gegen 17 Uhr ... Sonntagabends ... n. ^ AB, Üb. 4*. Sprechen, seine Gedanken (auch schriftlich!) zum Ausdruck bringen. Ist das nicht wichtig für die Kommunikation? 1. ^ Also, was gehört zum Alltag? Was versteht ihr unter diesem Begriff (понятие)? 2. ^ Welchen Platz nimmt die Schule in unserem Alltag ein? Eure Meinung bitte! :i. Welche Unterschiede gibt es zwischen der Oberstufe in Deutschland und in Russland? Nennt sie bitte. ■I. ^ Sind die Hausaufgaben notwendig? Diskutiert darUber. 5. ^ а) Wie verbringen viele Jugendliche in Deutschland den Sonntag? b) AB, Üb. 1. 6. ► Erinnert ihr euch an den Text über Ingrid und Susanne beim Einkäufen? Sie wollten im Kaufhaus Jeans und Pullis kaufen. Ob es ihnen gelang, könnt ihr aus dem nächsten Text erfahren. a) Lest bitte den Dialog, um das Wichtigste zu verstehen. Ingrid: Au weia! Susanne, schau mal, ich komme nicht rein! Ich hab’ wohl wieder zugenommen!’ Ich brauche eine Vierziger^! Verkäuferin: Mal sehen, Größe vierzig gibt es leider nicht mehr in Grün! Nur in Blau oder Rot, möchten Sie die anprobieren? Ingrid: Nein, danke, dieses Grün gefällt mir gerade so gut! Susanne: Nun probiere ich mal eine Hose an. Na, was sagst du denn dazu? Die sitzt wirklich ganz phantastisch. Ist mal was anderes! Nächsten Samstag hab ich eine Fete’^, und wenn Bernd mich so sieht, da ... Ingrid: Guckt er bestimmt hinter dir her“*, meinst du. Ach Susanne, ich wollte, ich hätte auch so eine tolle Figur wie du! Susanne: Ach was! Du hast dafür wunderbare Haare, so schön blond! Solche möchte ich auch haben! Verkäuferin: Oh, das steht Ihnen aber ausgezeichnet! Susanne: Und was kostet das alles? Verkäuferin: Diese Hose kostet fünfundachtzig Euro und der Pulli fünfundsiebzig, das macht zusammen hundertsechzig Euro. Susanne: Mensch, da habe ich aber nicht genug Geld bei mir! Was jetzt? Können Sie mir die Sachen vielleicht bis morgen Vormittag zurücklegen? Verkäuferin: Aber natürlich, das ist möglich! Susanne: Spätestens um elf komme ich dann vorbei. Verkäuferin: Prima! Susanne: Also dann auf Wiedersehen, bis morgen! Verkäuferin: Wiedersehen, die Damen! ' zunehmen — поправиться, прибавить в весе *eine Vierziger = hier: die Jeans Größe 40 ®die Fete — торжество, празднество * er guckt bestimmt hinter dir her — он наверняка будет смотреть тебе вслед R ln\jrld: Wiedersehen! HtiHiwne: Hast du gehört? „Dannen“ hat die gesagt! b) Was ist richtig (/?)? Was ist falsch (F)? I Ittgrid gefällt die grüne Hose so gut, aber die Größe passt ilii nicht. .* Sie kauft eine andere. :i N(jc:hsten Sonntag hat Susanne eine Fete und nnöchte sehr giii .lussehen. ■I Die Hose kostet 75 Euro und der Pulli 57 Euro. h Susanne hat aber nicht genug Geld bei sich. h Siu bittet die Verkäuferin die Sachen bis morgen Vormittag rmuckzulegen. —i 7 Sin möchte am nächsten Tag um elf wieder kommen. c) Lest den Dialog mit verteilten Rollen. d) Ihr wurdet zu einer Party eingeladen und möchtet einige Kleidungsstücke kaufen. Spielt mit eurem Mitschüler / eurer Mitschülerin die Szene „Im Kaufhaus“. Gebraucht dabei folgende Wortgruppen. ■ Viiikäufer / Verkäuferin Kunde / Kundin K.mn ich Ihnen helfen? Ich möchte ... anprobieren Wniche Größe haben Sie? Ich habe die Größe ... 1 ttider gibt es diese Größe Dann zeigen Sie mir bitte ... nicht. Und was kostet das? Oh, das steht Ihnen so gut! Können Sie mir die Sachen Wünschen Sie noch etwas? zurücklegen? 7. > Was sagt ihr in folgenden Situationen? I llii kommt ins Kaufhaus und wendet euch höflich an die Vuikiiuferin (den Verkäufer). Wie macht ihr das? Ihi erklärt dem Verkäufer / der Verkäuferin, was ihr noch hmticht. Wie macht ihr das? I IIи möchtet ein Kleidungsstück oder Schuhe anprobieren. Wie li.iijl ihi bei dem Verkäufer, wo ihr das machen könnt? ■I IIII seid höfliche Menschen. Was sagt ihr beim Abschied? 8*. t Ihr möchtet folgende Waren kaufen. Wo könnt ihr das alles in diesem Kaufhaus (seht den Etagenplan) machen? Ihr sollt nur diese Frage beantworten können. Damenschuhe • einen Rock mit Bluse • einen Herrenanzug • ein Herrenparfüm • Schreibwaren • einen Badeanzug • einige Süßigkeiten • Obst • eine Lederjacke • einen Computer • einen Staubsauger • Videokassetten Ein Etagenplan: Was findet man wo? Parkhaus Erdgeschoss Einfahrt: Neue Thaulowstr, und Hopfenstr. Untergeschoss Lebensmittelabteilung, Bestellannahme, Feinschmecker-Service, Frischfleischabteilung, Fischabteilung, Cafeteria-Imbiss. Erdgeschoss Kurzwaren, Handarbeiten, Modewaren, Pfaff-Nähmaschinen, Christ-Studio, Handschuhe, Zeitschriften, Strümpfe, Trikotagen, Herren-Artikel, Herren-Wollwaren, Hüte, Schirme, Süßwaren, Foto/Optik, Parfümerie, Haarstudio, Uhren-Schmuckabteilung, Kuchenstand, Buchabteilung, Bürotechnik, Schreibwaren, Lederwaren, Koffer. I. Stock Kinderkonfektion, Junique — Mode für junge Leute, Stoffabteilung, Treffpunkt für Preisbewusste, Bettwäsche, Frottierwaren, Bademoden, Miederwaren, Da-Wäsche, Schürzen, Alles fürs Kind, Fotostudio, Kundendienstzentrum, Reisebüro, Kundentoiletten. HOLSTENTÖRN-SHOPPING PASSAGE: Boulevard-Cafe, Schlemmer-Kate, Zeitschriften, Tabakwaren, Süßwaren, Obst- und Blumen-Shop, AC-Aktionscenter, Schallplattenbar, Schuhabsatzbar, Fotofix. Autozubehör, Gartengeräte, Hobby-Heimwerker, Vogelkäfige, Aquarien. II. Stock llnttenkonfektion, Berufsbekleidung, Schuhwaren, Damen-Wiiliwaren, Blusen/Röcke/Hosen, Putzabteilung, Perücken-Huiirstudio — Pierre Cardin, Top-Shop, Damen-Kleider, Modique — die Modebutike, Damen-Mäntel-Kostüme, Leder-Itiikloidung für Damen und Herren, Collegio-Favori-Shop, I '«il/abteilung, Kundentoiletten. „Kll LER STUBE“, das Restaurant mit maritimem Flair, EINRICH-lUNGSHAUS: Wohnmöbel, Bilder, Bilderrahmen. III. Stock Sportabteilung, Tennis-Shop, Wintersportparadies, Fahrräder, Ciintping, Angel-Wander-Shop, Radio-Fernsehen, Schallplatten, (imdinen, Teppiche. Orient-Bazar, Bettwaren, Schlafzimmer, Hullen, Kleinmöbel, Dielenmöbel, Küchenmöbel, Kundentoilet-len. IV. Stock I Inklro-Großgeräte, Lampen, Solarien, Spielwaren, WMF-Studio, ll.iushaltwaren. Alles für’s Bad, Allibert-Studio, Glas/Porzellan, (inschenkartikel, Künstl. Blumen, Kundentoiletten. V. Stock Ciilö-Restaurant „Bollhörnblick“ mit Fördeblick-Terrassen, Öff. I nttisprecher, Kundentoiletten. e*. ► Also das Einkäufen gehört auch zu unserem Alltag! Einige machen es gern und klappern in ihrer Freizeit die Geschäfte in ihrem Wohnort abM Die anderen machen es ungern. Und du? 10''.^ Ihr wollt wissen, wie eure Schulkameraden ihren Alltag verbringen und welche Probleme sie dabei haben. Stellt schriftlich einen Fragebogen zusammen und führt eine Umfrage durch. tliM (ioschätte abklappern (paar.) —обходить все магазины r-k j Wiederholung und Kontrolle spielen eine große Rolle 1. ^ Was passt nicht in die iogische Reihe? 1. die Oberstufe, der Grundkurs, der Leistungskurs, das Wahlfach, die Klausur, durchschnittlich, die Bewertung 2. Staub wischen, Geschirr spülen, das Zimmer aufräumen, putzen, waschen, den Fußboden fegen, Hausaufgaben machen. Staub saugen 3. das Einkommen, Geld verdienen, bewerten, das Geld ausgeben, das Taschengeld, der Lohn / das Gehalt 4. der Kunde, der Verkäufer, das Kaufhaus, anprobieren, passen, nähen, Einkäufe machen 2. ^ Setzt bitte die unten angegebenen Wörter ein. In der deutschen Oberstufe wählen die Schüler selbst ... und ... . Es gibt hier keine traditionellen Noten. Die Leistungen der Schüler ... mit Punkten .;. . Für ... zum Abitur soll jeder Schüler eine bestimmte Anzahl von Punkten haben. In einigen Fächern schreiben die Schüler (.. . Nach der 13. Klasse machen die Schüler in Deutschland ... . So heißt die Abschlussprüfung im Gymnasium. die Grundk Urse das Abitur Klausuren rte Lelstungskurse bewerten die Zulassung 3. ^ Beantwortet die foigenden Fragen. — Wie werden die Kenntnisse der Schüler der Oberstufe in Russland bewertet? Mit Noten oder mit Punkten? —- Schreiben sie auch in einigen Fächern Klausuren? In welchen? — Welche Abschlussprüfungen müssen die Schüler in Russland ablegen? — Sind alle Prüfungsfächer für Schulabgänger in Russland Pflicht oder können die Schüler einige wählen? Wnlche Prüfungsfächer sind Pflichtfächer und welche Wahlfächer? ► AB, Üb. 1, 2. 0. ► Was ist richtig: „damit“ oder „um ... zu“? I Die Jugendlichen gehen am Wochenende in die Disko, ... Iiin/en und Musik ... hören. f' Im Jugendklub gibt es eine Menge Veranstaltungen, ... die jun-iinii Leute ihre Freizeit sinnvoll verbringen. I Inige gehen auf den Sportplatz oder in die Schwimmhalle, ... hiMball ... spielen oder ... schwimmen. А Manche besuchen ein Jugendzentrum. Es gibt hier einen I .iitnputerraum, ... die Jugendlichen am Computer spielen und im liilnrnet surfen können. h Die meisten besuchen das Jugendzentrum, ... eine passende iiiü.chäftigung ... finden. n. I* Ergänzt bitte die Sätze. Achtet auf die Wortfolge. I I nlk und Alexandra wiederholen den Stoff der letzten Wochen, Willi sie sich gut auf ... Vera hilft immer ihrer Mutter im Haushalt, denn ... ;l Alexander macht gar nichts im Haushalt, weil ... «I Viele Jugendliche erledigen kleine Jobs, weil sie ihr Taschengeld h Am Wochenende gehen viele Jungen und Mädchen zum I liihmarkt, weil ... 7. > Nicht alle Wochentage sind gleich. Es gibt auch Tage, da geht alles schief. Solche Tage enden mit Ärger und Stress. a) Was versteht ihr darunter? Lest folgende Wortgruppen und zählt weiter auf. ilin erste Unterrichtsstunde verschlafen il.r. faschengeld verlieren mii (len Eltern Krach haben /II wunige Punkte für die Klausur bekommen b) Wie versuchen die Jugendlichen den Stress zu überwinden (преодолеть)? Lest einige Aussagen der jungen Leute, um das Wichtigste zu verstehen. Adrian, 15 Wenn bei mir alles schief geht', verbarrikadiere ich mich in meinem Zimmer, hocke vor dem Computer und surfe im Internet. Da chatte ich mit Leuten und sag ihnen, was los ist. Wenn es mir allerdings ganz schlecht geht, spreche ich mit meinen Eltern darüber. Zum Glück bin ich keiner, der lange traurig ist. Mir geht’s dann immer schnell wieder gut. Antje, 16 Am besten ist es, wenn ich mich über meine Probleme mit meinen Freunden unterhalten kann. Die hören zu und verstehen mich! Timon, 16 An solchen Tagen setze ich mich in mein Zimmer und will allein sein. Dann höre ich Musik oder lese Fantasy-Romane. Warum mir das hilft, weiß ich nicht, es ist halt so. Philipp, 15 Mein Rezept zur Problemlösung; lesen. Das lenkt mich ab^, und dann ist wieder alles gut. Ich finde, es muss sich ja nicht alles um das Problem drehen. Wenn ich mich mit Freunden treffe, will ich Spaß mit ihnen haben und nicht rumjammern . Rumeysa, 17 Wenn ich Probleme habe, gehe ich auf eine Party. Da sind viele Leute, meine Freunde, es gibt Musik, ich tanze. Es hilft mir. '> Es geht alles schief (paar.). — Все не ладится. / Все идет наперекосяк ^Das lenkt mich ab. — Это меня отвлекает. ^ rumjammern (paar.) = herumjammern — жаловаться, ныть Daniel, 16 VVniiM OS mir schlecht geht, spiele ich mit iitr.iMom Hund. Ali, 17 Wenn ich Fußball spiele, geht bei mir sofort der Stress weg. Sebastian, 15 Wnnn OS mir schlecht geht, höre ich Musik. Am ||| |)‘.1(!П was Aggressives, Metallica und so. Ml Im ich spiele am Computer. c) Also, was machen diese Jugendlichen, wenn sie Stress haben? Markiere im Text die Stichwörter. d) Sagt, was ihr an solchen Tagen macht. Ihr könnt das in Form eines Polylogs machen (siehe Üb. 7b). il'\ ^ Viele Jugendliche in Deutschland und auch in Russland verbringen viel Zeit vor dem Computer und suchen nach Freunden oft nicht in der Schule oder im Jugendklub, sondern im Internet. a) Auf S. 44 ist eine Bilderreihe. Lest sie und antwortet auf die Frage: Kann Mick wirklich bald alle seine Freunde verlieren? / Hallo Mick! Kommst du mit ins MICK Im Netz gefangen nach Bernhard Ofczarek' Hallo Mick! Machen wir die Biologie-Aufgaben , zusammen? , Hallo Mick! ' Seit fünf Tagen versprichst du, mit , mir Memory zu Ч spielen. Wir... Toll, Mick! Mach nur weiter so, dann hast du bald keine Freunde mehr! ' Ofczarek {lies: офчарек) b) Was meint ihr: Können Freunde ersetzen? •Internet-Freunde“ alle anderen c*) Trefft ihr euch oft mit Freunden nach der Schule? Sind Freunde für euch wichtig? Erzählt über eure besten Freunde / Freundinnen. d*) Schreibt einen Aufsatz über euren Alltag. Welche Probleme gibt es da? Landeskundliches: Zitate. Tatsachen. Statistik I I* Wusstet ihr, dass • ni. /war keine Taschengeldpflicht gibt, doch viele Eltern dafür jiliidieren’, etwas zu zahlen, damit die Kinder lernen mit Geld iim/iigehen? Hier seht ihr Orientierungssummen, die Kinder ab /•lim Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene bei monatlicher All!.Zahlung des Taschengeldes bekommen. 10 Jiihre 11 Jahre 12 Jahre 13 Jahre 14 Jahre 15 Jahre 16 Jahre 17 Jahre 18 Jahre i;i I UR 15 EUR 18 EUR 20 EUR 23 EUR 26 EUR 32 EUR 42 EUR 62 EUR • ilic Jugendlichen in Deutschland ganz verschiedene Interessen hiihon? Hier eine kleine Statistik. 'liliiillmon выступать за что-либо LiebUngsbeschä ftigungen % Lesen 28,8 Musik hören 21,5 Freunde treffen 21,7 Sport treiben (allgemein) 6,9 Fußball spielen 8,1 Schwimmen 7.4 Tennis spielen 5.2 Mit einem Fahrzeug fahren 8,5 Ausgehen 12.7 Diskos besuchen 13,7 Schlafen, faulenzen 8,6 Sich mit Pflanzen, Natur beschäftigen 2.4 2. ^ Die Russen und die Deutschen sind nicht besonders aber-gläubischV Aber es gibt einige Sachen, an die sie glauben (z. B., was das Geld anbetrifft). Welche Aberglauben haben die Deutschen? Man soll einen Glückspfennig im Geldbeutel haben, weil er Glück und Geld bringt. Vielleicht ist es nach der Einführung des Euro mit diesem Glücksbringer endgültig vorbei. Oder gibt es heute schon den „Glücks-Cent“? Wenn man auf selbst verdientes Geld spuckt^, vermehrt es sich. Fällt eine Münze auf den Boden, bringt das Unglück nach dem Motto: „Liegt Geld auf dem Boden, wandert es zur Tür hinaus.“ Es bringt Glück, eine Münze in einen Brunnen zu werfen. Für einige bedeutet es, dass man irgendwann zu diesem Brunnen zurückkehren wird. Im Volksglauben sollen die Münzen eine Opfergabe an den Wassergott sein und dafür sorgen, dass ein Wunsch in Erfüllung geht. Ein „Glücksschwein“ ist ein Symbol für Wohlstand und Reichtum und macht seinen Besitzer glücklich. abergläubisch — суеверный ^ spucken — плевать Wtilche Aberglauben sind in Russland verbreitet? • Man darf nicht zu Hause pfeifen, sonst gibt es bald kein Geld mnlii in der Familie. • Man darf den Müll nicht abends hinaustragen — sonst gibt es killt) Geld. t M.in darf abends kein Geld weggeben. • Wnnn die linke Hand juckt’, bekommt man unerwartet viel Unid. • Wnnn eine Matrjoschka-Puppe aus einer geraden Anzahl^ nin/elner Puppen besteht (z. B. acht oder zehn), dann hilft sie, ilas Geld im Haus zu behalten. Wenn du also mal einem (liiulschen Bekannten eine russische Matrjoschka schenkst, il.inn kannst du ihm erklären, dass das in Russland so etwas wui das deutsche Glücksschwein ist. der GlUckspfennig — пфенниг на счастье (пфенниг — монета, которая существовала в Германии до 1999 г.) das Glücksschwein — копилка в форме свиньи. (В Германии существует выражение „Schwein haben“, d. h. ohne eigenes Zutun Glück haben.) Arbeit mit dem Portfolio. Selbstkontrolle , ^ Seht im Arbeitsbuch die Listen für Selbstkontrolle zu A2 und Bl durch und markiert die Sätze, die euch zeigen, welche neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten ihr erreicht habt. P' Wer schriftliche Berichte zu den Projektarbeiten oder auch Aufsätze geschrieben hat, analysiert sie und gibt ihnen seine eigene Einschätzung. Legt sie dann in euer Dossier. im kiin чесаться, зудеть ■*iio iiBiade Anzahl — четное число / количество Für Sprachfans und künftige Philologen 1. Ihr habt schon vieles über die deutsche Sprache und menschliche Kommunikation im Lehrbuch für die 10. Klasse erfahren. Was ist eigentlich die Sprache? Lest darüber im Anhang II (Aufgaben 1-3). 2. h Seht im Anhang II, Teil I, die Aufgaben 1-9. Dort findet ihr Informationen vom Wesen der Sprache, vom Wort als einer wichtigen Einheit der Sprache, von der Wortbildung. 3. ^ Lest im Anhang III über Friedrich Schiller. 4. ^ Arbeitet mit dem Lesebuch. Neben den Texten aus dem Teil I lest Texte aus dem Teil II. Für junge Historiker und Gesellschaftswissenschaftler Lest im Anhang IV die Materialien aus den Teilen I und II. ^ Lesen bedeutet sich informieren. Und noch viel mehr, nicht? 1. Viele deutsche Jugendliche können sich ihr Leben ohne Kunst kaum vorstellen. a) Seht euch bitte die Bilder an und antwortet auf die folgenden Fragen. — Welche Freizeitangebote werden hier vorgestellt? — Welche dieser Freizeitangebote bevorzugt’ ihr? — Geht ihr oft ins Theater? In welche? — Was für Musik hört ihr gern? — Habt ihr deutschsprachige Filme gesehen? Welche? — Welche deutschen Dramatiker, Filmregisseure, Schauspieler oder Musiker kennt ihr? 1 •• »’ u Avantgardetheater in München; „Die Räuber“ von Schiller Die Münchener Philharmoniker, eines der besten deutschen Orchester Szene aus dem Film „Lola rennt“ bevorzugen — предпочитать ■iHMttnfoto aus dem Film „Die ■ llllo iinch dem Schuss“ von MiiIIiim Schlöndorf Die Oper „Eugen Onegin“, Deutsche Oper, Berlin ■..... irlir.tadtpalast, Berlin. größtes Revue-Theater Glenn-Miller-Orchester „Scorpions“ Wuppertaler Schüler-Rockfestival b) stellt Fragen aus der Übung 1a an euren Mitschüler / eure Mitschülerin. c) Lest die Unterschriften zu den Bildern und markiert die Internationalismen. d) Ihr kennt schon viele Internationalismen. Diese auch? Merkt euch bitte die Rechtschreibung (die Orthographie). das an'tike Theater griechisch römisch die Arena der Gladiator die Szene / die Episode die Maske der Balkon das Kolos'seum das Drama die Ko'mödie die Satire der Saal die Loge die Kasse die Theaterkarte das Abonnement die Premi'ere das Ballett das Konzert das Orchester der Diri'gent der Regisseur das Kino die Rolle die Verfilmung die Inszenierung Über die Musik und die bildende Kunst haben wir schon früher gesprochen. Was wisst ihr über die Theater- und Filmkunst? Die Theaterkunst hat eine lange Geschichte, a) Betrachtet bitte die Bilder und sagt: Was ist euch über die Geschichte des Theaters bekannt? Antikes griechisches Theater unter freiem Himmel' aus dem 3. Jh. v. Chr^. unter freiem Himmel — под открытым небом 'aus dem 3. Jh. v. Chr. (Abkürzung von: aus dem 3. Jahrhundert vor Christus) III век до Рождества Христова / до нашей эры HMlnnHoum in Rom. Vollendet lim 110 n. Chr.^ 1! ^ 1^** -Ц.. ? M, ijLiiiliijJi Hoftheater in Weimar li) Bildet drei Gruppen. Jede Gruppe arbeitet an einem Teil des Textes: eine / einer liest die Sätze vor und sucht auch (Ile Bedeutung der markierten Wörter im Wörterbuch, die / der andere sagt, was sie / er schon weiß und was für sie / Ihn neu ist. I Wiikstnt ihr, dass ... » il.n Wort „Theater“ von dem Griechischen „theatron“ kommt und ,()ii (los Zuschauens^“ bedeutet? • ilip Ilioalerkunst eine lange Tradition hat, die mit der Geschichte ilni Menschheit verbunden ist? • lim. iinlike Theater in Griechenland in Athen in der klassischen /mII oü ' 500 V. Chr. entstanden ist? • iliii nisten Aufführungen auf dem Marktplatz gegeben wurden, wii .mch Versammlungen und andere öffentliche Veranstaltungen iii.iiiliinden? • u|)iiliM Freilichtaufführungen in großen Rundtheatern stattfanden? • ihn Voistellungen einige Tage von sechs bis acht Stunden ilmini len? • ilufi Iheater eine große Rolle im politischen Leben der Griechen i-|l|illln? r.illniiiliii um 80 n. Chr. = vollendet um 80 nach Christi Geburt (nach Christus) Пмми 1Ш11'ршено в 80 году от Рождества Христова / новой эры ii.ib .'uNi:liauen (von: zuschauen — смотреть, глядеть на кого-л., на что-л.) м (Allkürzung von: circa) = etwa, ungefähr II Wusstet ihr, dass ... • die Römer viele Elemente des griechischen Theaters übernahmen? • das Kolosseum in Rom eines der ältesten Theater der Welt ist?J • um die Bühne des Kolosseums stufenweise die Sitzreihen] anstiegen' und der gesamte Bau von hohen Mauern umgeben] war? • im Kolosseum auch Gladiatoren- und Tierkämpfe stattfanden? • heute das Kolosseum eine der größten Sehenswürdigkeiten! Italiens ist und von vielen Touristen bewundert wird? • es im alten Rom auch kleinere Freilichttheater gab, wo ver-l schiedene Aufführungen und andere öffentliche Veranstaltungen] stattfanden? III Wusstet ihr, dass ... • die Theaterkunst im 18. Jh. eine starke Entwicklung bekommen hat? • im Mittelalter in Deutschland an vielen Fürstenhöfen^ Hoftheater oder Hofbühnen gegründet wurden? • es darunter auch Freilichttheater gab? • die berühmten Dramen von Friedrich Schiller am Hoftheater in Weimar unter der Leitung von Johann Wolfgang von Goethe uraufoeführt wurden? • am Hoftheater in Weimar auch andere Aufführungen stattfanden? • auch in Österreich in Wien berühmte Hoftheater entstanden sind, wo sich später die meisten Hoftheater in Staats- oder Stadttheater verwandelt^ haben? c) Tauscht bitte die Informationen unter den Gruppen aus. d) Sagt im Plenum, was ihr schon gewusst habt und was für euch neu war. 3. ^ AB, Üb. 1. ' um die Bühne stiegen stufenweise die Sitzreihen an — вокруг сцены ступенями поднимались ряды с сиденьями * der Fürstenhot — княжеский двор ' sich verwandeln — превращаться > l.i/hhit bitte kurz einiges aus der Geschichte des Theaters. r> li) Hier ist das Foto eines weltberühmten Deutschen, dessen Niime sehr eng mit dem Theater verbunden ist. Vielleicht könnt ihr ihn? Was möchtet ihr über diesen Menschen Ol fahren? Stellt bitte Fragen an euren Lehrer / eure l.ohrerin. ii) Lest bitte einen Artikel aus dem Theaterlexikon. Aber iiucht zuerst die Bedeutung der markierten Wörter im Wörterbuch. Bertolt Brecht (1898—1956) ist als Schriftsteller, Regisseur und Theatertheoretiker bekannt. Im Jahre 1949 hat er mit seiner Frau, der Schauspielerin Helene Weigel, das berühmte Theater „Berliner Ensemble'“ gegründet. Man nannte es auch Brecht-Theater. Seine Inszenierungen erlangten Weltruf^. Im Soielplan des Theaters standen viele Theaterstücke von Brecht: „Das Leben des Galilei“, „Mutter pniiiiM.li' und ihre Kinder“, „Die Dreigroschenoper“, „Der gute Mmm'x h von Sezuan“. Das Theater zeigte auch Stücke sowjeti-II liMi Schiiftsteller, z. B. „Wassa Schelesnowa“, „Die Mutter“ von eniki II .1 Nach Brechts Tod setzten seine Schüler und Anhänger |1|й Ilii'.itcrarbeit fort. Unter der ^iluiiu von Helene Weigel wurde Uli Ihi'.iter zu einem Brecht-Mn>«uiim Zu den berühmten Anl liMiunm Btechts gehört auch der hakuMiilu russische Regisseur Juri |.|lil)imnw Er gründete das nt(|Miik.i Iheater in Moskau, in dem ilim Hmcht-Reoertoire^ bis heute ■iiiii i.iiohii Rolle spielt. Berliner Ensemble • ;) AB, Üb. 2. «I) Erzählt kurz, was ihr über Bertolt Brecht wisst. iiic I II ■ iiiUIh (hanz.. lies асйбль) — ансамбль Л^/Miii.ii I ii,Ingen сыскать мировую славу I I luiiu {tranz.; Iies' репертуар) — репертуар Das Theater ist eines der wichtigsten Medien, die mit Mitteln der darstellenden Kunst^ arbeiten. Dazu gehören auch Film, Fernsehen und Video. a) Was gefällt euch mehr: Theaterkunst oder Filmkunst? Warum? b) Seht euch die Fotos einiger weltbekannter Filmstars an und lest ihre Namen. Kennt ihr sie? Charly Chaplin Marlene Dietrich Marylin Monroe Alain Delon Romy Schneider Ljubow Orlowa Louis de Funes Sophia Loren Andrej Mironow ' die Mittel der darstellenden Kunst — средства актерской игры о) Aus welchen Ländern sind sie? Welche Filme, die mit den Namen dieser Schauspieler verbunden sind, habt ihr gesehen? Oie Filmkunst hat eine viel kürzere Geschichte als die Theaterkunst. a) Wer steht an ihrer Wiege? I Mil Hiüder L... h) In welche Jahre fällt die Blüte des deutschen Films? Antwortet bitte mit Hilfe der Tabelle. IhM Thematik der Filme. Filmkunsttradition Die besten Vertreter der deutschen Filmkunst und ihre Filme FJüi li flom Das Thema der ost- Wolfgang Staudte /yvnliMM und westdeutschen („Die Mörder sind unter uns", W'>IIKil) Was bedeuten die folgenden Wörter? ilni '.( hauspieler, der Spielplan, das Theaterstück, der Anhänger, iln'1 linilitier Ensemble? . i:| Ergänzt bitte die Wörter und die Sätze. Iiniiuii t3iecht ist als Schriftsteller, ... und ... bekannt. Er hat mit •'П11111 I tau, der Schauspielerin Helene Weigel, ... gegründet. •Mm. Inszenierungen wurden weit... . Im Spielplan standen viele ... von Brecht: „Das Leben von „Die Mutter Courage „Die Dreigroschen...“, „Der gute Mensch von ...“. Das Theater zeigte auch ... sowjetischer ..., z. B. „Wassa ...“, „Die M...“ von Gorki u. a. Nach Brechts Tod setzten seine Schüler und ... die ... fort. Unter der ... von Helene Weigel wurde ... zum ... . 2. a) Merkt euch die Wortbildung. Übersetzt die markierten Wörter. aufführen / \ die Aufführung uraufführen \ die Uraufführung schauen zuschauen I der Zuschauer der Zuschauerraum der Zuschauerplatz spielen veranstalten / I ^ / " der Spieler das Spiel der Spielplan die Veranstaltung i I der Veranstalter das Schauspiel Veranstaltungsplan der Schauspieler b) AB, Üb. 1. 3. Seht euch das Bild an (S. 62) und sagt, was man im Zuschauerraum sehen kann. a) Beantwortet bitte die folgenden Fragen. — Wo sind die Parkettplätze? — Sind die Rangplätze besser, als die Plätze auf dem Balkon? Wo befindet sich der Gang? Sind die Logen weit weg von der Bühne? v'VjiE kann man auf der Bühne sehen? 1.1 (Im Vorhang? I.Rsng 2. Rang die Loge der Vorhang das Parkett der Balkon der Gang der Orchestergraben die Bühne h) Wie heißt es auf Russisch? IHM ^mhiing geht auf/öffnet sich. Der Vorhang fällt/schließt sich. • i) AB, Üb. 2. Al Wniche Genres der Theater- und Fiimkunst mögt ihr? Kreuzt Itllto an. ЙЙк 11 illntt ritn < )| II ii ilii' I i| iiimtte iiiii ‘ jtlin tH« t^niiKxiie / das Lustspiel Film der Spielfilm -J der Dokumentarfilm J der Liebesfilm J der Abenteuerfilm —I der Kriminalfilm -J die Komödie ~J der Zeichenfilm / Trickfilm J die Tragödie —1 Mioi ist eine Seite aus der Zeitschrift „Theater heute“, ii) Lest bitte und sagt: Was für eine Textsorte ist das? lllri liaundie / das Trauerspiel! iiii eine Rezension eine Werbung ein Spielplan des Theaters Spielzeit 2004/05 Schauspiel Premieren Amphitryon von Heinrich von Kleist / 1.10.2004 Phädra von Jean Racine / 8.10.2004 Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von Bertolt Brecht / 22.10.2004 Unerwartete Rückkehr von Botho Strauss / 29.04.2005 Choreographisches Premieren Goya von Johann Kresnik / 3.11.2004 Hannelore Kohl von Johann Kresnik / 17.12.2004 Die olympischen Spiele 2036 von Ruby Edelman / 8.05.2005 Oper Premieren Aus einem Totenhaus von Leoä Janääek / 26.09.2004 Eugen Onegin von Pjotr lijitsch Tschaikowskij / 13.03.2005 Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart / 19.04.2005 WM «л» wfiPlf Amphitryon — König von Tiryns, ein Held aus einer i.iiiechischen Sage. Phtidra — eine Heldin aus einer griechischen Sage. huncisco Goya — der bekannte spanische Maler lind Graphiker. h| Lost bitte noch einmal und sagt: Wtili liM Fheatergenres sind hier vorgestellt? W"ii Im Theaterstücke stehen auf dem Spielplan? I I Was passt zusammen? Schreibt die entsprechenden Zillorn in die Kästchen ein. 0) llni 1 hiMtertyp (1) 0) iIIp 1 Imateraufführung @ 1 i i lilll 1 ipeintheater □ 1 i lim :>chauspieler □ ( 1 il.i 11 materstück □ 1 1 lim /iiüchauerraum □ 1 1 1 Im Hogisseur □ 1 ! iliii Huhne □ 1 i llui llmatertheoretiker □ 1 1 »iiigent □ [ ! Illu Komödie □ i Will-, passt hier zusammen? bin IIm.iiiiistück xy bekommen bit.i- llii'iilorkarte______kaufen biMi. iiiiiiii ^ sein • ii.M I iim|)ieis sehen hii.MiiiMii stehen HifcSitii'i I mgoistert zeigen ‘in Hitlltiii / ein Schauspiel erhalten '«itiiii spielen eine Oper / ein Konzert Regie auf dem Spielplan schreiben geben führen anhören aufführen besuchen sich ansehen 7. AB. Üb. 3. 8. Wie kann ein Theaterstück / ein Film sein? Könnt ihr dni Assoziogramm etwas erweitern? interessant/wenig interessant lässt niemanden kalt unterhaltsam^ perfekt hinreißend regt zum Nachdenken an ein Theaterstück / ein Film bringt zum Weinnf zum Lachen lustig (heiu humorvoll macht einen / keinen großen Eindruck (ist beeindruckend) 9*. Was fällt aus der logischen Reihe aus? Kreuzt an. 1. das Ballett, das Drama, die Komödie, der Dirigent, die Operetln, das Theaterstück ' unterhaltsam — занимательный .iit. iiiiiino, die Loge, der Balkon, die Reihe, der Dramatiker, der Hl Ml il il»'i HiMiisseur, der Arzt, der Musikant, der Dirigent, die Kasse, iiih l'.,-l'.•.|(ll^мin 4 tliHi Kiiütum, die Perücke, der Vorhang, die Maske, das Kleid, Hhi Aii.'iMi Ul' II) Lost den Text. Wusstet ihr das? UlM ijiiiu tii!.c;he Philosoph Aristoteles war auch als Theatertheo-Hitlkiii hiikiinnt. Er hat das Werk „Poetik“ geschrieben, in dem er Й1И Ihiu'idientheorie dargelegt hat. Er führte den Begriff „die efliMti.i"." ein. Dieses Wort bedeutet „Reinigung“. Nach Meinung wird die Seele durch Weinen und Furcht SilWiitiMi' Die Griechen gingen ins Theater, um ihre Seelen zu IlKUnti, um das Gute und das Böse auf der Bühne mitzuerleben. h) Und was denkt ihr darüber? (lor Zuschauerraum (-e), der Vorhang (>e), das Puikett, der Rang, der Gang (-e), die Premiere (-n) Grammatik ordnet die Sprache und erkiärt sie Il > Lost bitte den Text und merkt euch die Bedeutung der mnrkierten Konjunktionen (союзов). ЦниМопПп Sergejewitsch Stanislawski] (1863—1938) lernte zuerst HiiBii K.mimannsberuf, aber später beschloss er Schauspieler zu tMWMiun I I spielte einige Zeit an den Liebhaberbühnen^ und nahm lNiliMun|iinl und Gesangunterricht, denn er wollte seine Schau-vervollkommnen^. wild geläutert — душа очищается 1 I и iiliiilioibühne — любительская (непрофессиональная) сцена : .1 lüi iiMimnen — усовершенствовать 1897 lernte er den Schriftsteller Wladimir Iwanowitscli Nemirowitsch-Dantschenko kennen, und 1889 gründeten sic zusammen das Moskauer Künstlertheater, darum trägt dieses Theater heute den Namen Stanislawski-und-Nemirowitsch Dantschenko. Das Theater wurde mit dem Stück von Alexej Tolstoi „Zar Fjodor loannowitsch“ eröffnet, dann wurde „Die Möwe“ von Tschechow aufgeführt. Die Theatertruppe zeigte ihre Theaterstücke nicht nur in Russland, sondern machte auch Gastspielreisen' durch Deutschland und andere Länder Europas und die USA. S55 Merkt euch bitte. 1. Сложносочиненное предложение (die Satzreihe) состоит из двух или более самостоятельных предложений. объединенных по смыслу. В сложносочиненном предложении связь между предложениями может быть союзной и бессоюзной. Сравните: Es begann die Theatersaison und viele Theaterfreunde besorgten sich Theaterkarten. Der Vorhang ging auf, die Aufführung begann. Основным средством связи между предложениями являются сочинительные союзы (beiordnende Konjunktionen): und (и, а), aber (но, однако), denn (так как, потому что), oder (или, либо), sondern (а, но), sowie (а также, как и), а также наречия (Adverbien) с временными, следственными и другими значениями: dann, danach (затем, потом, после того), doch (все-таки, все же), jedoch (однако, тем не менее), deshalb, deswegen (поэтому), darum (поэтому), а также also (итак, следовательно, стало быть), trotzdem (несмотря на это), außerdem (кроме того), sonst (иначе, а то), dabei (к тому же, вместе с тем), dazu (сверх этого, сверх того), zwar (правда, хотя), und zwar (а именно), übrigens (впрочем). ' die Gastspielreisen — гастроли 2 Порядок слов в сложносочиненном предложении Порядок слов в предложениях, входящих в состав |;пожносочиненного, зависит от союза или союзного слова. • Большинство сочинительных союзов не оказывают влияния на порядок слов. К ним относятся союзы: und, aber, auch, denn, oder, sondern. Нппример: Die Eltern gehen ins Theater, ich aber bleibe heute zu Hause. Die Eltern gehen ins Theater, aber ich bleibe heute zu Hause. ■ Союзы и союзы-наречия, влияющие на порядок слов: darum, deshalb, deswegen, dann, außerdem, trotzdem, zwar, und zwar, sonst, dabei, dazu, übrigens. Например: Meine Schwester erzählte mir sehr viel von diesem Film, deshalb möchte ich mir ihn ansehen. Im Foyer betrachteten sie die Bilder der Schauspieler, dann gingen sie in den Zuschauerraum. Wir müssen uns beeilen, sonst verspäten wir uns ins Theater. • Союзы, допускающие колебания в порядке слов: doch. Jedoch, also. Например: Diese Schauspielerin ist schon 80 Jahre alt, doch arbeitet sie bis heute im Theater. Diese Schauspielerin ist schon 80 Jahre alt, doch sie arbeitet bis heute im Theater. ¥ Bililet Satzreihen. Gebraucht die Konjunktionen in ' Kliimmern (в скобках). \, Или I и lit geht aus. (und) Die Vorstellung beginnt. Allw I ilmk.irten für heute sind ausverkauft, (darum) Ich kaufe ^ K'ttlnii lur morgen. ä Huf. Iluiater beginnt seine Spielzeit mit einer Premiere. IriuHlt.iiii) An der Theaterkasse steht eine lange Schlange. 4. Ich musste die Karten zurückgeben, (denn) Meine Freundin wurde krank und ich hatte keine Lust, ohne sie ins Theater zu gehen. 5. Mein Freund wollte sich diese Aufführung ansehen. (aber) fi konnte die Karten nicht kaufen. 6. Der Schauspieler ist krank, (trotzdem) Er macht bei doi Vorstellung mit. 7. Die Pause war zu Ende, (dann) Der zweite Akt begann. 8. Die Aufführung dauerte 3 Stunden, (doch) Die Zuschauer waren nicht müde und sahen sich das Stück mit Begeisterung an. 4. AB, Üb. 1. 5. a) Lest und übersetzt die folgenden Sätze ins Russische. Findet im Wörterbuch die Bedeutung der markierten Konjunktionen. Schon im 18. Jahrhundert hatten viele Landesherren' in den Residenzstädten ihr eigenes Hoftheater. Deshalb gibt es heute nicht nur in den Großstädten, sondern auch in der Provinz bekannte Theaterhäuser. Die Hoffeste erreichten ihren Höhepunkt im 16./17. Jahrhundei I Einerseits demonstrierten sie Macht, andererseits dienten sie dazu, den Fürsten zu verherrlichen^. Sie wurden entweder bei Hochzeiten, oder bei Thronbesteigungen durchgeführt und dauerten mehrere Tage oder Wochen. Bald wurden für die Fürsten Schauspiele, Tanz und Musik gegeben, bald nahmen sie an den Jagden und Turnieren teil. Weder erste antike griechische Theater noch erste Theater im alten Rom wurden aus Stein gebaut. Das erste steinerne Thealm wurde im Jahre 55. v. Chr. bei Pompeji gebaut. b) Merkt euch bitte. В сложносочиненных предложениях, которые состоят из нескольких самостоятельных предложений, употребляются также парные союзы (zweigliedrige Konjunktionen): nicht nur ..., sondern auch ' der Landesherr — монарх ^verherrlichen — прославлять (МП юлько но и); entweder ... oder (или или); unwohl ... als auch (как так и); weder ... noch (ми ни); bald bald; mal ..., mal (то то); oinorseits ..., andererseits (с одной стороны II другой стороны). • Ппнные союзы, не влияющие на порядок слов: entweder ... oder; sowohl ... als auch; nicht nur ..., sondern auch. Ичпример: Die Touristen interessieren sich nicht nur für die Theaterkunst Moskaus, sondern sie besuchen auch viele Museen und Ausstellungen der Hauptstadt. • Парные союзы, влияющие на порядок слов: einerseits ..., andererseits; bald ..., bald; weder ..., noch; mal ..., mal. Пппример: Bald ging der Vorhang auf, bald fiel er wieder. Weder war dieses Theaterstück spannend, noch machte es einen Eindruck auf mich. ■ Нужно помнить, что сочинительные союзы могут соединять не только предложения, но и однород-tibie члены в одном и том же предложении. 11ппример: Weder ich noch mein Bruder interessieren uns für das Theaterleben. P III iMi setzt bitte die folgenden Sätze ins Russische. Beachtet ■ lln Bedeutung und Wortfolge nach den zweigliedrigen Konjunktionen. I tniwHiidi er kauft Kinokarten an der Kinokasse, oder ich hebti telefonisch. # 11 .• 0 nicht nur ein guter Theaterschauspieler, sondern spielte ein Moll- Hauptrollen in Filnnen. i^r: uihl I lieaterkarten weder im Parkett, noch gibt es sie auf IiilllУг. Ш1ГГ Das Bolschoi Theater von innen 1. ln Berlin gibt es viele bekannte Theater, aber das Thealm „Berliner Ensemble“ nimmt in dieser Liste eine besondere Stelle ein, 2. Wenn das „Berliner Ensemble“ Gastspiele in anderen Ländern der Welt gibt, hat es immer einen großen Erfolg. 3. Brecht’s Inszenierungen sind sowohl in Deutschland, als am li in vielen Ländern Europas und Amerikas bekannt. 4. Da die Faschisten Bertolt Brecht verfolgten, musste er 193а emigrieren. 5. Das „Berliner Ensemble“ wurde nach dem Zweiten Weltkrit'u gegründet, doch bleiben seine Aufführungen immer jung uml aktuell. 6. Wir haben erfahren, dass im Moskauer Künstlertheater auch dio Stücke von westlichen Autoren aufgeführt werden, z. B. „Main Stuart" von Schiller, „Leben des Galilei“ von Brecht, „Ein idealm Gatte*“ von Oscar Wilde u. a. Sie stehen im Spielplan des Theatei-. ' von Innen — изнутри ' der Gatte = der Ehemann — муж, супруг Йи1 ll•’m Spielplan des „Berliner Ensembles“ standen nicht nur liiti . Will км sondern es wurden auch Theaterstücke sowjeti-I ii im.iiiker gezeigt. Hiw ii ilnm Schulabschluss studierte Brecht Medizin und i Miichaften, doch er interessierte sich mehr fürs Theater. Mm'i hl . imiie Lebensgefährtin war seine Frau Helene Weigel, •IM-1> ’ii liauspielerin war. tiM.ii .Mih. gehört Bertolt Brecht zu den größten Schriftstellern ■teil .'U .Jahrhunderts, andererseits ist er als berühmter flWMtM.iliiiniiiiiker bekannt. t » Alt. üb. 4, 5. Mini Ist ein Auszug aus dem Roman von Willi Bredel „Voiwandte und Bekannte“. II) I nul bitte den Text, um das Wichtigste zu verstehen. I iiiiiot die Bedeutung der markierten Wörter im Wörterbuch. Theaterbesuch (nach Willi Bredel) Am I .l.inuar feierte Johann Hardekopf seinen 55. Geburtstag. ||(it AlII IIII ging die ganze Familie ins Theater. Unterwegs fragte irl W I*. wild heute gegeben?“ „Ein Lustspiel“, sagte der alte *rilui‘M|i( „dieses Stück zeigt man schon seit sechs Wochen, es f itiilg " Frau Hardekopf war zufrieden, dass sie sich etwas J4I4I' im Theater ansehen wird. Sie erinnerte sich an ein iiiiii'i|iimI das sie und ihr Mann einmal gesehen hatten. Vm •iiMiiim Jahren waren wir einmal im Theater, aber es war Kill iii liliM hl Wir haben uns ,Mord und Kerker' angesehen. Der ijl»)l 'ipiniii! in seiner eigenen Person mit. Was wurde damals jiiliiMi ’ wandte sie sich an ihren Mann. „Faust.“ „Aber es war ^iJi iiii hl schlecht“, sagte der alte Hardekopf. „Faust von W^lhi'' liiigte Karl erstaunt. „Aber es kann doch nicht schlecht Mlii DiM.h. Es war ungerecht und dabei unmoralisch“, sagte PlH'i iimdiikopf. „Und am Schluss gab es einen großen Skandal.“ 41p l•l/-lhlll) davon. i»ii Ihi'.iier, wo „Faust“ gegeben wurde, war ein Volkstheatei. Ihm... Ihiiaier besuchten gewöhnlich Seeleute, Hafenarbeitei, lim ln diesem Theater wurden immer Komödien gespielt. Eines Tages beschloss der Regisseur dieses Theaters, dui Gretchentragödie zu spielen. Zuerst war es im Zuschauerraum sehr still. Alle hörten aufm('il' sam zu. Aber zum Schluss, als Faust und Mephisto Gretchen im Kerker zurücklassen und fortgehen wollten, stand das Publikum auf und rief: „Heiraten soll er sie! Heiraten!“ Dann kam der Spielleiter auf die Bühne und versuchte (Imii Publikum zu erklären, dass dieses Stück nicht von ihm geschrieben ist. Es sei von Goethe. Aber das Publikum hörte ihm nicht zu. „Was für ein Goethe? Das sind nur Ausreden! Heimluu soll er sie! Heiraten!!“, skandierte man im Chor. Faust und Gretchen sollten den Schluss des Stückes korrigieren. „Gretchi'n, verzeih mir“, sagte Faust, „ich war schlecht zu dir. Willst du mit h heiraten?“ „Ja, Heinrich“, sagte sie leise. Das Volk jubelte. Man schenkte Gretchen einen grohuu Blumenstrauß, Faust bekam auf die Bühne Zigaretten. Fimi Hardekopf war froh, dass dieses unmoralische Stück durch dm Stimme des Volkes korrigiert wurde. b) Findet im Text Antworten auf die folgenden Fragen. — Wohin ging die Familie Hardekopf am Abend? — Was wurde an diesem Tag im Theater gegeben? — Woran erinnerte sich Frau Hardekopf vor dem Theaterbesuch ■' — Was für ein Stück haben sich Hardekopfs vor sieben Jahimt angesehen? — Welchen Eindruck machte damals das Stück von Goethe mit Frau Hardekopf? — In welchem Theater haben sich Hardekopfs „Faust“ angesehcMi ‘ — Welches Publikum besuchte dieses Theater? — Was für einen Skandal gab es am Schluss des Stückes? — Was forderte das Publikum? Warum? Wie endete diese Geschichte? c) Frau Hardekopf war froh, dass dieses „unmoralisclm Stück“ durch die Stimme des Volkes korrigiert wurde. Suhl ihr mit ihr einverstanden? d) Habt ihr das bekannte Drama „Faust“ von Goethe gel» sen? Welchen Eindruck hat dieses Werk auf euch gemachtV e) Wovon zeugt die von Willi Bredel beschriebene EpisodnV } ■^‘il fltiuihc . „Faust“, ein philosophisches Werk, wurde damals >«ii-li nicht zur Klassik gezählt. hin IhnnlBibesucher waren ungebildete Leute. I Spinl der Schauspieler war sehr lebensgetreu / realistisch. i i Ol" Mnphisto auf der Bühne hat die Zuschauer verzaubert. b m«i Werbung spielt eine große Rolle für verschiedene Kiiiiiii.'ingebote, nicht? Lest bitte über einige Kunstangebote (M 113) und sagt, welche Werbungen ihr besonders interes-•iiiiit findet. I Mh'i Ist etwas Lustiges zu dem Thema „Film- und Ihoiilerkunst“. Lest bitte folgende Witze und versucht sie fii verstehen. Vor der Kinokasse ^fi|*i imliliüBn Sie, gnädige Frau, was für ein Film läuft hier Mib"' iiinlil 08 doch: ,Die letzten Tage von Pompeji'.“ |Ni wniiiM ist sie gestorben?“ It inimm Ausbruch’, mein Herr.“ Die Schöne und das Biest^ fir hwiü.ier des kleinen Peters spielt im Schultheater. Eines iii Kiimiiii sie freudestrahlend nach Hause: It IimIiii (Iib Hauptrolle in dem Stück ,Die Schöne und das Biest' iiritnmiin''' lind will '.iiielt die Schöne?“, fragt der kleine Peter. Am Abend hhiii u"hst du denn?“ ■jllfa I liii.ilor.“ ^Hen ei iiiiust du dir an?“ «^ihmii und Julia.“ Ц /ivi'i Stücke an einem Abend?“ ;*!i!limili извержение kii ii чудовище I#, Ь iiiBi ein Kreuzworträtsel. Füllt es bitte aus. kieiiM I 1*4 hinliite oder höher liegende Teil des Raumes, in dem man 1И IfiMK iiiidt Theater sitzt. Ihn Iinr'iloller in einem Film oder Theaterstück, twi Tiiii.lm In einem Theater, auf der die Schauspieler zu sehen l№i"l )i| fiMiikt? Theater im alten Rom. »14 j l'mijmmm eines Theaters oder eines Kinos. I »u- I lüi.iiifführung. Waagerecht 1. Festivals. 2. Der Saal, wo die Zuschauer sitzen. 3. Ein literarisches Werk, das im Theater gezeigt wird. 4. Ein langes Stück Stoff (die Gardine), die vor der Bühne eitmi Theaters hängt. 5. Eine Gruppe von Künstlern. 6. Plätze in der Höhe der Bühne (in einem Theater oder in eiiK'in Kino). У / Landeskundliches: Zitate. Tatsachen. Statistik 1 1. Hier sind einige Internetnachrichten. А Deutscher Bühnenverein Neue Werkstatistik des Bühnenvereins für die Spielzeit 2002/03 Igor Bauersimas' „norway.today“ war, wie schon im Vorjahr, mH 25 Inszenierungen das am häufigsten inszenierte Schauspielslin !• der Saison 2002/03. Das geht aus der soeben neu erschietm-nen Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins hetvni. Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und Goethes „РаияГ folgten mit jeweils 21 Inszenierungen, wobei „Ein Sommm • nachtstraum“ mit über 127 000 Besuchern die meisten Zuschaum erreichte. Insgesamt steigerte sich das Angebot der Theater im Schauspiel gegenüber dem Vorjahr: Die Zahl der Aufführungen erhöhte sich um 2 407 auf 66 120, die Inszenierungszahl stuMi um 168 auf 4 108 und die Spielpläne boten mit 1 814 Weiken rund 100 Stücke mehr an. Igor Bauersima (geboren 1964 in Prag) ist ein Schweizer Autor, Regissnui, Architekt, Bühnenbildner und Musiker. Theatertage / -nächte Й1»и Jahren sind Theatertage immer beliebter geworden. |йи) i- Hilf dem Laufenden bleiben, veröffentlichen wir an :.i. lin einige uns bekannte zukünftige Termine. Ringer Theatertage .mO!i 19.11.2005 Iheatertage — das bedeutet internationales Amateur-ipt (tiiippen aus dem ln- und Ausland machen sich auf den um I.ii'wohntes hinter sich zu lassen und an einem anderen atyLihe:. und fremdes Theater zu erleben. Die Theatertage ilinn M'ii 1963, sie sind eine Tradition, die auch von der lulliji'ti Weiterentwicklung lebt. П(1|1|'ик)1п Theatertage zeichnen sich durch vielfältige MitiiiiiMiu>n von und für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ^illunrter Kulturnacht §1мИцд| I Ш, |u .-IMI'.) 22.10.2005 milliii «Itim.'il anders erleben — die „3. Stuttgarter Kulturnacht“ ип1> N u llt der Möglichkeiten. An diesem Abend präsentiert Cti itiitii.i.iits Kulturleben in all seinen Facetten. Ы «(!« «'inzigartige Gelegenheit, ungezwungen die kulturellen Htihifüiit'.' und Überraschungen der Stadt zu erleben. Viek; |liiln*4) könnt ihr nennen? Wodurch wurden sie berühmt? Nehmt auch die Collage (S. 87) zu Hilfe. e) Gehören wissenschaftliche Entdeckungen und technis« lia Erfindungen nur dem Volk, dessen Vertreter sie gemm lil haben, oder sind sie international? Hloi Ist der erste Teil eines internationalen Wissenschaftler-AttC's (die Namen berühmter Wissenschaftler werden in iiiphiibetischer Reihenfolge genannt). Sind euch alle Namen lirtkiinnt oder sind einige neu für euch? Welche? й) Rlner / eine liest die Minitexte, sucht die unbekannten Wnitor im Wörterbuch, der / die andere kommentiert die (beantwortet die Frage hier oben oder fügt noch niwiis hinzu^). Tauscht dann die Rollen. Internationales Wissenschaftler-ABC Teil I IjHi'iw, Bchores Iwanowitsch (geb. 1930) — russ. Physiker; (ÜMilliuiiiiiloischungen in der Sonnen- und Elektroenergetik. 2000. kto, Andr6 Marie (1775—1836) — frz. Physiker und Mathe-giiindlegende Entdeckungen über die Wechselwirkungen iirtkli '-.itömen und Magnetfeldern; erste mathemat. fundierte 1Н11*»1уП‘11П. Theorie. tiinln« (384—322 V. Chr.) — griech. Philosoph; schrieb über |M linil H(3wegung, Pflanzen- und Tiersystem. I, Ninls (1885—1962) — dän. Physiker; grundlegende |Mt«!lmii(|un auf dem Gebiet der Atomphysik, entdeckte das «((iiiKlnnzphnzip zw. der klass. und Quantenphysik. Nobel- III im. Allred (1829—1884) — dt. Zoologe; weltbekannt sein 'I „illir.iilertes Tierleben“. Mkliia, Anders (1701 — 1744) — schwed. Astronom, Mathe-DUIIiIhii imd Physiker; führte die heute gebräuchlichste Tempe-(Ibiitiloib nin. fülle, Murle, geb. Sklodowska (1867—1934) — frz. Chemikerin Ul rityMiuMin polnischer Herkunft; Begründerin der Radiochemie; t ilMiliMHi', lür Physik (zusammen mit Pierre Curie und Hemi ) 1903; allein Nobelpreis für Chemie 1911. добавлять, дополнять (напр., высказывание) {lies: Анрй Беккерёль) Curie, Pierre (1859—1906) — frz. Physiker, Mann von M.iil Curie: entdeckte die Piezoelektrizität, Radium und PolonmmJ Nobelpreis 1903. Darwin, Charles Robert (1809—1882) — engl. Naturforsclmij" begründete die Evolutionstheorie. Descartes\ Renä (1596—1650) — frz. Philosoph; Lehre von di4| beiden Grundsubstanzen der Welt (der menschliche Geist und (Imj nach mechanischem Gesetz geordnete Außenwelt): Grundlegimu] der analytischen Geometrie. Einstein, Albert (1879—1955) — dt.-amer. Physiker; Schöpfet dui Relativitätstheorie: Nobelpreis 1921. Euklid (ca. 365 v. Chr. — ca. 300 v. Chr.) — griech. Mathematikm, weltbekannt sein Werk „Die Elemente“. Faraday, Michael (1791 —1867) — engl. Physiker und Chemikm; entdeckte die Gesetze der Elektrolyse; 1825 Entdeckung (Inn Benzols, 1831 der elektromagnetischen Induktion. Fleming, Sir Alexander (1881 —1955) — engl. Bakteriologe: nnl* deckte 1928 das Penicillin; Nobelpreis 1945. Galilei, Galileo (1564—1642) — ital. Mathematiker, Physiker und Astronom; begründete die moderne Naturwissenschaft; konslm ierte 1609 das Fernrohr, entdeckte die Sonnenflecken. Gauß, Carl Friedrich (1777—1855) — dt. Mathematiker, Astronom und Physiker: Begründer der modernen Zahlentheorie: konstrumim mit Wilhelm Weber den ersten elektronischen Telegrafen. Hertz, Heinrich Rudolf (1857—1894) — dt. Physiker; bestätiuln die elektromagnet. Lichttheorie Maxwells experimentell; entdeckin elektr. Wellen und schuf die Grundlagen der Nachrichtentechnik Humboldt, Alexander von (1769—1859) — dt. Naturforscher iiml Geograph; begründete die Pflanzengeographie und die physik.ili sehe Erdbeschreibung. ' Descartes {lies: Декарт) • Wilhelm von (1767—1835) — dt. Staatsmann, tipii mul Sprachforscher; führender Vertreter des humanis-цм liililiingsideals. Ii) Wir sind erst in der Mitte unseres Wissenschaftler-AitCs. Wen von diesen Gelehrten entdecken wir auf der ( itlliKje (S. 87)? I I r.chnut noch einmal den ersten Teil des Wissenschaftler-Alu:'s durch und sagt, auf welchen Gebieten der Wimrinschaft die meisten der hier genannten Gelehrten iiiilu waren. il| Wer war auf mehreren wissenschaftlichen Gebieten 11111(1? ■i| l.ost die Verben links und bildet Substantive wie im Mainplel rechts. iii lindon *)i It II sehen Liiiidocken lii'UMinden t.i h.illen die Erfindung, der Erfinder .... der Forscher .... aber: der Schöpfer I) AB, Üb. 1a. (i) I nst bitte das Wissenschaftler-ABC weiter. Internationales Wissenschaftler-ABC Teil II (Fortsetzung) iii Ciiiie, Fröderic (1900—1958) — frz. Physiker; entdeckte II ^«iMiii I lau Iröne die künstliche Radioaktivität; wies das liiiiiMi iiiner Kettenreaktion bei der Kernspaltung des Urans |i iliihiilpreis 1935 für Chemie. ii Ciiiio, 1гёпе (1897—1956) — frz. Physikerin, Tochter von |M» mul Marie Curie, Frau von Fr6d6ric Joliot-Curie. Nobelpreis 4mi, Johannes (1571—1630) — dt. Astronom; konstruierte das ÜRfiltiH . hl! Fernrohr; entdeckte die Gesetze der Planetenbewe уц:г, Koch, Robert (1843—1910) — dt. Bakteriologe; entdeckte il.n Tuberkelbakterium und den Choleraerreger; Nobelpreis 1905. Kopernikus, Nikolaus (1473—1543) — poln. Astronom; stellte du# heliozentrische Weltsystem auf (Sonne als Mittelpunkt (In* Planetensystems). Leibniz, Gottfried Wilhelm von (1646—1716) — dt. Philosn|ih und Universalgelehrter; bedeutende Werke zur Rechts-, Natui , Sprachwissenschaft und Mathematik. Lomonossow, Michail Wassiljewitsch (1711 —1765) — mu;. Universalgelehrter und Dichter; naturwissenschaftliche Forschiiii gen und Entdeckungen; Begründer der physikalischen Chemin Marconi, Guglielmo Marchese^ (1874—1937) — ital. Physikm und Elektro-Ingenieur; Begründer der drahtlosen Telekommuniku tion. Nobelpreis 1909. Mendelejew, Dmitrij Iwanowitsch (1834—1907) — russ. Chemikm, stellte das Periodensystem der chemischen Elemente auf. Newton, Sir Isaac (1643—1727) — engl. Physiker, Mathemalikm und Astronom; Begründer der klass. theoret. Physik; Entdeckni des Gravitationsgesetzes. Ohm, Georg Simon (1789—1854) — dt. Physiker; Arbeiten jiiiI dem Gebiet der Elektrizitätslehre. Oppenheimer, Julius Robert (1904—1967) — amer. Physikm, Arbeiten zur Quantentheorie der Atome und Moleküle; „Vater dui Atombombe“. Pascal, Blaise^ (1623—1662) — frz. Mathematiker und Philosoph erfand die erste Rechenmaschine. Pawlow, Iwan Petrowitsch (1849—1936) — russ. Physiologe mid Pathologe; bildete Grundlagen für die Lehre von den bedinglnii Reflexen. Nobelpreis 1904. ' Marconi, Guglielmo Marchese {ital.; lies: Маркбни, Гульёльмо Марчёзе) 'Pascal. Blaise (frz.; lies: Паскаль, Блез) N lu»*M. Wilhelm Conrad (1845—1923) — dt. Physiker; ent-tmmchtbare Strahlen, die man Röntgenstrahlen nennt. .1|.:п|!Л 1901. üMi'm, Albert (1875—1965) — dt. Theologe, Arzt, Philosoph; nii4iiip|)iilpreis 1952. kiafM« (470 oder 469—399 v. Chr.) — griech. Philosoph in ки will iillem Ethiken )iHh».iii«iii, Nikolaas (1907—1988) — niederländ. Zoologe; ä<.iii-u,ii(4 der vergleichenden Verhaltensforschung. Itttit» Uli Alexander Robert (1907—1997) — engl. Chemiker; li ii iihiii Vitamine und Sterine; Nobelpreis 1957. ipae teiii«, AhiHsandro Graf von (1745—1827) — ital. Physiker; '• M iiiil dem Gebiet der Elektrizitätslehre. Sorgej Iwanowitsch (1891 —1951) —russ. Physiker; ' ' • ■ iiiil dem Gebiet der Elektrizitätslehre. m» ♦ p)--" I .iil (1816—1888) — dt. Optiker und Mechaniker. #1м11...»мчк1, Konstantin Eduardowitsch (1851— 1935) — russ. I i.'i, ptitwarf 1887 das Projekt eines Ganzmetallluftschiffes, ilr’i H.iLimfahrt“. Ii) Auf welchen Gebieten der Wissenschaft waren die meis-i»M der hier genannten Gelehrten tätig? Wer wurde als ( ImIviii salgelehrter bezeichnet? i| (Inht das ganze Wissenschaftler-ABC durch. Habt ihr liumnikt, dass die Namen der Gelehrten nicht zu allen MiichHiaben des Alphabets hier gegeben sind? Welche fiitilnii? Könnt ihr weltbekannte Wissenschaftler nennen, iii>ioM Namen mit diesen Buchstaben beginnen? I) In dem Wissenschaftler-ABC gibt es viele Internationalis-maii. Nicht? Lest sie bitte vor. i< I Dm Informationen in diesem Wissenschaftler-ABC sind vriiiii.liiedenen Lexika entnommen. Das sieht man an ihrem 3. Stil: kurz, lakonisch, einfache Nennsätze, oft ohne Suli|nl I I llijMIt JT: ii s'u|i das Verhalten, sich verhalten das Verständnis das Recht, Recht haben positive Folgen die Wirkung, wirkungslos unwirksam с) Vollendet bitte die Sätze. 1. Kolumbus entdeckte ein neues Land und man nannte es, richtiger gesagt, den ganzen Kontinenten ... 2. Tausende Goldsucher kamen nach Amerika und erfoiM loil viele Gegenden auf der Suche nach ... 3. Dank der Entdeckung vieler wissenschaftlicher GesetzmiiHnj keiten wurden im 20. Jahrhundert neue Technologien ... 4. Technische Erfindungen sind also Folgen wissenschaftlii;l»4 5. Die Klimaänderungen wirken negativ auf die Gesundheil 3. Sagt bitte; — Was kann man erforschen? entdecken? erfinden? erarlM'iimi schaffen? begründen? — Wie kann ein Mensch sein? Erfinderisch, ... 4. Die Errungenschaften der Wissenschaft und Technik Itiili das Leben der Menschen völlig verändert. Wnli> Errungenschaften insbesondere? Wie? Diskutiert darUh«) 5. Aber der wissenschaftlich-technische Fortschritt hat loulel auch negative Folgen. Das sind vor allem Umweltprohlimn a) Welche? b) Lest und sagt kurz, was ihr verstanden habt. Weit reichende Veränderungen Zweihundert Umweltexperten aus über 50 Ländern wurden nnnUt den größten Umweltproblemen der nächsten 100 Jahre gniirtt^ü j Klimawandel, hieß die am meisten genannte Antworl Viult Wissenschaftler sehen durch die Erwärmung der Atmosphäm Иня! Treibhauseffekt, weit reichende Veränderungen der Lebenslmilin., gungen auf der Erde voraus. So würden Klimazonen sich schieben, alpine Gletscher und polare Eismassen t(!ilw«i**i abschmelzen, Wüsten sich ausdehnen und ganze Ökosystemi' мк М verändern. Der steigende Meeresspiegel hätte besonder:, ki.irne Auswirkungen auf kleine Inseln oder küstennahe LämU^t ччш Bangladesch oder die Niederlande. — Als weitere, diiminnig anzugehende Umweltprobleme wurden Wasserknapph(}ii ilia Zerstörung der Wälder, die Ausdehnung der Wüsten uml illi Wasserverschmutzung aufgezählt. „G/i i/iHr” Statistische Angaben: United Nations Environment Programme (UNI i'i r|Co^4|iracht bitte: Welche Naturkatastrophen und Umwelt-iimliliime kann der Mensch selbst verursachen? Kreuzt an. «si lih Internet und Mobiltelehtiu» vi weltoffener ist. c) so dass man mehr Znii if Studium und der I 'ni/« gestaltung widmen kann d) obgleich man es и immer mit großer Gerutiiijh. machen kann. lul 1 2 3 b 4 5. Lest die Sätze und nennt die fehlenden KonjunkliiiMair Bestimmt die Art der Nebensätze. 1. ... alle wissen, dass man im Sommer bei großer Hitze im W««ld kein Feuer anmachen darf, riskieren es einige Leute. 2. Die Entdeckung neuer umweltfreundlicher Energiequellen КмпН zur Verringerung'’ der Luftverschmutzung führen, ... diese Anlijnli< für die Wissenschaft und Technik sehr aktuell ist. 3. ... die Umweltverschmutzung im großen Maße durch den wln senschaftlich-technischen Fortschritt verursacht wird, könrten wli uns ohne ihn unser Leben nicht vorstellen. ' die Weltöffentlichkeit — мировая общественность ■ die Erhaltung des Lebens — сохранение жизни ^ die Naturerscheinung — явление природы ‘'die Verringerung — уменьшение и.и W;ihl der Problematik für die wissenschaftliche mii’iüQn die Wissenschaftler die Verantwortung für ihre r#^itiiii>limi,'n, ... nichts gemacht wird, was der Natur und schaden kann. liiikamit. dass die Forschungen auf dem Gebiet der i^i -jil '.(ilii viele Fragen offen lassen, ... man hier sehr vor--m und an die Folgen dieser Forschungen denken muss. Ml, Oh. 1. ' Nieren und Verstehen müssen Mnnd in Hand gehen HiMt auch einiges über Vulkane (Arbeitsbuch, Üb. 1, S. 84). 1.« nliid zwei Reportagen. 4) ilMi I liuch die Reportage 1 an. Findet die Bedeutung fol-ijimiiai Wörter aus der Reportage im Wörterbuch. tim liü.iil die Rauchwolke die Flutwelle i.-iil(Mli(iren die Finsternis verwüsten It) ЛП. Ub. 1a, 1b. » I lind jetzt die Reportage 2. Findet die Bedeutung folgen-iliii Will ter im Wörterbuch. litt Aliim der Hubschrauber bedrohen iiiM A’ic.he die Richtung der Schaden '■■•uliiichlen umleiten • l| Alt. üb. 1c, Id. И) Müll noch einmal zu und prüft euch. Beantwortet die l•l•u<> W)ll I litt. к ■pinchen, seine Gedanken (ouch schriftlich!) zum Ausdruck hfingen. Ist das nicht wichtig für vi in denen die Rede davon ist, wie die Erdbeben entstehen; was bei Erdbeben passiert; wo in Europa die aktivste Erdbebenzone ist. ' geborsten: siehe bersten м Mulkl euch die Wortbildung. iiiiben der Erde = das Erdbeben illu hischütterung des Bodens = die Bodenerschüt-Iwiing illw Kiuste der Erde = die Erdkruste illii Btiuktur der Erde = die Erdstruktur Wüllnii wie Monster = Monsterwellen iliit M.ium um das Mittelmeer = der Mittelmeerraum III All. Üb. 2a. Überschwemmungen hwemmungen sind eine bilu' ii'“ hwersten Naturkatastro-mmewöhnlich starken und iiHi.MiniiKlen Regenfällen treten iiIh:i iIiio Ufer und so kommt es ■illiimmiunn Überschwemmungen. (l.ifür ist die Hochwasser-die 1993 die USA heim-Ani li in Deutschland traten die ke iii'M / 1994 und 1995 kilometerweit über ihre Ufer, tiltnr, foigonschwer sind die häufigen Überschwemmungen in Mlilll linsiedelten und landwirtschaftlich intensiv genutzten nun Chinas. Ungewöhnlich starke Regenfälle auf waldlose Ifi I nloherflächen haben oft schwere Erdrutsche zur Folge. )hwHnmuingen können auch Folgen von Erdbeben und f.nin, besonders wenn diese Tsunamis hervorrufen. I iii>iil noch einmal den Text durch und lest die Sätze vor, iM iliiimn die Rede davon ist, Re /II NIHiischwemmungen kommt; I) IJIdJir.i hwemmungen in der Mitte der 90er Jahre des vorigen Ihllldoir. die USA und Deutschland heimsuchten; it.iiiinis lolgenschwere Überschwemmungen entstehen; Hin I ihi-f-.eliwemmungen schwere Erdrutsche zur Folge haben. IkMt.,. 1 i'ikii.istrophe = die Überschwemmung II. Merkt euch die Wortbildung. schwere Folgen haben = folgenschwer sein Regenfälie dauern lange an = langandaui Regenfälle ein weiter Raum = weiträumig das Wasser steht hoch = das Hochwasser die Oberfläche der Erde = die Erdoberfläche das Beben auf dem Grund des Meeres / der Sit das Seebeben III. AB, Üb. 2b. III Tsunamis Das japanische Wort „Tsuii bedeutet „große Welle am Hafon* Wenn sich bei starken Erdbet)i-ri Epizentrum auf dem Меегем befindet, kann es riesige Flui bis an weit entfernte Küsten gu Auf dem offenen Meer sind die weniger als 1 Meter hoch und nij tens ungefährlich. Nähert sich Welle einer Küste, wächst ein kilometerbreiter Wasserberg ln Höhe, der 30—40 Meter und sogar mehr erreichen kann, stürzt mit Urgewalt auf das Land. Danach entsteht ein enof Sog zurück ins Meer, der alles mitreißen kann. Einige Giil< meinen, dass ein Vulkanausbruch und die ihm folgende Fluh zum Untergang der Atlantis führten. Auch die biblische Sintllnl von ihnen in Zusammenhang mit Tsunamis gebracht. Im .14 1755 kamen in Lissabon nach einem Erdbeben und dem ihm genden Tsunami 10 000 Menschen ums Leben’. Zu der bis jetzt in unserem Jahrtausend größten Tsunamiku phe führte das Seebeben im Indischen Ozean am 26. Dezei 2004, das Indien, Sri Lanka, Indonesien und andere Gebleti diesem Raum betraf und 300 000 Tote forderte. ' ums Leben kommen = sterben I i^ulil noch einmal den Text durch und lest die Sätze vor, In ilMiinn die Rede davon ist, ti w‘’lchem Fall die Tsunamis entstehen; ii .11. Dfftährliche Flutwelle bildet: И.4.1. Mnitiung einiger Gelehrter zum Untergang der Atlantis I* ь III Lissabon passierte; =H l>ii bis jetzt größten Tsunamikatastrophe führte. II Mm kl euch die Wortbildung. ■itf dom Grund des Meeres = auf dem Meeresgrund Win Unrg aus Wasser = ein Wasserberg winn Welle, die zur Flut (потоп) führen kann = eine I liil wolle III ЛМ, üb^2c^^^5^^ I I liio Gruppen tauschen miteinander die Informationen 4II«N ■I (»«•lil alle drei Texte durch. Il| ÄH. Ub. 3, 4. rt| I iiniit in einem kurzen Bericht die Informationen aus den •itni faxten zusammen (обобщите). ii ) Milcht das bitte schriftlich. Nehmt auch die Bilder zu IliHii iniiliohen, die Naturerscheinung, heimsuchen, ■ iiB Küste ^j Wiederholung und Kontrolle spielen eine große Rolle 2. 3. a) Im 19. Jahrhundert nannte man Deutschland ein L.iini i|i Dichter und Denker. Wie meint ihr, warum? b) Der Beitrag deutscher Gelehrter zur Entwicklunu ilfll Wissenschaft und Technik ist auch sehr groß. Sehl мне einmal das internationale Wissenschaftler-ABC durch utt| sagt: Werden hier viele deutsche Gelehrte genannl/ welchen Gebieten der Wissenschaft waren sie tätig? c) Welche russischen Wissenschaftler werden hier oiwl| (упомянуты)? Nennt bitte noch einige andere. AB, Üb. 1. Spielt bitte „Wissenstoto“. Stellt einander Fragen nach folgenden Muster. Für jede Antwort bekommt ihi аЮвн] Punkt. Wer bekommt die meisten Punkte? Welcher deutsche Gelehrte entdeckte die Gesrib der Planetenbewegungen? Welche Errungenschaften in Wissenschaft und Techmb niiijfi charakteristisch für das Ende des 20. und den Anf.-mu ile| 21. Jahrhunderts? Begründet ihre Bedeutung für dun senschaftlich-technischen Fortschritt. Was hat uns der wissenschaftlich-technische Fortm IniM gebracht? Wie hat er unser Leben verändert? Dii.kniiBil bitte darüber. a) Lest die Sätze und übersetzt sie. Bestimmt die Ai i ... negativen Folgen verursacht die Umweltver- BO dass der Umweltschutz ein sehr wichtiges inter-i'iohlem ist. iii-i (uiüctilchte der Menschheit gab es viele Naturkatastro-ifli- (iiiich die Entwicklungsprozesse in der Erde verursacht ln ■ M Vulkanausbrüche, Erdbeben, Überschwemmungen. ^‘hu'iiH.i von Lawinen, Meteoriteneinschläge, Dürren, von tödlichen Krankheiten, Wirbelstürme: Hurrikane, nlo*. iMinamis sind folgenschwere Naturkatastrophen. Viele !(■< h.ililoi versuchen diese Prozesse gründlich zu erforschen, 4t h I hior leider sehr viele Probleme gibt. ^i)ii (Ion Problemen besteht darin, dass heute viele erdtek-|i>n*v l'io/üsse durch technogene Prozesse, die der Mensch И vmIIIsacht, provoziert werden, so dass z. B. der liem-oKnkl zum Schmelzen der Eismassen in Polargebieten ln iltm lioigen führen kann. Das kann auch zur Erhöhung des ^I9r.-L|iini|nls und zu Überschwemmungen führen oder zum IMu VMM I .iwinen. |)| All. Üb. 3. М1И1 oin Rollenspiel. Eine / einer von euch ist Lehrerin / ie>liiiH und erzählt der / dem anderen: • vMiii Ausbruch der Vulkane, ■ voll I idbeben, ! von Seebeben und Tsunamis, • VMM Hurrikanen und Tornados. HikiIii iintsprechende Bilder im Lehrbuch. Niii h liinige Informationen zum Thema Imlk". „Wissenschaft und •I) I •>til bitte und sagt, was ihr darüber denkt. Im)I# der Errungenschaften in Wissenschaft und Technik uilii in: noch viele Rätsel, viele Naturphänomene, die der Miiiinch bis jetzt noch nicht erforscht hat. ."M wir z. B. über andere Planeten, gibt es dort viel-i.i iiMitMk.iiinte Zivilisationen? iiir l’iozesse = Prozesse, die in der Erdstruktur vor sich gehen Was sind die fliegenden Untertassen, die Ufos'? Gibt es sie wirklich? Es existieren viele Fotos von Ufos und es werden viele Geschichten von den Boten^ aus dem Kosmos erzählt. Soll man den Beschreibungen des griechischen Philosophen Platon (427 bis 347 V. Chr.) glauben, dass vor vielen tausend Jahren zwischen Europa und Amerika eine große Insel namens Atlantis gelegen hat? Und dass dort die Kultur sehr hoch entwicki-i Dass sie durch ein mächtiges Erdbeben und von ihm vemi' Überschwemmung in wenigen Stunden im Meer versank '■ So stellte man sich im 17. Jh. die Lage von Atlantis vf>i im Ozean zwischen Gibraltar und Amerika. • Gab es wirklich den Einsturz eines mächtigen Meteoiiii-и Fluss Tunguska oder sind die Verwüstungen“* dort durch »ih anderes verursacht? • Wurde die Erde vor vielen tausend Jahren von Astronniii"n ii dem Kosmos besucht? ’ das Ufo = unbekanntes fliegendes Objekt ^ der Bote — посланник, здесь: пришелец ^versinken — утонуть * die Verwüstung — разрушение, опустошение i«t Kitiint ihr andere Phänomene nennen, die bis heute viele offen lassen? *Sucht bitte nach Informationen und schriftlich einen Bericht vor. ttJiioilil eure Meinung zu dieser Problematik und bereitet Vuitrag vor. Findet auch Illustrationen dazu. |1«||Ц|*‘П Bilder im Boden der Wüsten von Peru geben den noch heute Rätsel auf. Wie sind sie entstanden? indeskundliches: Zii'ite. Tatsachen. Statistik t dibiiimi liild wurde im Jahre 2000 in der Beilage zum öster-iHti iiiciihen Magazin „News“ veröffentlicht. Symbolisiert es ■■■M wir.uenschaftlich-technischen Fortschritt? Begründet es. 2. Hier eine Seite aus der deutschen Zeitschrift „GlohuS Europas Umweltsorgen Nach Einschätzung der Europäischen Umweltagentur wird sich in der EU die Situation dieser Umweltprobleme bis zum Jahr 2010 verschlechtern ungewiss entwickeln nicht ausreicliQiJ verbcKffitf Abfall Belastung von Küsten und Meeresregionen Biologische Vielfalt ^^ ^^ Bodenbelastung ^ If - " Gefährliche Stoffe (u.a. Schwei metalle, Chemikalien) Treibhausgase, Klimaveränderung (bis 20S0) Gewässerbelastung Grenzüberschreitende Luftverunreinigung Umweltbedingte Gesundheitsprobleme Ozonabbau (bis 2050) Schadstoff- und Lärmbelastung in Städten (bis 2050) Natürliche und technologische Gefahren (u.a. Hochwasser, Industrieunfälle) II ■ ^ 1 Genetisch veränderte Organismen Jeder ist gefragt 1ЦМ iin! Umwelt in der Europäischen Union (EU) ist Besorgnis II".' Zukunftsaussichten sind es ebenfalls — so lautet Mii'i’ii (Ins Ergebnis eines Gutachtens der Europäischen Danach wird sich der Ausstoß von Treibhausgasen lif, ;.’0i0 voraussichtlich um etwa sechs Prozent erhöhen, и will li die Temperatur und der Meeresspiegel vermutlich •Itiiucn werden. Die Abfallmenge in der EU wird trotz ÄMW' imri politischer Initiativen bis 2010 weiter wachsen. Verschmutzung und nicht zuletzt Klimaverände-ii<’!i'iiiil(!n die biologische Vielfalt. Aber auch der Mensch W1 iMi\junstigen Umweltentwicklungen nicht unbehelligt / Mit einer Verstärkung künftiger gesundheitlicher lbuhu«4i ist zu rechnen. Fazit: Werden keine zusätzlichen HirttmuM (>rgriffen, um die Berücksichtigung von |1И»#1('|Ц)нп insbesondere der Chemieindustrie, bei der MtHiiHiung. im Verkehr, in der Landwirtschaft, aber auch im Einzelnen stärker durchzusetzen, könnte aus der !*i()(inose bittere Realität werden. Aü'j-’ben: Europäische Umweltbehörde „Globus“ Hin /nltschrift „Focus“ berichtet Uber die Folgen des ■iHiiii'lions und des Tsunamis im Dezember 2004 an den l•.u..llm SUdasiens. hi.i) lies: рисайклинг) — повторное использование, у1и;1и:м Bilanz einer Jahrhundertkatastrophe NDIEN Dhaka BIRMA BANGUDESH Yangon THAILAND Bangkok Colombo r. SRI LANKA INDISCHER OZEA N Andamanen (Indien) ' Nikobaren (Indien) __ Epizentrum T des Seebebens:::^ Phuket . (Thailand) MALAYSIA ‘ Kualn Ыя INDONESIEN • Unermessliches Leid Geschätzte 300 000 Tote forderte das Seebeben am 26.12.У( zwei Millionen Menschen sind noch immer obdachlos. • Hilfe aus aller Welt Den betroffenen Ländern wurden insgesamt über 5 Milliardim Hilfsgelder zugesagt. • Spendenrekord Die Deutschen spendeten privat 500 Millionen Eiim, Bundesregierung stellte ebenfalls 500 Millionen Euro HIKngi zur Verfügung. Hier noch einige Statistiken über die Naturkatastrophen, ilin sehen 1990 und 2005 vieie Regionen der Weit heimgesuclii iirilli (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie). Iflil lUUO ltlll I filHIIllini HfllMllllliM lljui ГН)5 iiml IO<)9 liiilHi >^OÜ1 Ifninliiit AiiuH'il iinl ;*(K)fi nlttil ;'()ÜÖ Erdbeben der Stärke 7,7 im Iran Zyklon in Bangladesch Erdbeben der Stärke 7, 120 km vor Pazifikküste, Nikaragua Erdbeben der Stärke 6,2 im Südwesten Indiens Erdbeben in Kobe, Japan Erdbeben der Stärke 7,4 in der Türkei bei Izmir Erdbeben der Stärke 7,9 in Gujarat, Indien Erdbeben der Stärke 6,6 in Bam, Iran Hitzewelle / Brände in Europa Erdbeben im Indischen Ozean vor der Insel Sumatra der Stärke 9,0 (9,3) mit verheerenden Auswirkungen durch Tsunamis selbst noch in Nordostafrika Der Hurrikan Katrina wütet in den Küstenregionen des Golfes von Mexiko. Wegen Dammbrüchen in New Orleans werden ca. 80% der Stadt überflutet. Erdbeben in Indien und Pakistan 40 000 bis 50 000 Tote Etwa 139 000 Tote Etwa 180 Tote Bis zu 30 000 Tote Mehr als 6 000 Tote, über 400 000 Verletzte, Rekordsachschäden bis 100 Milliarden Dollar 17 840 Tote Tote offiziell: 17 110, Schätzungen: mehr als 50 000 Etwa 43 000 Tote Etwa 20 000 Tote Uber 232 000 Tote (Schätzung) Schätzungsweise 1 000 Tote Schätzungsweise übet 86 000 Tote и / Arbeit mit dem Portfoiio. Selbstkontrolle 1. Arbeitet mit Listen für die Selbstkontrolle. 2. Gibt es auch etwas fürs Dossier? ^ Für Sprachfans und künftige Philologen 1. Macht im Anhang II, Teil IV, die Aufgaben 5—7 (popiilli senschaftlicher Stil und Funktionalstile der ProuL<«' Mfl Publizistik). 2. Findet im Anhang II, Teil IV, Informationen über Rednlim Aufgaben 8—13. 3. Lest im Anhang III über die Brüder Grimm und Thomirn 4. Das Lesebuch bitte nicht vergessen! f i ^ Für junge Historiker und Gesellschaftswissenschaftler Lest im Anhang IV die Materialien aus den Teilen V mn| Dil Das Internet ^ erobert die Welt , Ж?//сЛе Ущ Handys werden Alleskönner: sie werden zu Minicomputern und Multimediaterminais. °*0feA Lesen bedeutet sich informiei Und noch viel mehr, nicht? 1. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt hat elnm zu den großen Errungenschaften geführt, die imt| Informationsgesellschaft, unsere ganze Zivilisation < lt«i| terisieren, andererseits aber hat er viele WideiB|inii die es zwischen Mensch und Natur gibt, veisrliitF Stimmt’s? a) Begründet bitte eure Antwort. b) Es entsteht die Frage: Weiche Zukunft hat unseio Müssen wir da sehr pessimistisch sein, oder gibt imi mehr Gründe zum Optimismus? Eure Meinung bittul c) Hängt nicht alles von uns Menschen selbst ab? Nnii« wir vier besonders ernste Probleme, die unseren Plnii« Erde bedrohen. Umweltverschmutzung globale Erwärmung Ressourcenmangel ÜberbevölkerufK) und UrbanisierutKi — Welche Lösungen^ kann es hier geben? 2. Welche Ideen habt ihr? ^ Versucht die Frage über die möglichen Lösungen luilii von zwei Beispielen zu beantworten. Teilt euch bitte ln «n Gruppen. Jede Gruppe liest einen Text, sucht die unimki ten Wörter im Wörterbuch und macht die Aufgaben n( dem Text. ' verschärfen (von: scharf) — обострять *die Lösung — решение (задачи, проблемы) Die bedrohten Inselparadiese^ I iiiiip.iHr verbringen gern ihre :'uif kleinen Inseln im itti.il ftrn.'in, z. B. im Inseloara-'|•'И Malediven. Dort hat in der it.li -all tim Klimaerwärmung be' i hhnsten Korallenriffe des t. b. ii O/oans zum Absterben it 'ii I’ ‘lif, ist noch nicht das i.i Das Schlimmste kommt, -k l MmiiBsspiegel der Meere ringsherum weiter steigt, dann ipii •i'iii/i) Inseln in der Meerestiefe zu versinken. A(tB. die Industriestaaten, zu denen auch wir gehören, i.vV'i ihimn durch die Industrieabgase erzeugten Treibhaus-jSRili'ii h reduzieren, kann es anders werden. Es gibt doch UH» Mi.lnmn, die nicht mehr mit Benzin oder Diesel, sondern W*» ' ‘|i jIüII betrieben werden^. Wt.i... .jii.'.inr Wasserstoff noch dazu mithilfe von Wind und iMiH '••i. itiuji wird, führt eine solche Technologie zur radikalen И1*'Г|'"чпи der Treibhausgase, die eigentlich schuld an der liiai ttia iimphe sind. WHtiM .|ia Menschen alle ihre Kräfte für die Lösung dieses uiiisetzen. machen sie einen wichtigen Schritt in lüMti „ )iiHM sicheren Zukunft für unseren Planeten Erde!“ Jh» vni .iiilmn z. B. die vielen Umweltschutzorganisationen, die l**nii inii kiinkreten Taten für den Schutz unseres Planeten -II M,i(.hen wir mit? I Willi ist der Grundgedanke des Textes? II iTmiii den Text noch einmal durch und kreuzt die dem Text i9iii.i|iinchenden Antworten auf die nachfolgenden Fragen an. |й^||'1. vvoi Gefahren bedrohen die Inseln? ii.iiiikane und Tornados. ''i-j.ing von Lawinen. iilii’f. (das Paradies — рай) — островной рай (iiii Wnsaerstoff betrieben — ... приводятся в действие при помощи Das Sterben der Pflanzenwelt des Ozeans durch iimi Treibhauseffekt. Die Erhöhung des Meeresspiegels, was zur katastrophalen Überschwemmung führen kann. — Wie können die Industrieländer den Treibhauseffekt lodu. iM** Benzin und Diesel für ihre Motoren durch Wassor.iuii ersetzen. Die Energie von Wind und Sonne verwenden. Nach anderen umweltfreundlichen Technologien suchen. Statt Autos / Pkw’s Fahrräder benutzen. В Die Überbevölkerung Noch dramatischer sind die Probleme in stark überbovnll-t.iii Ländern wie China und Indien. Beide Staaten zählen zu- тим1 fast 2,5 Milliarden Einwohner. In beiden Ländern iMihHiaii Motorisierung und Urbanisierung rasch zu. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft flieht dio i .miiii völkerung in die Städte. Die so entstandenen Mega-Citn«-.' nen die gewaltigen Probleme der Versorgung mit Nahrunu:.milltihh mit Wasser, aber auch mit Bildung und medizinischer BoimnMIuil nicht bewältigen. Anstelle von Städten entstehen cliimii^iTi^gJ Zusammenballungen^, in denen Elend, Krankheiten und KiiiiiMtulrt^^ herrschen. Der Boden in landwirtschaftlichen Gegend(;ii iti.>nil unbearbeitet. Große Flüsse drohen wegen intensiver Nui.nim tW’j versiegen. Ein Teil der Bevölkerung verlässt die Heimat, imm«innf t(!ll andere Länder und wird dort zu Gastarbeitern oder Migt.iiiinii Gibt es Lösungen dieser Probleme? Die Wissenschaftler bestätigen das. Dazu wäre ...........in« notwendig: • neue soziale Programme, die mit Hilfe der Industries!.i.ii.m erarbeiten sind; ' Mega-Cities = Megastädte — мегаполисы ■ chaotische Zusammenballungen — хаотические скопления MwiiKKlen in der Landwirtschaft; lui hnologien der Wasseraufbereitung und der Bewässe- uim i»rogrammen zur Geburtenkontrolle, die in diesen т<ы|1 (Itii Welt aktuell ist; midiing für die Bevölkerung und ihre Aufklärung über ii*inyi’.i;he Situation in ihrem Lande und in der ganzen Welt. И1 machbar. Aber dazu braucht man guten Willen und reiit.i li.ili seitens der Weltgemeinschaft! Oder? I Willi Ist der Grundgedanke des Textes? и rtniil den Text noch einmal durch und kreuzt die »4Miii|Mnchenden Antworten auf folgende Fragen an. I’I lM"intiders gefährlich in stark überbevölkerten Ländern I liiii I-indbevölkerung flieht in die Städte. —i I ' imistehen Mega-Cities mit Problemen der vi.f Miyung mit Nahrungsmitteln, mit Wasser, auch mit liiMiiiHi und medizinischer Betreuung. |bi-i I nbon in den Megastädten wird immer teuerer. hiii iii'in Lande bleibt der Boden unbearbeitet. Vlulii vnriassen die Heimat und immigrieren in die ihiiii'iiiiestaaten. |r* wiim ли Lösung dieser Probleme notwendig? iiiMin soziale Programme. Hfciiii Methoden in der Landwirtschaft. Neun l()( hnologien der Wasseraufbereitung und der Muv^ir.-ierung. ni.i|i.imme zur Geburtenkontrolle, iiiiiii Miitens der Industriestaaten. M- Bildung für die Bevölkerung. J J J J J J J J J J Ml Dill Gruppen tauschen miteinander die Informationen »llk 3. Was meint ihr, sind also viele aktuelle Probleme Ibilt a) Hier einige Meinungen deutscher Jugendlichoi. Thomas Die globalen Probleme kann man nur dann lösen, wenn man in mehreren Ländern zu denselben Einsichten^ kommt, einen guten Willen zeigt, das gemeinsam zu machen. Lisa Das stimmt, denn in unserer Welt ist .iiiua Engste verbunden, hängt alles von einnn«l*f, Niemand kann sicher sein, dass sein i iumI Katastrophen verschont bleibt^. Nnt h Seebeben in der Karibik gab es, wie Mnki Überschwemmungen in Nordeurop.i iiiirf, Deutschland. Carina Ja! Und erinnert euch an die riesige TsunamiKatastrophe 2004 in Südasien, die enorme^ Hilfsaktionen in aller Welt hervorgerufen hat. Soll man auf weitere Katastrophen warten, die zu gemeinsamen Hilfsaktionen anregen? Ist es nicht sinnvoller, schon jetzt daran zu denken, was man für eine sichere Zukunft auf unserer Erde tun kann? b) Mit wem seid ihr einverstanden? Begründet «мим nung mit Zitaten aus den Aussagen deutscher Jugmur ' 4. ^ Der wissenschaftlich-technische Fortschritt, der vieht i|||l Probleme verursacht, gibt aber auch Antworten diiieuli^ man sie lösen könnte und wie die Welt von morgnn ai hen wird. a) Wie stellen sich das die Experten vor? Lest bilim ' die Einsicht = das Verständnis ^verschont bleiben (verschonen — пощадить) — здесь; остаться ^ enorm = sehr groß, riesig Lebensraum' und High-Tech-Wohnungen als Future-Trends^. Die jii l•lp<|lnt)en schon jetzt Häuser der Zukunft zu bauen. Es Meter hohe Wolkenkratzer mit großen komfortablen iMyoH .... Zentralcomputer geregelt. iitibm.iiisionalen Multimediawänden holen wir uns in Zukunft li.iltnn, Gemälde oder TV-Sendungen in die Wohnung, liüini .iiitjenblicklichen Stimmung am besten entsprechen. Bye, bye^, Klassentafel III mI Multimedia revolutionieren li iini I I Inis'*. uh klu-.snnzimmer und virtuelle ' Mild die Zukunft, kn i I) HOMs und Internet, die ПШ sondern auch Audio- VttiHiiiiiihildungen auf den ^(■1 Illingen, wird das Lernen ''mWfii Л1 einer weit verzweigten® |tki diiM li den Lehrstoff. место обитания feiWi-.ipiHingen als Future-Trends (engl.; lies: High wie хай, Future wie 1 ^ 1‘1М|р|иры, построенные по высоким технологиям, как тенденции |1 1»пи/ Uns: бай, бай) = Tschüss! iAiijnii/iiiig) - die Universität I ЙМ*ал1 иудитория г1..рр>'Р||| широко разветвленный Gesundheit. Medizin Der Mensch wird länger leben. Medizin bekämpft Krankheiten, stoppt das Altern. Die Entschlüsselung’ des Gencodes ist Basis der neuen Medizin (siehe Bild). Arbeitswelt der Zukunft Arbeit schaffen, Arbeit schützen! Arbeitsplätze für alle' ün и Bildung und Kompetenz!^ Neue Qualifikationen wird man müssen, die Berufswelt wird sich mit dem wissenschafllM h nischen Fortschritt entwickeln. Lebenslanges Lernen wiid liu Interaktive Bürolandschaft Es werden kabelfreie Büros koiriimH Die Computer sind nicht zu «intti Über Tische, Sessel, sogar iiImm Wand werden Daten von Büro ztt verschickt. Künstliche Intelligenz erobert den Alltag Die schwere Hausarbeit (Reinemachen und anderes) erfüllen Roboter. Roboter arbeiten als Babysitter^, sie kümmern sich auch um ältere Kinder. Das Einkäufen geht über Internet. Der Mensch hat viel mehr Zeit für Arbeit, Erholung, Bildung, Sport. ' die Entsclilüssetung — расшифровка *Je nacli Bildung und Kompetenz! — В зависимости от образовании и тенции! ^ der Babysitter (engl.) — няня } Lebensstil |(|1ь.||п| f»robert die Welt, revolutioniert das Wirtschafts- und Kfciii.tililHben. Handys v\/erden Alleskönner: sie v\/erden zu fii'Hinm und Multimediaterminals. Kgl Aihoit ist das halbe Leben, der Urlaub soll die z\A/eite Es wird virtuelle Urlaubsparadiese geben, Reisen um die Welt. Vielleicht werden auch Mondreisen zur Ul wia findet Ihr diese Zukunftsbilder? Diskutiert darliber. -I Witlnhe Eigenschaften braucht der Mensch, um In dieser fiibimft leben zu können? Lest das Assoziogramm. Könnt Ihr iitn ii niwoB hinzufügen? An Jic4)lerig zielstrebig gebildet lllMll I Miiluji'li Die Menschen der Zukunft. Wie sind sie? N.iiurkatastrophen vdi beugen verschiedene Kompetenzen haben mobil sein lebenslang lernen den Mitmenschen gegenüber tolerant sein foiio Hälfte werden — ... должен стать второй половиной 7. b) Seid ihr damit einverstanden? AB, Üb. 1. a) Welchen Anforderungen müssen wir entsprechon, der Weit von morgen produktiv leben zu kömniif müssen wir dazu tun? Eure Meinung bitte! b*) Schreibt einen Aufsatz, wie ihr euch euer Lehmi Weit von morgen vorsteilt. die Anforderung(-en), das Paradies(-e), der W< Stoff, die Kräfte einsetzen, fliehen (o, Versorgung, das Nahrungsmittel, die medizmf Betreuung, zu etw. anregen (-te, -t) '/ Wortschatz: Ohne Wörter keine Rede. 0\ Die Zukunft beginnt für vieie Jugendiiche schon aiiernächsten Zeit. Welchen Anforderungen müa»i entsprechen, um in dem kompiizierten Erwachsonn ihren eigenen Piatz zu finden? a) Seht euch das Raster (таблица) an. Kreuzt an, wi wichtig ist? Welche Eigenschaften braucht ihr )i • 'II li tt ,,.,;i 1 (il)en I; ||| I'' lM|i|(in ' ■ II ''■•1(141)7 )> ni || lll liri'il) Ilion und о Itlnii И iliii) Mltmen-uiHjoiuiber^ «MloMui’Uefühl »R (IM Kultur i"i)liiii' ^И1/ »«ЙП IttiBiioillicIi sein Pft^Uirnii' für die praktische Ausbildung, fürs Studium? für Arbeit und Karriere? um Freundschaften, Liebe, zukünftige Familie zu festigen? X piHkitHche Ausbildung — имеется в виду получение м|нм)1пссионального образования в профессиональ-икй школе (die Berufsschule) и одновременно на м|Н1и июдстве (на заводе, в бюро, магазине и т. д.) ||яй Studium — получение образования в высшем ГИ1П11ПМ заведении и- 1/)-1)дтций 'iinn любовь к порядку I Miimonschen gegenüber — уважение по отношению к другим лю- М|'‘*11 надежность b) Seht noch einmal die erste Spalte durch und sagt: > Begriffe kann man als moralische Werte bezeichnonV c) Was braucht ihr, um in der Welt der ArbeitsmiiiKuii tion, der sozialen Unsicherheit zu leben? Nohmi tai| Argumente aus der Tabelle zu Hilfe. 2. a) Was denken deutsche Jugendliche über sich snllmi i«i|| Uber die Welt von morgen? Welche Ziele setzen sin sMtl Beatrice Für mich sind zwei Dinge wichtig. Zunächst’ will ich ein gutes Abitur schaffen, um Medizin studieren zu können und Ärztin zu werden. Dann möchte ich eine Familie gründen und Kinder haben. Ich will auf jeden Fall versuchen, beides miteinander zu vereinbaren^. Natürlich sind für ' mich auch die traditionellen moralischen Werte wichtig: Treue. Ehrlichkeit. Zuverlässigkeit. Tanja Eine meiner Hauptmotivationen i.m auszufinden, wo meine Stärken und Sc.hwtit liegen, und an beidem zu arbeiten. Mn u«Hn das am besten, wenn ich mich sichei initie emotional, aber auch finanziell. Arbeit i-ii nur wichtig, um einen Lebensunterhair' --u ''вг dienen, sondern auch, um eine Aulunijn haben. Ich denke, jeder braucht das Gefühl, der Оп.м'Иы Ihi nützen zu können. Mein Ziel ist, ein Gleichgewicht'* ii beruflichem Erfolg und einer Familie zu finden. So säh(^ im inii ein erfülltes Leben aus. Elsa Ich habe gerade Abitur gemacht und werde ab nächsten Monat ein sechsmonatiges Praktikum in Berlin anfangen. Was danach kommt, weiß ’ zunächst = zuerst ^ vereinbaren — здесь: verbinden ®der Lebensunterhalt — пропитание “'das Gleichgewicht — равновесие !) iii. Ml Vielleicht kann ich direkt in den Beruf einsteigen, iMlnn i'onnte ich mir auch vorstellen zu studieren. Matthias Am meisten setze ich mich dafür ein, dass ich, meine Familie und meine Freunde glücklich sind. Es soll allen gut gehen, die mir wichtig sind. Außerdem möchte ich auch anderen Menschen helfen. Ich will versuchen, Menschen Chancen zu ermöglichen, die sie durch ihre angeborenen Umstände’ nicht haben können. ii) Mii wem von diesen Jugendlichen seid ihr der gleichen Moiming? Warum? c) rmhi noch einmal die Aussagen durch und antwortet auf • Ии iinge; Was ist für die Schulabgänger im zukünftigen IkIioii (im wichtigsten? ЩМ' u'ilns Abitur, Medizin studieren, ... tlni (insellschaft nützen zu können, ... tl) iiii«l wie sind eure Zukunftspläne? #i>. üb. 1a, 1b*. Umi ille Sätze und übersetzt sie bitte. Beachtet dabei die nt«)Marten Wörter. Aniiitderungen an die Kompetenz der Fachleute sind цИяцв sehr hoch. Und die jungen Fachleute müssen diesen loiiiuHii entsprechen. (uni)i' i.ijute gibt es viele Wege, Karriere zu machen, ob im Hl lim Kultur oder in der Wirtschaft. Diese Wege können iMiiktischen Ausbildung oder mit einem Studium begin-Miiii muss aber immer viel Kraft einsetzen . um ein guter 1 IHM .•■(I werden. iiiijiinflllche ist es auch wichtig, in welcher Gesellschaft sie •ttiiinii. Sie sind der Meinung, dass traditionelle moralische Kiienmi Umstände — социально обусловленные обстоятельства (co-■: iniyc) Werte respektiert werden müssen. Und das steht in keliuMu Widerspruch zum Internet, zur Jugendkultur odei /и Interessen der jungen Menschen. 4. Die heutigen Schulabgänger werden in der Welt lebnn. wij viele Probleme gibt wie: die Klimaänderungen, die I iili Wasserverschmutzung, Suche nach umweltfreundlichen I mui quellen, Mangel an Wasser und Nahrungsmitteln in u Städten, Probleme mit medizinischer Betreuung m nii Regionen, die Zerstörung der Natur in wellhi'l-unMl Urlaubsparadiesen. Den Jugendlichen steht es bevoi, i||i Probleme zu lösen. 5. Lest die Sätze und setzt die passenden Wörter ein. 1. Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im Handwi и••.lntwortet die folgenden Fragen. IlLlitr, yioße Problem wird es in der Zukunft geben? liliiiM Molle spielt die Gentechnik für die Landwirtschaft der iii »nun wiiH die Gentechnik von ihren Gegnern abgelehnt? Wt»- 'iniikt Ihr über die Gentechnik? Kennt ihr andere Wege zur n I inährungsproblems? Was kann man tun, um zur |k* ' i iinMis Problems beizutragen? а) Hört bitte die Aussagen der jungen Leute übei ilnu tische Ausbildung und versucht das Wichtigste /11 hen. Aber merkt euch zuerst die foigenden Wöilnt 1 1 - 1 Angelika Alexander liiil^ die Friseurin — парикмахер Dauerwellen legen — делать химическую завивку die Wirtschaftslehre — экономика die Gesellschaftslehre — обществознание das Friseurhandwerk — парикмахерское ремесло Kenntnisse praktisch anwenden — применять знания на der Außenhandelskauf mann — специалист по внешней in|n der Tischler — столяр das Fachrechnen — математические расчеты (в какой-лигш фессиональной области) das technische Zeichnen — черчение die Gesellenprüfung — экзамен на звание подмастерья Л Ь) Hört euch bitte die Aussagen noch einmal an umi die Satzteile einander zu. 1. Angelika macht eine Lehre 2. An zwei Tagen 3. Technologische Übungen gefallen ihr am besten 4. Alexander macht eine Aus bildung 5. Er ist jetzt 6. Thilo arbeitet gern 7. Seine Ausbildung dauert a) ist sie in der Beruh.:.< 1ц|1 b) weil sie hier ihre Kimiii(it( praktisch anwendfrn )мим| c) drei Jahre. d) als Friseurin. e) im zweiten Lehrjahr f) mit Holz. g) zum Groß- und AiihnnlM|l(f] delsmann c) AB, Üb. Л. 2 Nh hl Immer ist der Weg zum künftigen Beruf leicht. Was • lil man zum Beispiel ohne Schulabschluss? Wer hilft, ^him man nicht weiß, was man werden will? tii iiiiii euch den Text „Qual der Wahl“' an und wählt die iii-hituh Lösung. wdiischte sich den Beruf ii) ( IMIIS Verkäufers. !5) wiiiiis Hotelkaufmanns. ■M niMi-s Büroangestellten. pJiiMU" bewarb sich für eine Ausbildung g| ;ч1|. Außenhandelskaufmann. In itl'. I.inzelkaufmann. s i kI'i Kaufmann in einem Drogerie-Supermarkt. iJkI wusste nach dem ersten Betriebspraktikum, dass f) MiM 8 Stunden-Tag im Büro nichts für ihn ist. И iIhs Arbeitsamt ihm nicht helfen wird. I I lim Beruf eines Einzelkaufmanns für ihn jetzt llll•llGssant wäre. h| ЛИ, Ub. 2. J J J J J J J J J ■*) Mmi euch die Erzählung über Manuel noch einmal an iimi цп(|| kurz einiges zu folgenden Punkten. iiiisiungen in der Schule (( e I Im Horufswunsch m> ’iiii hl' nach dem Ausbildungsplatz Hii i'imim Weg zum kaufmännischen Beruf • Mh wwcin von euch ist die Wahl des künftigen Berufs eine UiMil-' lirzählt kurz darüber (schriftlich). Wiihi муки выбора (сравни с поговоркой „Wer die Wahl hat, hat die 5. Wer und was kann euch bei der Berufswahl behllllii h Markiert bitte. die Eltern der Klassenlehrer andere Lehrer der berufsorientierte Unterricht in der Schule das Betriebspraktikum der Ferienjob die Freundinnen und Freunde die Werbung in Presse, TV und Internet anderes Sprechen, seine Gedanken (auch schriftlich!) zum AusdriK bringen. Ist das nicht wichtig r| die Kommunikation? 1. Der Erfolg im Leben hängt meistens davon ab, wie тни darauf vorbereitet: in der Schule, auf dem Spoi Ipliilt. Alltagsleben. Nicht umsonst sagt man: „Früh übt nI< li, ein Meister werden will.“ Seid ihr damit einverstandon/ Meinung, bitte! 2. - Wie steht’s mit der Berufswahl? Schon fertig damii ' — Wer hat Probleme? Welche? — Was bevorzugt ihr nach dem Schulabschluss: • weitere praktische Tätigkeit und daneben eine berufliclin ri.i.iiHi düng? • praktische Tätigkeit ohne gleichzeitige berufliche Ausbildmiii • • Studium an einer Berufsschule oder an einer UniversiLil ’ м) MIor sind Ratschläge, die den deutschen Jugendlichen ■•»•l llter / Fachangestellte für Medien und Informa- itiltenste: Dreijährige Ausbildung mit den Fachrichtungen w Miiilinthek, Information und Bildagentur. ■ii'iMUMuespräch — собеседование ||<1 Tätigkeiten in Industrie. Beratung und Betreuung^ von Kunden • Kaufmann / Kauffrau für audiovisuelle Medien: I imi|: Ausbildung für Nachwuchskräfte der Medienunternehmoii i Bereichen Fernsehen, Hörfunk, Film- und VideopnMli Musik, Multimedia, Filmtheater, Marketing, Vertrieb'' Mn tionsorganisation. • Mikrotechnologe / Mikrotechnologin: Erster Ausbildungtil für die Chip-Industrie^. Dreijährige Ausbildung in den punkten'^ Halbleitertechnik® und Mikrosystemtechnik Atfii Plätze in Produktion, Infrastruktur, Forschung und Enlwn iä( • Servicekaufmann / Servicekauffrau im LuftverkiMii i jährige Ausbildung für den Bedarf von Flughafen und Verkehrsgesellschaften. Spezialisierung in Beratung und Het» von Fluggästen und Kunden am Boden und in der Lud b*) AB, Üb. 2. 6*. Die deutschen Jugendlichen können aber ihre FachuunMIi auch an den Fachschulen und Universitäten bekommon a) Lest bitte eine Internetseite und sagt, welchn Illut gänge (учебные дисциплины) und Studienrichtiinu»n Fachhochschulen und Universitäten Deutschlands luUHift Fachhochschulen und Universitäten Fachhochschule Augsburg (www.fh-augsburg.de/gc.liilluf Studiengang: Multimedia; Studienrichtungen: Mediendtuiign Medieninformatik. Technische Universität Ilmenau (https://www.tu-ilmnnau. Studiengang: Medientechnologie; Studienrichtungen: Audmi/H Technik, Multimedia, Medienproduktion. Hochschule Wismar, Fachhochschule für Technik, Wiili und Gestaltung® (https://www.hs-wismar.de/). Neuer Stiiil Kommunikationsdesign und Medien. ' Beratung und Betreuung — консультации и обслуживание ^ der Vertrieb — сбыт ®die Chip-Industrie — производство микросхем '* der Schwerpunkt — основное направление ® die Halbleitertechnik — техника на полупроводниках ®die Gestaltung — оформление, дизайн )li«i:iiiile für Technik und Wirtschaft Berlin (fhtw-btiidiengang: Angewandte Infornnatik' mit Schwerpunkt Тиа Ul I Baden-Württemberg GmbH (https://www. i|4*pitn' (l< /). Studiengang: Projektstudium Film und IHM '.chwerpunkt: Virtual Design. *iini;liule Hannover (https://www.fh-hannover.de/). |iiy iiuj Gralik-Design-Informatik. KhnHiule Darmstadt (https://www.fh-darmstadt.de/). Informatik. Schwerpunkt: Grafische Datenverar- tm rachhochschule Beriin (https://www.tfh-berlin.de). Mudieninformatik; Studienschwerpunkte: Medien und Universität Chemnitz-Zwickau. ь I hnik / Printmedien im Nebenfach. Studiengang: it) Wolche von diesen Berufen interessieren euch? Mtii/iii/ugt ihr eine akademische Ausbildung an klassischen liiiivniiitäten, z. B. an der Humboldt-Universität in Berlin, MM ilnii Universitäten in Heidelberg, Leipzig, Rostock, die an liiKiitionen reich sind? P »I Hii h erfolgreich bewerben, das heißt rechtzeitig alle tiiiiiMliiqen (документы) vorzubereiten. Die Bundesanstalt hii AiUeit informiert die Jugendlichen über die nötigen MMWiHiiungsunterlagen. Lest bitte. ВИчи ' iiiillllchen Bewerbung gehören folgende Unterlagen, iü tii'>v(4t)iingsschreiben |i ( fl" in'.l.nuf = ttf-i'ihungsfoto i(«fi i! -4)inn (das letzte Schulzeugnis, Ausbildungszeugnis, iöi iMijiMiliingszeugnis, Arbeitszeugnisse, Zertifikate über son-WMü-tliiklungen) ^ Informatik — прикладная информатика Г).:.-..‘lll■llllng — электронная обработка данных k t' • сбфтвэа) — программное обеспечение b) Lest bitte ein Bewerbungsschreiben und einen Ij lauf. Nehmt das Wörterbuch zu Hilfe. Sagi, Stichpunkte im Bewerbungsschreiben wichtig sind. Sabine Meier Freiberger Straße 43 01067 Dresden Tel.; 0351 441 7128 Handy: 0134 548 7903 Reiseservice Müller Herrn Schmidt Rosenstraße 13 01067 Dresden Dresden, 06.04 I'iiiin Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Reiseverkehir.kmilli] Sehr geehrte Damen und Herren, in der Sächsischen Zeitung vom 05.04.2006 bieten Sin Ausbildungsplatz zur Reiseverkehrskauffrau an, um den ich mli li ln^ bewerben möchte. Voraussichtlich werde ich im Juni dieses Jahres die Schule mil iim leren Reife abschließen. Außerdem habe ich in diesem Jahr Immifa dreiwöchiges Praktikum im Reisebüro Riedel in Dresden absolvlmi Zu meinen Stärken zähle ich meine Fähigkeit, auch unter Zelldmi li bei hohem Arbeitsaufkommen konzentriert zu arbeiten. Don W(»ug kann ich gute Fremdsprachenkenntnisse und ein großes Inlcjimi4# fremden Ländern vorweisen. Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Bewerbung berückjiichlujon mich zu einem persönlichen Gespräch einladen. Mit freundlichen Grüßen Sabine Meier Anlagen Lebenslauf Beglaubigte Zeugniskopie 'die Reiseverkehrskauffrau / der Reiseverkehrskaufmann — специа nt и i mm низации пассажирских перевозок, туризму Lebenslauf Im Daten; ifiD’Hiim: fUiii I nu"i'Orlgkeit: nkifli'ii Sabine Meier 24.08.1990 Dresden deutsch ledig iiM lie: (IR/OO ПП/06 125. Grundschule Dresden Marie-Curie-Gymnasium Mittelschule iMuktikum: l.e» 24.02.06 Reisebüro Riedel Konntnisse: Englisch (gute Kenntnisse) Russisch (gute Kenntnisse) PC-Kenntnisse (Textverarbeitung, Excel) Maschinenschreiben iiii 04.2006 Mul№ с) AB, Üb. 3, 4. 8*. Sammelt Informationen über verschiedene iUmilN Deutschland / Russland und macht eine Präsentniiiui in Klasse. Gebraucht dazu folgende Internetadresstm: wwv/.b2edu.de — das Bildungsportal im Internet www.arbeitsagentur.de www.portalspo.ru www.ed.gov.ru 9*. AB, Üb. 5. Wiederholung und Kontrolle spielen eine große Roiie 1. Ihr wisst schon vieles über die Vor- und Nachteiln (iiiia» щества и недостатки) des wissenschaftlich-tocliiiiii-Fortschritts. Beantwortet bitte folgende Fragen. — Welche globalen Probleme bedrohen unsere Zivilisation .' — Wie können die Menschen diese Probleme lösen? — Wie stellen sich die Experten die Welt von morgen voi (Lebensräume, Arbeitswelt, Gesundheit und mudi.'initMtll^^ Betreuung, Lebensstil, Schulen und Unis u. a.) — Wie stellt ihr euch die Welt von morgen vor? — Welche Anforderungen stellt die Welt von morgen ли i| Jugendlichen? 2. > Hier sind einige Gedanken aus dem Buch von Iring i Mlatfflill „Überlebensbedingungen der Menschheit“, die wi<.lilt(|f [I Probleme der heutigen Zivilisation behandeln. a) Lest sie bitte und besprecht sie im Plenum. Wir brauchen Phantasie Viele Menschen in den hochindustrialisierten Ländern heute, dass der Fortschritt nicht nur Glück, soikImih mutl Gefahren bringt. Diese Menschen gründen zum lii'i.ipid Bürgerinitiativen, die gegen den Bau von Atomreaktoren mmiI in.. Щки .Ml (li:i Erfindung neuer Energiequellen, die umwelt-ii II 1(1 Es ist wichtig zu erkennen, dass nicht alles gut iMMii iii ist, was vom Standpunkt der Technik oder SIMM h.iti nützlich und notwendig erscheint. liiM Miiitiiiiit und das Wohlergehen der Menschen soll im llliiiiii i jeder wissenschaftlichen Forschung und des techni-^ii I IM 1 .lihiitts stehen. |ii iiii materiellen Grundbedürfnisse (Nahrung, Kleidung, ^*(»1141 e-.w.) der Bevölkerung befriedigt sind, sollte es das ttiu'iii: .'inl sein, die Arbeitsbedingungen zu verbessern (und It IIII.. muhr Konsumgüter zu produzieren). h»M-i'ii müsste so gestaltet werden, dass die Menschen ihre Iltmi'M iii.'ii, wissenschaftlichen, sportlichen oder sonstigen Miiitm nntfalten können. «*i(ii'ii lu ll Harmonie zwischen der menschlichen Gesellschaft, fpi hiiii-. und der Natur. imiwendig ist die Geburtenkontrolle in den Ländern der IM Willi |fi iImiI i nine Aggressivität zulassen. Nur dann kann Frieden in Vnii iMii und zwischen den Völkern herrschen. I«) Viiisucht in Gruppen noch einige Punkte zum Programm (ilt nine bessere Zivilisation vorzuschlagen. I I ли. Üb. 1. ^ Wii« liiauchen die Jugendlichen, um mit diesem Programm UMi() /u werden? Lest und fügt bitte noch etwas hinzu. l'riimiMisse in Wissenschaft und Technik und ein richtiges dmIIIiii . der heutigen Situation in der Welt; lfm uuhm Willen, sich für die Lösung der vorhandenen Itliiiiii. uinzusetzen; li 'iiiii hu Charaktereigenschaften anzuerziehen, die es fleiiiiiMi den Konflikten aus dem Wege zu gehen, die i»lMillll•.•.u anderer Leute zu respektieren, in Fragen der Й^|||||... des Andersseins tolerant zu sein; 1 '- •(ii. was für die Schulabgänger im zukünftigen Leben l••'•иlnders wichtig ist. Nehmt folgende Stichwörter zu Mllld. sich für die praktische Ausbildung (oder ein Siitilli entscheiden • sich mit etw. Wichtigem beschllUI| • neben praktischer Arbeit eine Ausbildung halii men • kreativ arbeiten • Abitur machen (R«l| Zeugnis bekommen) • eine Bewerbung schitilhun gute Chancen für einen passenden Arbi>ll«|ila|| bekommen • moralische Werte respektltMim Karriere machen • alle Kräfte einsetzen, um . 5*. Hier ist ein Ausbildungsangebot aus dem Internet a) Informiert euch bitte und sagt: — Welche Institution sucht einen Auszubildenden'? (АЫ.... Azubi) — Wen erwartet die Institution? Welchen Anforderungon -^mii ^ Kandidat / eine Kandidatin entsprechen? л — Was erwartet einen Auszubildenden in dieser Ausbildumr.'.KtMef l Azubi gesucht! Die EINSTIEG GmbH^ sucht zum 1. August 2006 einn Aiiq! zubildenden (m/w)'^ zum Bürokaufmann. WIR ERWARTEN ... einen Kandidaten, bzw. eine Kandidatin mit Freude an nischen und organisatorischen Aufgaben. • Sie haben mindestens die Mittlere Reife, vielleicht um u deAj Abschluss einer weiterbildenden Schule (z. B. Handelsschule, Berufsfachschule für kaufmännische A;.-.r.iit»if)' • Sie sind fit in Mathe, beherrschen die deutsche Sprachf m Ww| und Schrift, sprechen darüber hinaus gut Englisch umi imhi bereits mit Word und Excel gearbeitet? Sie sind aufgeschlossen'', flexibel®, belastbar® und tenmi.iiiiu' Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! der Auszubildende — ученик на производстве, в сфере торговли и ^GmbH = Gesellschaft mit beschränkter Haftung — ООО = общееimi • ченной ответственностью ^m/w = Abkürzung von männlich / weiblich — мужского / женскою Ш '* 4 , aufgeschlossen — общительный ® flexibel —легко приспосабливающийся ® belastbar — выносливый, выдерживающий нагрузку ^teamfähig (von: team, engl.; lies: тим — команда) — способный !■ команде, сообща (mwAMiiT ... [||Ии»" wympathisches Team und die Chance, während einer Inn Ausbildung in einer modernen Ausbildungsstätte Vnrantwortung zu übernehmen. ti) Mnlerlert kurz das Gelesene (schriftlich und mündlich). All. Uh. 2. miiliil zwei Gruppen. Jede Gruppe wähit sich einen Text und iKiai Ihn. «D was ihr schon gewusst oder nicht gewusst habt. (■•i Hu schon, II I44:i die Europäische Union (EU) gegründet wurde? и** Milbstständige Staaten Mitglieder in dieser Union sind? I« tiiuiiH Länder eng auf dem Gebiet der Friedensideologie, iiiil', Kooperation in Industrie und Landwirtschaft zusam-iJi'T’iiiiii wollen? Щ iiiiiii In Europa mehr als 50 verschiedene Sprachen 7 ЯА nach der europäischen Bildungspolitik junge «jrtiujiM mehrere Sprachen sprechen sollen? ihn .jugendlichen, die die Fremdsprachen beherrschen, r.litiiicen auf dem internationalen Arbeitsmarkt haben? Itlr.l Ihi schon, Hat- lUMilsch mit 101 Mio. Sprechern weltweit den 12. Platz llloilitl йяь ■ |)l'lll■•.ch die meist gesprochene Sprache in der EU ist? Di'iiisch nach Englisch die meist gelernte Sprache in ribM il"i neuen EU-Länder ist? iIh- lii'iilüch im Internet auf Platz 2 liegt? :1ч lii’iiisch im Ausland am häufigsten in der Russischen I-- i‘.; und in Polen gelernt wird? SÄ liniilsch auf dem dritten Platz liegt, was den Anteil dei m ln ilnt weltweiten Buchproduktion anbelangt? ;o*t ln Dnulschland über 200 000 Ausländer studieren? b) Tauscht bitte die Informationen aus. c) Sagt, warum es sich iohnt, Deutsch zu lernen. 8*. AB, Üb. 3, 4. i Landeskundliches; Zitate. Tatsachen. Statistik Einstieg Abi Messe in Karlsruhe Zum dritten Mal bietet die Einstieg Abi Messe in Karlsmlm iiif und 6. Mai 2006 den idealen Rahmen für Oberschülei, .il.i'i # Eltern und Lehrer, sich über Ausbildungs- und Studionimgü kostenlos zu informieren. Hochschul- und Unternehmensvertreter beraten die Juiinmllhd von 10 bis 17 Uhr. Informationen zum Zivildienst sowim i Jobben' im Ausland runden das Angebot ab. Oberstufenschülerinnen und -Schüler mit journ;lll:^||||^^^ Ambitionen können sich bis zum 25. April 2006 im Jungjournalisten-Wettbewerb der Zeitung „Badische Nachrichten“ und der Einstieg GmbH bewerben. Oim ’iim| wird am 6. Mai auf der Messe bekannt gegeben und (inwntiil zweiwöchiges Redaktionspraktikum bei der Tageszeitung Infos kompakt: 05. und 06. Mai 2006 9-17 Uhr Messe Karlsruhe, dm-arena Eintritt frei! Wettbewerb für Berufsorientierunasproiekte Was geht an eurer Schule? Um die Berufsorientierung zu fördern, wurde auf der Koliim Hf|( STIEG Abi der Schulwettbewerb „Was geht? Вет1мт.«п|Ц( rungsprojekte an Schulen“ gestartet. Teilnehmen können ' das Jobben {lies: джобен) — работа ||h Ml. lifKdl fünf Schülern, die ein innovatives Projekt vorstellen, mt tu iiiiini winken 1 000 Euro. Einsendeschluss ist der 16. ^........... «r« Der ideale Lehrling Ч1шш Mich Betriebe von Auszubildenden wünschen Angaben in % iii». iltjkeit ^ . Imn des Lesens, Schreibens, Rechnens «i:^i'inu'.i))iieitschaft riHiiii / Freundlichkeit iitv.Tii lungsbewusstsein Allunmoinwissen ......... idigkeit IlHiiiMHiii Belastbarkeit 11 il iii.lkoit ihiiii > hkiiiuitnisse llNIIn) Ibiiiliclii! Kenntnisse jfiatMt .niischaftl. Kenntn. UliMIreit-t im| )etenz 94 91 87 85 78 75 68 65 60 48 40 29 29 17 Mangelnde Qualifikation l>i 'Mihi fiiiid knapp. Und trotzdem können nach Auskunft der |i(Mii«*lMiu)til)Gtriebe nur wenige besetzt werden. Mangelnde vieler Bewerber nennen die Unternehmen als Grund. (Ml t.ü.'.iD h'hrling ist zuverlässig und kann lesen, rechnen und I t,it,i<..iii Aiiiierdem ist er teamfähig und leistungsbereit. Weniger i ' i i iimi den Ausbildern dagegen Medien- und naturwis-!• ''{fimii hn Kompetenzen. „Globus“ J 1. 2. 3. и Arbeit mit dem Portfolio. Selbstkontrolle Arbeitet mit Listen für die Selbstkontrolle. Gibt es etwas fürs Dossier? Was habt ihr alles сМм/ Wie sind eure Fortschritte? Was habt ihr mit Hilfn ilm ll| für die Selbstkontrolle festgestellt? Habt ihr das iMwilr Niveau in allen Sprachtätigkeiten erreicht? Für Sprachfans und künftige Philologen 1. ^ Macht die Aufgaben 13—14 aus dem Anhang II, t«l| schreibt einen Bericht über die ErgebnisuM Projektarbeit. 2. ^ Lest im Anhang III über Remarque. Beiotlnl Präsentation der Ergebnisse eurer Arbeit an den Msteill dieses Anhangs vor. 3. ^ Arbeitet an dem Lesebuch. Für junge Historiker und Gesellschaftswissenschaftler Lest im Anhang IV die Materialien aus dem Toll Vll, eine Konferenz zu deren Problematik durch. ANHANG I Grammatikübersicht I. имя СУЩЕСТВИТЕЛЬНОЕ (иимие существительных H'mini 1|)и типа склонения существительных в единственном i it/ii.iiQe. слабое и женское. (miiiiiMy склонению склоняется большинство существитель-flibtinoio рода и все существительные среднего рода. Они II iit-iiiiMaHHe -(e)s в Genitiv ед. ч. tliM Mann das Kind |||ч l'reund das Buch МйВпму склонению склоняются некоторые существительные liviii рода (в основном одушевленные). Они имеют во всех iii (гд ч.), кроме Nominativ, окончание -(е)п. |||-| Junge ili'i Müsse iIki Miologe ili'i Mensch lim Herr ilMl Bär der Student der Elefant der Optimist der Automat der Planet der Paragraph '$*i«^'iMv склонению склоняются все существительные жен-pti/i.i Они не имеют падежных окончаний в ед. ч. ||||' Trau die Insel iliti Katze die Bank ilNiiMfni 1ИОНН0М числе все существительные склоняются оди-|t>DM принимают окончание -п в Dativ. Потренируйтесь в склонении существительных с но таблицы. падеж / вопросительное ед. Ч. сильное слабое женское слово склонение склонение склонени! м. p. cp. p. м. р. ж. p. Nom. Wer? Was? der das der die Gen. Wessen? des-es des -es des -en der Dat. Wem? dem dem dem -en der Akk. Wen? Was? den das den -en die I liij I llil (|Г<|| (IlH II. ИМЯ ПРИЛАГАТЕЛЬНОЕ Склонение прилагательных Различают три типа склонения прилагательных — сш)ыю^ бое и смешанное в зависимости от того, стоит ли пермд гательным слово, четко обозначающее род, число, тикль, местоимение и т. д.), или нет. Слабое склонение прилагательных (после определенного артикля и указательных местоимтицЦ падеж ед. Ч. M. p. cp. p. Ж. p. Nom. der dunkl-e das weit-e die grün-e Wald Feld Wiese Gen. des dunkl-en des weit-en der grün-en Waldes Feldes Wiese Dat. dem dunkl-en dem weit-en der grün-en Wald Feld Wiese Akk. den dunkl-en das weit-e die grün-e Wald Feld Wiese мн ы dm hnh'l Till lim diM Imh Ü|j riimm dnii Imlimi Tiiminil di<< Imli Ml liiiiim .ihm: склонение прилагательных пумпиого артикля) ед. Ч. MH. Ч. м. р. cp. p. Ж. p. ■ii.itk-er Kiiilee weiß-es Brot frisch-e Milch rot-e Äpfel !ii,iik-en K.illees weiß-en Brotes frisch-er Milch rot-er Äpfel '•il.iik-em Kiiffee weiß-em Brot frisch-er Milch rot-en Äpfeln .i.iik-en K.iMee weiß-es Brot frisch-e Milch rot-e Äpfel »»нишное склонение прилагательных ■ ипоирвделенного артикля, притяжательных местоимений, WfiMuaiiitM кеш) ir/ тенном числе все эти прилагательные имеют окон- ед. Ч. MH. Ч. M p. cp. p. Ж. p. Kill iilt-er ein klein-es eine jung-e meine / keine Miiiin Kind Frau alt-en Eltern niiins alt-en eines klein-en einer jung-en meiner / keiner Miitines Kindes Frau alt-en Eltern MiMitm alt-en einem klein-en einer jung-en meinen / keinen Mimn Kind Frau alt-en Eltern Miiion alt-en ein klein-es eine jung-e meine / keine Mumm Kind Frau alt-en Eltern Степени сравнения прилагательных Без изменения корневой гласной Positiv Kompara- tiv -er Superlativ am -(e)sten Positiv Kompara- tiv -er klein kleiner am kleinsten alt älter hell heller am hellsten kalt kälter wenig weniger am wenigsten hart härter schmal schmaler am schmälsten warm wärmer dünn dünner am dünnsten lang länger schön schöner am schönsten scharf schärfer leise leiser am leisesten stark stärker dunkel dunkler am dunkelsten groß größer sauer saurer am sauersten hoch höher (!) teuer teurer am teuersten kurz kürzer С изменением кормо« гласной am (n|i am iiiiHaliif am I am am wliMi am lilii inj am >^i i'Hi am ’.lhil am am am MliiB«! Исключения Positiv Komparativ gut besser gern lieber viel mehr Superlativ am besten am liebston am meisten III. ГЛАГОЛ Образование основных форм глаголов В зависимости от типа спряжения в немецком языке ими лятся на следующие группы: 1. сильные глаголы (die starken Verben), 2. слабые глаголы (die schwachen Verben), 3. неправильные глаголы (die unregelmäßigen Verben). iiUil iinmin.ii! формы глаголов iMlIiiippen iM 4 p j' |irtl ' I' Irl- I.P ll p I ll . Infinitiv kommen fliegen nehmen machen aufmachen gratulieren denken gehen Präteritum kam flog nahm machte machte auf gratulierte dachte ging Partizip II gekommen geflogen genommen gemacht aufgemacht gratuliert gedacht gegangen li«."' юипние временных форм глаголов залог (Aktiv) Наим I .pip f >|pi Я - *•’. Infinitiv Präteritum Partizip II Präsens Präteritum Perfekt haben/sein (Präsens) -i-Partizip II Singular 1 - habe gemalt / bin *-(e)st -(e)st gegangen *-(e)t hast / bist ... hat / ist ... Plural -en -en haben / sind ... -(e)t -(e)t habt / seid ... -en -en haben / sind ... 1МЯ1ОЛ0В BO 2-OM и 3-ем л. ед. ч. изменяется корневая гласная; й й, au äu. ich sehe du siehst er, sie, es sieht ich nehme du nimmst er, sie, es nimmt ich laufe du läufst er, sie, es iHiiii Plusquampertnk f haben / sein (Prätmllt Partizip II Singular 1. ich 2. du 3. er. sie, es werde machen, kommen wirst ... wird ... 1. wir 2. ihr 3. sie hatte gemacht / wai gekommen hattest / warst ... hatte / war ... Plural hatten / waren hattet / wart ... hatten / waren Страдательный залог (Passiv) Aktiv: Der Autor schreibt ein Buch. Passiv: Das Buch wird vom Autor geschrieben. Person Präsens Passiv werden (Präsens) + Partizip II Präteritum Pa werden (Präterli Partizip II Singular 1. ich werde gefragt. wurde gefragt, ango 2. du angerufen wurdest ... 3. er, sie. wirst ... wurde ... es wird ... Plural 1. wir werden ... wurden ... 2. ihr werdet ... wurdet ... 3. sie werden ... wurden ... IV. СЛОЖНОСОЧИНЕННОЕ ПРЕДЛОЖЕНИЕ «и и'1иненное предложение состоит из двух и более само-im.tii.ix предложений. Части сложносочиненного предложе-йидимнются между собой с помощью сочинительных сою-.'йпппиых слов (союзов-наречий). oder entweder... oder соединительные Ol раничительные, противительные denn iicluilabgänger in Deutschland suchen eine gute iiuiin, aber sie wollen dabei auch Freizeit zum weiteren i(fiM iiiihon. I mhlingsfächer vieler Schüler sind Englisch und Iti iMiiiik, doch manche bevorzugen Literatur und Geschichte. I iniiii' die Bücher entweder aus der Bibliothek aus, oder ich mir, |iii- iiiuiindlichen in Deutschland fahren in die Schule mit dem ' .üJu'i s)in nehmen den Bus. Союзы-наречия, такие, как inzwischen, deshalh, *4 deswegen, trotzdem, außerdem и др., в отличие от спш»-»« яют на порядок слов в предложении. Сравните: Die Schüler der Oberstufe in Deutschland maclinn )f| dreizehnten Klasse Abitur, denn nur das Abitur Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule Veras Mutter hilft ihrem Vater im Büro mit, darum Mädchen jeden Tag eine Stunde Hausarbeit. V. СЛОЖНОПОДЧИНЕННОЕ ПРЕДЛОЖЕНИЕ^ Сложноподчиненное предложение состоит из главно!п iipi жения и придаточного. Придаточное предложение подчини« главному в сложноподчиненном предложении с помощмо пи нительных союзов или союзных слов. Виды придаточных предложений Вид придаточного предложения Придаточные дополнительные предложения (Objektsätze) На какие вопросы отвечает На вопросы косвенных падежей: Wen? Was? Каким союзом (союзным словом) вводится dass, ob, wer, was, woher, wohin и др. Примеры Man soll ПК hl vergessen, «Inei Höhe des Taschenynidi’', Einkommoii ilnt Eltern abh.iiml Er weiß Mil.hl мН hier langi’ hluiiH wie lange nt htm bleibt. Продолжение :||ia 1ПЧИЫ6 :iii) ииия II lU Ml .. '*111Ыв «и’1И11)льные »if ■ I ' П11ИЯ И|>|'"|»|И2е) iijHii i'iiiiiie m 1ВМИ ti|iiiiiilBätze) 11.1L11 II i'miiiii ImUHUII ,»(|ИИЯ hPMMillllunal- Ihm »♦•I Warum? Weshalb? Welcher? Welche? Welches? Wann? Unter welcher Bedingung (при каком условии)? weil, da относительными местоимениями: der, die, das, welcher, welche, welches wenn, als, während, nachdem, solange, ehe, bevor wenn (если) Da das Wetter schön ist, können wir eine Wanderung machen. Wir können eine Wanderung machen, weil das Wetter schön ist. Das Geld, das mein Freund während der Ferien verdient, ist schon fest eingeplant: für den Autoführerschein. Schulabgänger, deren Noten im Reifezeugnis gut sind, können an die Uni gehen. Wenn bei einem Jugendlichen alles schief geht, surft er im Internet. Als Thomas noch klein war, begann er eine Sportschule zu besuchen. Wenn die Menschen mehr für den Umweltschutz sorgen werden, wird es nicht so viele Naturkatastrophen geben. Придаточные предложения цели (Finalsätze) Придаточные предложения следствия (Konsekutiv- sätze) Придаточные предложения уступительные (Konzessiv- sätze) Модальные придаточные предложения (Modalsätze): • Nebensätze der Art und Weise • Komparativsätze Wozu? Was folgt aus dem Gesagten? Trotz welchen Umstandes (несмотря на что)? Auf welche Weise? Wie? damit so dass obwohl, obgleich, obschon, trotzdem indem wie, als, je ..., desto / umso In vielen deiiiM itim Zeitungen gibl on Anzeigen mit IhIh stellenangehnli'ii jj damit die Scimini eine Lehrstullfi wrtIt'HMQ können. Die Gymnasi.riluM denken an dm Zukunft, so diiDB ук Noten für sm wii hi|| sind. Obwohl mein I laur ein gutes Exiinnm gemacht hat, ..... keine Lehrstolh’ finden. Mein Freund Iihh iIi sich auf eine rmlunt vor, indem ni dmi Lernstoff zwei Ын dreimal wiednilmll Die Ferien wnimi цц schön, wie ich auch erwartet Imlin Die Prüfung w.ii leichter, als ich dachte. Je mehr die S( IiuImi Wörter wiedeihnlnn, desto bessei mnilmii sie sie sich. ANHANG II Einiges über die Theorie der deutschen Sprache ' I " b]rgebnisse tlii 1 imili!t ihr viele Informationen über die deutsche Spraclir. itii vviiilrl etwas erfahren: über das Wort und seine Fimk über idiomatische Redewendungen und Sprichwörter: iittKi I I vcliiedene Wege der Wortschatzerweiterung. Ilii l• lмl dabei polyseme Wörter von den Homonymen unter Synonyme und Antonyme zu den Wörtern suchen; ИНИ Wiirter mit Hilfe der Suffixe und Präfixe bilden; HmImiIiimk von zusammengesetzten Wörtern erschließen. (hl I» l.iiiiimt auch einen kurzen Überblick über einige gram Ц1йИ'ч lii' Kategorien der deutschen Sprache. |ln tvi mIi I etwas über den Text und seine Merkmale erfahren. Mi< ii iiil Texte verschiedener Funktionalstile unterscheiden |1ш1 iiiuilysieren. Ihr werdet versuchen, eigene Texte in den ItfMii'lKi men „Berichten“, „Beschreiben“, „Erzählen“ und nhi hl bekannte Sprache hören, oder wenn wir selbst vni • Ч1Ш fremde Sprache zu lernen. M,*'. Wdil kann uns zum tiefen Erlebnis werden, wenn wii oin Utriii lioion oder wenn wir unter dem Eindruck eines yiolinn - iiinliüs oder Redners stehen. Es ist nicht nur der Inhalt, (Ьм > wirkt, sondern die Kraft, die vom Wort ausgeht. Zu allein ri yi.iuhten Menschen an die Kraft des Wortes, des Gebets, ■ M ii der Verfluchung’. Ih-s- he ist Ausdrucksform der Persönlichkeit. Johann Gottfiied lind Wilhelm von Humboldt meinten, die Sprache sei das, >1.11 Mi.nschen zum Menschen mache: „Der Mensch ist nur hniI. iiiiich die Sprache“. li) rindet im Text Schlüsselwörter, die den Begriff „die hpinche“ charakterisieren. I I Soht den Text noch einmal durch und antwortet auf die I iiigen. Uli Sprache eine angeborene^ Fähigkeit wie das Atmen und I iMiiiiiiden? Ilfiiii iiii einmal die Kraft des Wortes gespürt? Was hat euch kniiiiMi- Ijeeindruckt (ein Gedicht, ein Stück Prosa, ein Lied, ein InihwMii, Worte eines Redners oder Schauspielers, das Gebet)? M in ..igt, dass jeder Mensch seine eigene Sprache spricht. >■•'1 inlil ihr das? il| Im Text gibt es ein Zitat. Übersetzt es. Sind euch die Niimon Johann Gottfried Herder und Wilhelm von Humboldt iiDknnnt? Wenn nicht, schlagt im Lexikon die Informationen iilmi diese großen Deutschen nach. Welche Gelehrten, die nimm großen Beitrag zur Entwicklung der deutschen tipiiiche geleistet haben, kennt ihr noch? n) Und zur Entwicklung der russischen Sprache? к Aiiilurt eure Meinung bitte! In welchen Berufen braucht man uiiii: Fremdsprachenkenntnisse? Was wollt ihr werden? Windet ihr die deutsche Sprache im Berufsleben benutzen? iioilchtet darüber (schriftlich oder mündlich). ■ ln mg - проклятие, анафема и нрожденный, свойственный от рождения I. DAS WORT Das Wort ist eine grundlegende Einheit\ die in d(M SUl einer Sprache Schlüsselpositionen einnimmt. D;i;. Iit seinen Funktionen. 1. 'p- a) Lest folgende Informationen. Das Wort hat folgende Funktionen: • die bezeichnende Funktion — die Nomination, die Hcwii»»» z. B.: der Tisch, der Frühling; • die begriffsbildende (verallgemeinernde) Funktion. Du;: V\lit| als Name nicht nur eines Gegenstandes, sondern еинч gni| Klasse von ähnlichen Gegenständen auf, z. B.: das Mnimt, Jahreszeit, • die mitteilende, kommunikative Funktion. Mit Hilfe cN’ teilen wir Informationen mit, tauschen sie aus, z. В /(«И • die einwirkende Funktion. Mit Hilfe des Wortes knim ff Einfluss auf Menschen ausüben, z. B.: Hilfe! Achtung' b) Schreibt alle Partizipien I heraus. Von welchnn wurden sie gebildet? Übersetzt die Benenmiiiiian Funktionen ins Russische. c) Ergänzt die Sätze. Nehmt die Wörter unten zu MHlii Ein Wort ... einen Begriff. Es kann einige Gegenstände /u Klasse von Gegenständen ... . Mit Hilfe der Wörter кошнт Menschen Informationen ... die Menschen ... . 'Mitteilen bezeichnen Mit Hilfe der Wörter kann tititf) verallgemeinern 2. ^ a) Welche Zweige der Linguistik erforscht das WuilT erforscht die Phonetik, die Morphoiogie, die Woilliilili lehre, die Lexikologie? ' die grundlegende Einheit — основополагающая единица h) Merkt euch bitte. (Ifot Wort hat zwei Seiten: den Wortkörper (Lautfolge' uiul I hc Struktur) und die Bedeutung. > VU.iü wisst ihr über Polysemie (Mehrdeutigkeit) und Homonyme? (Eure Kenntnisse in der russischen Sprache können euch bei der Antwort helfen.) ii) Lest den Text und prüft, ob ihr die Fragen richtig beantwortet habt. |ii( liodeutung des Wortes kann eine Eigenschaft, einen n •tiiiid oder eine Handlung ausdrücken. I IM v/viiit kann mehrere Bedeutungen haben. Dann sprechen wii |ii L'ii.i Mehrdeutigkeit oder Polysemie des Wortes. Den Kern IH polysemen Wortes bildet die Hauptbedeutung. Andere (l*iMiiiMi|on heißen Nebenbedeutungen. In der Regel ist ein Wort »Ml Wörterbuch polysemantisch. Im Kontext kommt es nur in i3fciiiMutung vor. Ik •jilil auch Wörter, die gleich lauten^, aber verschiedene 4«»1|1тц|вп haben. Das sind Homonyme. Sie können ver-kiivicnii Schreibweise haben: die Seite (страница) — die Saite ptaoi'i) Sie können sich auch im grammatischen Geschlecht «r 10 iloi Pluralform unterscheiden: der See (озеро) — die See [[Mo|'m| Manchmal ist nur der Kontext das Hauptmittel der [нИЬп».п,'101ипд. li) Seht noch einmal den Text durch und ergänzt die Sätze. |iif liodeutung des Wortes kann ... ausdrücken. ...... oin Wort mehrere Begriffe bezeichnet, sprechen wir von liir- Woiier, die gleich lauten, aber verschiedene Bedeutungen iioißen ... . 1о Wörter unten sind Homonyme. Ihr Gebrauch führt auch «um Wortspiel. ■Haben - семь »Ulhon (-te, -t)- просеивать das Essen - еда Essen - город в Германии nuiin Alter - мой возраст nmin Alter - мой старик (муж) и) Lost folgende Minidialoge und übersetzt sie ins Miiitslsche. Kann man das Wortspiel in den Übersetzungen iMiiiilergeben? (lieinnal sieben?“ — „Feines Mehl’.“ fiiiiiii /II meiner Schwester nach Essen.“ — „Ihre Frau kocht wiiiil nichts mehr?“ Ilii Alter, gnädige Frau?“, fragte der Scheidungsanwalt^. Allui? ... Ist verreist.“ li) Auf diese Fragen könnt ihr leicht antworten, wenn ihr Homonyme zu den unterstrichenen Wörtern im Wörterbuch Ilmlot. »kiim Hahn kann nicht krähen^? №• •< Mutter kriegt nie ein Kind? мука !*• i.i"'iMiM.i'„iiiwalt — адвокат, занимающийся бракоразводными процесг.1ми ■ I -.MipeKaTb (о петухе) — Auf welcher Bank kann man nicht sitzen? — Welcher Strauß kann nicht laufen? — Mit welchem Band können wir nicht ein Geschenk c) Ein Rollenspiel. Einer / eine ist Lehrer/in imil seinem / seiner Mitschüler/in, was ein wodurch es eindeutig werden kann, und führt 5. ' Ihr wisst bestimmt, was Synonyme sind. Hier cjihl at Informationen dazu. a) Lest die Erklärung unten und führt ähnliche I Unter Synonymen versteht man Wörter mit gleichet miut lieber Bedeutung. Zum Beispiel: der Augenblick = der Moment — Mntomntti sich ausruhen = sich erholen — отдымн»« begegnen = treffen — встретить b) Findet im Text des Lehrbuches Synonyme zu den Wörtern. Kapitel 1. Einheit 3 (Grammatik ordnet die Sprache .. jeden Sonnabend, machen (die Hausaufgaben), die ' > ) Merkt euch bitte. Miiihing der Antonyme dienen auch Suffixe (-/os, -frei, . inch) und Präfixe (zu-, ab-, auf-, ein-, aus-). Die Präfixe nur.:, haben überhaupt die Fähigkeit, dem Wort eine ent-»Mijn'.utzte Bedeutung zu verleihen. tu>i‘:piel: schön — unschön, raten — missraten, Erfolg — Misserfolg. • i) Bildet Antonyme mit Hilfe der Präfixe und Suffixe (in den Kliimmern). Übersetzt die Wörter. :Z3 kmifen (ver-): kaufen (покупать) — verkaufen (продашь) Ы1 (vet-), achten (ver-), gefallen (miss-), vertrauen (miss-), liiiMiunn (ent-), anfahren (ab-), zumachen (auf-), Sinn (Un-), iml um-), erfolgreich (-los), inhaltsreich (-los), sorgenfrei I), mii.bar (-los). il) l-'lndet in den Texten des Lehrbuches Antonyme zu den iuluenden Wörtern. lul ..Wiederholung“. Üb. 6. kfilhv tiauern, auspacken, das Beste, langsam, das Mädchen, Mi'Mn Mal, die Schulzeit, jede Nacht, der Feind, Urlaub um .mistehen, draußen, jeden Abend, niemand luplliil I. Einheit 1 (Lesen bedeutet ...). Üb. 3. 4. ihtiiidkurs, das Wahlfach, der Schulanfänger, traditionelle II miindlich, ungenügend, die Klassenarbeit, die mündliche Iw* •' I |i|ijl 4. Einheit 1 (Lesen bedeutet ...). Üb. 2. Л iiiiR Beste, auftauchen, die Vermehrung, die Vergangenheit и ilus Dorf, die Gesundheit 7. а) Lest diese kurzen Informationen und sagt, Wortbildungsarten es im Deutschen gibt. Die menschliche Gesellschaft befindet sich in i.iiiin Entwicklung. Die Sprache und vor allem der Wortschal/ vnia»! sich auch. Es entstehen neue Wörter, alte Wörter weidnn up bräuchlich. Die wichtigsten Mittel der Wortschatzerweiihimim' die Entlehnung (заимствование) und die Wortbildung l> образование). Das produktivste Mittel der Bereicherung des Wortschal/nri ih| Wortbildung. Die Wortbildung ist eine komplizierte Erscheinung Mii Problemen der Wortbildung befasst sich sowohl die LexikolnulH. auch die Wortbildungslehre. Zu den Wortbildungsarten, dm liii deutsche Sprache besonders charakteristisch sind, gehon'ii 1. Ableitung (словопроизводство), 2. Zusammensetzung (словосложение), 3. Kürzung (сокращение). b) Hier sind weitere Informationen über die Woi arten. Lest sie und führt eigene Beispiele an. Ol« familien aus dem Lehrbuch können euch helfen. (T) Unter der Ableitung versteht man die Bildung neimi Wnil vor allem mit Hilfe von Präfixen und Suffixen. Die Bildung der Wörter mit Hilfe von Präfixen мимы ini Präfioieruno. Die Präfixe können die lexikalische Bedeulimn mIi Wurzel^ ganz verändern. Zum Beispiel: Zug — Auszug — Anzug — Vorzug (поезд иц вок — костюм — преимущество). Die Bildung neuer Wörter mit Hilfe von Suffixen noimi i Suffioieruno. Zum Beispiel: die Arbeit — der Arbeiter, das Kind kimlii grün — grünen, das Glück — glücklich. Im Deutschen können neue Wörter auch durch die Kuiiv«(| entstehen, dabei kann sich der Stammvokal'^ verändern ' die Wortschatzerweiterung — расширение лексики ^ die Wurzel — корень ^die Konversion — конверсия (переход из одной части речи в дру|ун)) der Stammvokal — корневая гласная krank — kränken, springen — der Sprung, treiben — der Trieb. .'I I breitet ist auch die Bildung neuer Wörter durch die ikiuiilivK.'imiü. tii fb t im)l: krank — der Kranke, lesen — das Lesen, grün — das Grün. I I I indet in den Texten des Lehrbuches Wörter mit Präfixen imil Suffixen und bestimmt, von welchen Wörtern sie uiiijoleitet wurden. ^Iln| I Einheit 1 (Lesen bedeutet...). Üb 4. jILH I Einheit 1 (Lesen bedeutet...). Üb. 8. I 2. Einheit 1 (Lesen bedeutet...!. Üb. 2. ,'l Einheit 1 (Lesen bedeutet...). Üb. 5. »ilnl 4. Einheit 2 (Wortschatz: Ohne Wörter ...). Üb. 2. il) Merkt euch den Gebrauch der substantivierten Wörter in (Ion folgenden Texten. Übersetzt sie ins Russische. Welche Wiirtarten werden substantiviert? Ittii.nl I. Einheit 1 (Lesen bedeutet ...). Üb. 5. iii|[Q| I. Einheit 5 (Sprechen, seine Gedanken ...), Üb. 6. u) Könnt ihr vermuten, was ein neues Wort bedeutet, wenn ilii wisst, von welchem Wort es abgeleitet ist? iti pftinftiel: reich — богатый, sich bereichern — обогащаться. Im достигать (результатов) die Leistung — Will 1 единица, стоимость wertvoll — допускать zulässig — Voll. народ die Bevölkerung — liihit bitte weitere Beispiele aus dem Lehrbuch an. /iinammensetzung ist ein Prozess der Bildung von neuen Mwi" .ms zwei selbstständigen Wörtern. Es gibt verschiedene ilHliri iinr Zusammensetzungen (der Komposita). + Substantiv, der Schullehrer, ... Ilkfh ' Substantiv, die Großmutter, ... vnri I Substantiv, das Dreieck, ... Difl/iiri/) t Substantiv, die Selbstbedienung', ... ' Substantiv, die Schreibmaschine, ... + Substantiv, das Mitglied, ... »Ikfiv I Adjektiv: hellbraun, ... ii.-iii iiliiidienung — самообслуживание f) Findet in den Texten des Lehrbuches ........... Zungen und übersetzt sie. Könnt ihr die Bedoiiiimi zusammengesetzten Wortes erschließen, wann Bedeutung seiner Komponenten bekannt ist? • Kapitel ..Wiederholung“. Üb. 6. • Kapitel 2, Einheit 5 (Sprechen, seine Gedanken ), Ulj. f, • Kapitel 3. Einheit 1 (Lesen bedeutet ..Л. Üb. 3. • Kapitel 3. Einheit 2 (Wortschatz: Ohne Wörter ...L Ul.i 1)и. • Kapitel 4, Einheit 1 (Lesen bedeutet ...V Ub. 3. Teil Ь (bun seine Gedanken ...). Üb. 5. (3) Kurzwörter entstehen in der Sprache aus sprachökoiHimii Gründen als Reaktion gegen die Bildung metiMiiimlil Zusammensetzungen. Der Struktur nach unterscheicb'i тип Kurzwörter, die entstehen — aus Anfangsbuchstaben: die BRD, — aus einem Anfangsbuchstaben und einer KompoinmiM zusammengesetzten Wortes (die U-Bahn), — aus Anfangssilben^ eines Wortes; die Uni, die Ма!1и>, , — aus einigen Buchstaben des Wortes: vgl. — vergleictnMi mimH monatlich..... g) Habt ihr bei der Arbeit an Texten des liilniin Abkürzungen gesehen? Welche? ■ Kapiel 1. Einheit 1 (Lesen bedeutet ...). Üb. 2. 8. ■ Kapitel 3. Einheit 1 (Lesen bedeutet Üb. 2. 8. ^ Hier ein Rollenspiel. Einer / eine ist Lehrer / Lcthmiin berichtet den anderen: — über die Rolle des Wortes; — über die Bedeutung der Wörter, die Polysemie und Нотомуг — über Antonyme und Synonyme; — über die Wortbildung. Die Schüler stellen Fragen, wenn etwas unversttimllii h „Der Lehrer / die Lehrerin“ schlägt vor, Beisplnin in Texten des Lehrbuches zu finden. ' mehrgliedrig — многочленный ^ die Anfangssilbe — начальный слог ii. FESTE WORTVERBINDUNGEN ^ WiBBt ihr, was Phraseologismen sind? itirilogismen sind feste Wortverbindungen oder Sätze, die Sfi Mogriff ausdrücken. Dabei können sie aus mehreren »m bestehen. Man unterscheidet idiomatische tewrindungen (sich den Kopf zerbrechen — über etw. dmngt nachdenken) und Sprichwörter (Wer А sagt, muss Ith И sagen. — Затянул песню, так веди до конца.). Р ») Was passt zusammen? Prüft euch mit Hilfe des Wörterbuches. Welche idiomatischen Wendungen sind euch liokonnt? Sucht bitte russische Äquivalente zu diesen iMiniseologismen. w I lagewort l/n/t/ das Prädikat? Imperativsatz imiii'iii.Hoe предложение) ■1*1/1/ das Prädikat? Rolf trifft seine Eltern einmal im Monat. Manchmal verbringen sie zusammen den Urlaub. Wo wohnen Rolfs Eltern? Hat Rolf Geschwister? Besucht einmal den Moskaiiei Kreml! 4. Der Ausrufesatz (восклицательное предложение) Welche Struktur haben die Ausrufesätze? 5. Die Verbklammer (глагольная рамка) Welche Verben bilden in diesen Beispielen die Verbklammer? Zum Beispiel: Im ersten Satz — ein Modalverb + Infinitiv, im zvA/eiten Satz — ... Monika sieht so nell .mu' Wie schön ist das Wuth'i 1а|| Hilfe! 6. Der zusammengesetzte Satz (сложное предложение) — die Satzreihe (сложносочиненное предложение) союзы: und, aber, ... — das Satzgefüge (сложноподчиненное предложение) союзы: als, wenn, nachdem, dass, ob, warum, da, weil ... Wo steht das Prädikat im Nebensatz? Monika ^ sich um niiu'ii Arbeitsplatz bewerboii. Klaus sieht täglich (Mw.t Stunden fern. Sonntags haben wii пшим Spaziergang gemaclil Hier wird ein Haus u"l' >i!t Was würdet ihr gernn in Leipzig besichtigen? Kolumbus entdeckte nin neues Land und man mumim es, oder richtiger go:..uji ganzen Kontinenten, Amiuii,« Einige Wissenschaltlei behaupten, dass dei Klimawechsel schwere für unseren Planeten I п1ч haben kann. 2. In eurer Gruppe gibt es bestimmt Sclililin, >111 Schwierigkeiten mit der deutschen Grammatik für sie einen Kommentar zu den deutschen Beisplnlnn Im Tabelle oben (auf Russisch oder auf Deutsch). IV. DER TEXT Ihr habt viel Interessantes über das Wort erfahren. Du:. Wnii i^i die wichtigste Einheit der Sprache. Aus Wörtern wnin*« Wortgruppen und Sätze gebildet. Aber nur der Text riimou!'' nt in vollem Maße die menschliche Kommunikation, (lniin -.-i kommunizieren durch Texte. ^ II) Was ist ein Text und welche Merkmale hat er? Um diese ftHge zu beantworten, lest folgende Information. V/. iii jQxt" kommt vom lateinischen Verb „texere" — „weben“ M шмсги) und vom Substantiv „textum“ — das Gewebte (co- pi... 1:плетенное). Ein Text ist ein abgeschlossener Sinn- ^itrumi.iihiing'. Er besteht aus Sätzen, die aufeinander bezogen ii 11 inpimerkmale des Textes sind: iH^ii.iiiii.che Einheit (единство), giiMMiiulische Kohärenz (связь), bitiMiiitinäße Ganzheit (смысловая целостность), ifti.iiivi' Vollständigkeit (относительная законченность, полнота), if I bezeichnen wir: Hin Willi in der Funktion eines Satzes (z. B.: Achtung!), siiii ii ;;.itz, der eine abgeschlossene Aussage^ bildet (Wissen Itil Miiclit.), ttiH (M'dir.ht, puiii I 1,'iihlung, eiiiHii Aitikel, biiiuii Homan usw. ii) Fuhrt bitte Beispiele an: das Wort in der Funktion eines äiilzos und der Satz als abgeschlossene Aussage. II) War diese Information neu für euch? Habt ihr über den t«xl im Russischunterricht gesprochen? Könnt ihr etwas (iiiif Deutsch oder auf Russisch) hinzufügen? il) Informiert euch bitte. Ii'-ii II drücken die Menschen ihre Gedanken, Wünsche, hMiiii' Hndürfnisse u. a. aus. Jeden Gedanken kann man mit lei'ti liiidlichen sprachlichen Mitteln zum Ausdruck bringen. So iiiiiiiHm Texte verschiedener Funktionalstile, die durch eine tliiii \/im besonderen Merkmalen charakterisiert sind. Welche ilioiMlstile gibt es? Das sind: II iii I Alltagsrede, llllil iii i Presse und Publizistik, Aiii 'Il I Wissenschaft, Г| Dill lim schöngeistigen Literatur. )f '»•II i.i..|i ' lilossener Sinnzusammenhang — законченная смысловая uenoci ' <* :ii..|. . hlossene Aussage — законченное высказывание 2. Lest den Auszug aus dem Jugendroman „Ich will mi| gehen“, im Buch handelt es sich um die IS-JMIiiIuh U und ihre Träume. Sie ist in einen berühmten lllimK verliebt. Conni ist mit Cora befreundet, die gouoniiliMi der anderen Straßenseite wohnt. a) Zu welchem Funktionalstil gehört der Texi? Kimni eure Antwort kurz auf Russisch begründen? Ich will mit dir gehen Monika Seck-Agthe „Was ist jetzt mit den Karten?“, fragt Conni und Ыиь-пИ' iii grelle Sonne. „Klappt das?“ „Natürlich.“ Cora nickt. „Die sind bestellt. Wii kiicigi.n besten Plätze, die es überhaupt gibt. Jürgen bringt (ln> MiHij nächste Woche mit.“ „So richtig aus der Nähe sieht man ihn sicher gai пн hl Conni betrübt^. [...] „Wieso?“, fragt Cora. [...] „Wir sitzen doch auf den П'ч»и Plätzen. Ganz vorn.“ „Wirklich?“ „Logisch! Das sind genau die Plätze, wo die Leuh- шй Agentur sitzen. Glaubst du, die quetschen sich^ in imniitiei# dunkle Saalecke?“ „Wir ... sitzen gar vorn? Wo die Leute sind, die ihn lii liiiy i •!( nen oder so?“ „Logisch.“ Cora kaut heftig auf ihrem Kaugummi. „Und dein Bruder?“, fragt Conni aufgeregt. „Ich rruimo Ц der schon mal richtig was geredet mit ihm?“ „Na sicher. [...] Das muss er wohl In seinem Job", iniji щЩ hinzu. „Ist doch aber auch nicht so wild. Mal so ’n biüf.i Imn iil§ einem zu quatschen'*. Kannst auch haben.“ Cora lachi „Ach, komm, Cora.“ Conni winkt ab®. „Du spinnst do< h „Überhaupt nicht!“ Cora wirft Conni einen empörten" IHm I* „Ich arrangier’ dir das, wenn du willst! Echt!“ blinzeln — щурить глаза, жмуриться ^ betrübt = traurig ®sich quetschen — втискиваться, тесниться, толкаться ^ quatschen {разг.) — болтать * abwinken — качать головой (в знак недоверия, протеста) ® empört — возмущенный fu tir.i dich wohl gern reden, was?“ Conni dreht sich müde '..Kt*' Die Sonne knallt' heiß auf die Parkwiese. ifi,i ( hon sehen“, sagt Cora. „Wirst schon sehen. Das geht ii-.i |ii(lon Fall.“ (Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek, 1985) Ии vMtwfiXf ihn Dinger = здесь: die Karten Ktinnst auch haben, (umg.) — Ты тоже можешь это 17м:>лать {здесь: поболтать). Arh. komm, Coral {umg.) — Да ну ладно, Кора! Ihi spinnst doch, (umg.) — Ты с ума сошла. ÜU hörst dich wohl gern reden, was? {umg.) — Тебе просто нравится так говорить, да? ||) Informiert euch bitte. n i' -l gehört zum Stil der AMtagsrede. Er wird für die ii«' Unterhaltung gebraucht (Umgangssprache^). Wir teilen [.M‘^ii‘i(;hen unsere Gedanken und Gefühle mit, tauschen »iiiiMon aus, bitten um Hilfe und um Rat. Besonders ver-li i ;i III in Dialogen, seltener kommen auch kurze Monologe Rode ist expressiv, bildlich, emotional, ungezwungen, im!ini:h nicht immer korrekt, situationsbezogen, dialektal fit I!. gibt auch oft Jargonismen. 1^) Hndet im Text Merkmale dieses Stils und führt weitere ll■lllplвle an: umgangssprachliche Ausdrücke; sich in irgendeine üiii S.ialecke quetschen, quatschen, ...; Muilalpartikeln^, die die Rede expressiv machen: sicher, ifWH, klar, wohl, ...; К|и«1м‘ Wirklich? Und dein Bruder? ... № трываться (здесь\ ярко светить) Г iprache — разговорный язык Н'>>( .'I iitiknl модальная частица г* " ( • (ЛПИПСИС • das Abweichen (отклонение) von der grammatisc h ii Internationalismen haben in der deutschen Sprache eine 'liiili'M Bedeutung als im Russischen. Welche? Schlagt im Wnib’il'iich nach. Hm'i i'.iikett, das Magazin, der Film, der Termin, intelligent, die hiHliiKlion, die Spekulation ii) ln den Texten des Lehrbuches gibt es viele Fremdwörter. In welchen Bereichen des öffentlichen Lebens werden sie (jnhraucht (in Politik, Wirtschaft, Kunst, Wissenschaft)? Aniilysiert Beispiele aus den folgenden Texten. K^illnl I. Einheit 1 (Lesen bedeutet ...). Üb. 8. iuiHtuI ..Wiederholung“. Üb. 7. с) Schlagt im etymologischen Wörterbuch nach, hiin Sprachen folgende Internationalismen entlehnt wmilmi. das Problem, die Musik, der Roman, das Пн.-' р» Fußball, der Stress • Kapitel 4. Einheit 1 (Lesen bedeutet Üb. 4. 5. V* Lest ihr oft Zeitungen und Zeitschriften? Zu wtili gehören Artikel, Reportagen, Berichte, Interviews, ilia veröffentlicht werden? a) Lest über die wesentlichen Merkmale dos Rilii Presse und Publizistik. Die Hauptfunktion dieses Stils ist Menschen zu ihnen gesellschaftlich wichtige Information mitzuteilen. Ii.ilmi auf die Menschen Einfluss ausgeübt: Sie werden vmi mI« überzeugt, zu bestimmten Handlungen bewegt, zum N.m ll•tl)on, unter den Punkten c und d). > Onr Stil der schöngeistigen Literatur hat viele Besonder-liolten, die ihn von anderen Stilen unterscheiden. Welche? n) Lest bitte darüber. jäiiii /lol der literarischen Texte ist die emotional-ästhetische |h»«iiiiiliissung der Menschen. (iri/ii verwendet man die weiteste Auswahl der sprachlichen ^ Aiiiiiiiiicksmittel. ^bin liiKle sind vieldeutig und assoziativ, llmmatik ist nicht immer klar benannt. 'iinn ist meistens nicht direkt ablesbar\ zum Beispiel mit _Millii ilei Schlüsselwörter. ^ifkliMi -.tehen zwar im Vordergrund, aber entscheidend ist das, [|Ииь mit ihrer Hilfe ausgedrückt wird: die Ideen, der Sinn. )h!.nn men die „einfachen“ Leute (Seeleute, Hafenarbeitni i it t iifl die Möglichkeit, Theater zu besuchen, was früher ein rnviUjn Adeligen war. Alles, was auf der Bühne passiert, wuMln ihnen sehr eindeutig und unmittelbar aufgenommim Wt4Vf| zeugt die Bereitschaft der Schauspieler das Ende dn'. i ипи zu korrigieren? Wie verhält sich Frau Hardekopi 'iitii Episode? Äußert eure Meinung bitte. Könnte so eine < » itii-iifl heute passieren? Der Autor verwendet in diesem Auszug die Rückblendeh и hntk., кЩ. in den literarischen Texten und in den Texten der Publi/inliN <мй0. verbreitet ist. Markiert im Text den Satz, der den Letsni in |1| Vergangenheit versetzt. Welche Zeitform wird dabei деЬыт Ml ^ Die Rückblendetechnik — Einschieben' einoi (Erinnerungen, Eindrücke), die Vergangenes sohl L ^ Alle Texte werden nach bestimmten Regeln aufgnimiii liat hängt vom Ziel der Kommunikation ab. Wenn wli »iwHi berichten, erzählen, beschreiben, schildern odoi wollen, wählen wir eine bestimmte Redeform (тип po'uii, ihre spezifischen Merkmale hat. Lest darüber iiml ■■■ii welche Redeformen für euch neu waren. Л Das Berichten — sachliche Wiedergabe von Eroiuiilnmifd Typisch für den Stil der Publizistik. Ш ' das Einschieben — вставка, включение Erzählen — emotional gefärbte Wiedergabe von HUMc.si'n, Eindrücken und Gefühlen. Typisch für den Stil der |l»himi4stigen Literatur, für die Alltagsrede. ■Dschreiben — Darstellung von Gegenständen und Men- Bchildern — dynamische Beschreibung von Ereignissen, iillnt»g«)n und Menschen, ihrer Emotionen. Erörtern — Wiedergabe logischer oder emotionaler pflunkcngänge, Überlegungen, Charakteristiken von ikcliun und Ereignissen, die nach dem Schema These — iimcnte — Resümee aufgebaut wird. к ( rin Buch in die Hand; 71 Prozent der 14- bis 19-Jährigen M MMinlmäßig ein Buch, allerdings vor allem für die Schule — || Miidi.hen lesen mehr als Jungen. I l>) Seht den Text noch einmal durch. Was ist das Thema des Berichtes? Ist der Text sachlich oder emotional? Welche Mittel gebraucht der Autor, um die Information bildhaft zu machen (Fotos, statistische Angaben)? Führt Beispiele an. c) Schreibt einen Bericht zum Thema „Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts“. N*>hiiit Texte und statistische Angaben aus dem Kapitel 3 zu >1111(1 Oolti.nicht solche Wörter wie „und“, „so“, „aber“, „meistens", jMiKMchmal“, um die einzelnen Sätze zu einem Text zu HHiliiiiden. Gebraucht kurze Sätze, wenig Epitheta, damit det Bum Ы lieh und präzise ist. Achtet auf thematische und sinngemäße Einheit de:, h'-h soll auch grammatisch korrekt sein. Illustriert euren Bericht mit Beispielen von Naturkal;i:,iin|«iMÄ Am Ende der Arbeit lest den Text noch einmal und mögliche Fehler. d) Tauscht eure schriftlichen Arbeiten aus. Lest iliп1амй Das Einzelne war dem Ganzen untergeordnet^, und das G.in.-ti wdl in jedem Einzelnen. Die widerstrebenden^ Farben w.imti и)И Geleucht^, rot und golden die rechte Seite, die linke bl;iii ihmI Zithern, in jedem Licht war Schatten, nur eben verschiedoii und in jedem Schatten war Licht, und in all dem Geleuchl ’.i.hhIsh nackt, hart und genau die Gesichter, das Gemeine im iimu» meinen®. Er dachte das nicht, er hätte das nicht ausdrin kmi kno nen; er spürte es. ’ der Einklang zwiespältiger Farben — единство контрастных цветом ^ untergeordnet sein — быть подчиненным, зависимым от чего-либо ^widerstrebend — (Partizip I от widerstreben) здесь: спорящий, ....... 'ini* тивящийся ““Ьав Geleucht — (поэт.) свет, блеск ®das Gemeine im Ungemeinen — обыденное / обычное в необычном April. Die Geschichte einer Liebe Joseph Roth (Auszug) Ammii war damals siebenundzwanzig Jahre alt und blond und «k.'lmmt. Sie sah immer so aus, als wäre sie vor einer Weile iMm Wasser gestiegen.' So straff und blank war ihr Gesicht, ■II Irisch und streng und feuchtblond zogen sich ihre ge-IhMim Haarsträhnen aus der Stirn. ilKi Matte schlanke, kräftige, aber schüchterne Hände, von III Ich immer glaubte, dass sie sich schämen. Ii) Was oder wer wird in den Texten А und В beschrieben? r) Markiert in den Texten folgende Merkmale, die für die iioschreibungen charakteristisch sind. »ilitrn, die den Zustand bezeichnen (stehen, sitzen, liegen, MM Milben und andere): ^^l|i iklive (z. B.: reich, neu, bedeutend) und Partizipien (z. B.: 9nyl(ickt). I il) Im Auszug aus dem Roman „Goya“ gibt es ein Beispiel dor Antithese. Markiert im Text die Begriffe, die gegen-llbergestellt werden. К I fllHisp/e/: das Einzelne — das Ganze. 1^ w» f Die Antithese (-n) — Gegenüberstellung gegensätzlicher Begriffe und Gedanken. Il) Die Auszüge oben sind literarischen Texten entnommen. Klo sind sehr bildhaft und poetisch. Könnt ihr sie ins liiissische übersetzen? Wer macht das am besten? Г) Beschreibt schriftlich ein Theater oder ein Kinotheater in uiirer Stadt. Beachtet die Komposition einer Beschreibung: (ко allgemeine Darstellung des Gegenstandes: bitfnndere Merkmale: BtiMiir.Steigerung und eure Einschätzung. sie vor einer Weile aus dem Wasser gestiegen. — ... как будто oiiii NiMi«llt Lübeck und der zweite — eine Schilderung. Mm hl zuerst, was eine Schilderung ist. In einer Schilderung werden die Handlungen, diu w.ilm kurzer Zeit passieren, sehr genau und ausführlich bos(iuiulil als ob man sie durch eine Lupe betrachtet. Die S.ii/n «k gewöhnlich einfach, manchmal kommen temporale Nuhitntiftli vor. (Sucht Beispiele im Text!) Die Verben spielen eiiu» Ikhii ders große Rolle. Das ermöglicht den „Sekundenstil", ilni die Schilderung charakteristisch ist. Lest im zweiluii Inil H|| Subjekte und Prädikate, und ihr könnt euch das Gum IiuImi sehr genau vorstellen. b) Lest also den Text und markiert das Ende (l<»«i «•«•teil ' Teiles und den Anfang des zweiten. Der Maskenball Heinrich Mann {Auszug) Winternachmittag in Lübeck der siebziger Jahre. Ich '.i-hn ^ Straße still abfallen’. Sie ist glatt gefroren und fast duiihni l*k|| _ Glaslaterne beleuchtet nur das Haus, vor dem sie steht i mu fernte Flurglocke verkündet klappernd^, dass jemand junu^ HA betrat. Ein Mädchen führt den kleinen Jungen, der ich hin li reiße mich aber los^, die Straße ist so eine herrliche '.«tiiiMlttt, bahn"'. Ich gleite^ sie hinab, ich gleite schneller. Die (Jimi-MtinHg I naht. Den Augenblick, bevor ich dort bin, tritt eine p.m.' vir J mummte® Frau hinaus, unter ihrem Tuch trägt sie etwa;, h h l•lИU| ' ’ abfallen — уходить вниз, спускаться ^die Flurglocke verkündet klappernd ... — колокольчик у входной дм1чм1 и|1нг>в* жа сообщает... I ® sich losreißen — вырываться * ^die Schlitterbahn — скользкая дорога ® gleiten — скользить vermummt — закутанный 1>|| Im l auf nicht halten, ich fahre gegen sie, sie war nicht |ци л .Ulf den Anprall’. Da es glatt ist, fällt sie. Da es dunkel ist, luimmfi' ich. fl) Findet in der Beschreibung Epitheta, die den Platz der Handlung charakterisieren. il) Seht noch einmal die letzten zwei Sätze durch. Sie haben (lio gleiche grammatische Struktur. Welche? Diese „grammatische“ Wiederholung zeigt, dass zwei Handlungen gloichzeitig und sehr schnell passieren. ^ h) Lest den Text. Könnt ihr seine Redeform bestimmen? Meine erste Liebe Ludwig Thoma Aul ninmal wurde ich ausgerufen und sollte weiter lesen. Weil aliHi iJM die Marie gedacht hatte, wusste ich nicht einmal das |111и| wo wir standen, und da kriegte ich einen brennroten Kopf. piii l'inlussor fiel das auf und er ging auf mich zu. IijIi michte schnell im Buch herum und gab meinem Nachbar Itmi lull „Wo stehen wir? Herrgottsakrament!“ Der dumme Kerl Ии|к :;o leise, dass ich es nicht verstehen konnte, und der war schon an meinem Platz. Da fiel auf einmal ein Brief пичпвт Caesar und lag am Boden. Er war auf Rosapapier ^fiimhen und mit einem wohlriechenden Pulver bestreut^, liili wollte schnell mit dem Fuße darauf treten, aber es ging iti iiHihr. Der Professor bückte sich und hob ihn auf. II r,i sah er mich an und ließ seine Augen so weit heraushän-II i/.i.s.s man sie mit einer Schere hätte abschneiden können. in luih er den Brief an und roch daran, und dann nahm er ihn jiumi heraus. Dabei schaute er mich immer durchbohrender'* I, tinil man merkte, wie es ihn freute, dass er etwas erwischt'' Ulli will nicht gefasst auf den Anprall — она не была готова к столкновению MImiuiimmm — спасаться бегством ■1И1ЧМ wohlriechenden Pulver bestreut — посыпано душистой пудрой Hlii.rii>iiiiinnd — пронзительный (взгляд) iwihi 1и'П застать, уличить Er las zuerst laut vor der ganzen Klasse: „Inniggeliebtes Fräulein! Schon oft wollte ich mich Ihimn aber ich traute mich nicht, weil ich dachte, es könnte« «liii gen.“ Da kam er an die Stelle vom Taschentuch, und da Itii noch leise, dass es die anderen nicht hören konnten Und dann nickte er mit dem Kopf auf und ab, und dann er ganz langsam: „Unglücklicher, gehe nach Hause. Du wirst das Weitete h Ich war so zornig, dass ich meine Bücher an die Wand wollte, weil ich ein solcher Dummkopf war. Aber ich dachte, dass mir doch nichts geschehen konntfi' stand nichts Schlechteres in diesem Brief; bloß dass Ich war. Das geht doch den Professor nichts an. (Lausbubengeschichten, Klett Edition Deutsch GmbH, 1989, S kio w» wtUx.+'ölf einen brennroten Kopf kriegen — покраснеп! Herrgottsakrament! — ругательство, выражпии#j довольства, гнева. ... aus meinem Caesar {auch Cäsar) ... — ил Цезаря (имеется в виду книга, автором KOTO|i<||fJ ляется римский полководец Юлий Цезарь). Zuerst sah er mich an und ließ seine Augen iQ heraushängen, dass man sie mit einer Sehen abschneiden können. — Сначала он посмо1Щ меня и так вытаращил глаза, что их можно бм| срезать ножницами. Ь) Analysiert den Text. Findet Merkmale, die flli Щ Erzählen typisch sind. Arbeitet nach folgendem Pleil, ' 1. Die Handlungen im Text stehen in einer bestimmten Hnihnofdj und können nicht getauscht werden. Die Abfolge der Hiiiulki wird mit speziellen Wörtern markiert, zum Beispiel: ziicisl, t da, plötzlich, und, aber u. a. Sie verbinden die einzelnen Siti einer thematischen und sinngemäßen Ganzheit. Sucht g0|| Wörter im Text. Ml in Erzählung werden emotionell und bildhaft die Ereignisse Itiillt. Eine große Rolle spielen dabei die Verben. Nennt die irOilni im Text. Beginnt so: wurde aufgerufen, sollte weiter |t, wusste das Kapitel nicht, das fiel dem Lehrer auf ... . Iliikint im Auszug Wörter und Wendungen, die den emo-lliMi Zustand der handelnden Personen zeigen. Gibt es dort I iMiliuta? »iinui Erzählung kann man Elemente der Beschreibung und (iimg finden. Markiert im Text solche Stellen, ilolu) Erzählperspektive wird in diesem Text gebraucht? Sucht |iZahlungen und Berichte mit verschiedenen Erzählperspek-1111 lutirbuch. hCo Wt Erzählperspektive — Es gibt zwei Perspektiven, aus der die Handlungen dargesteiit werden können: Erzählperspektive (Er-Form) und Figurenperspektive (Ich-Form). Manchmal werden Blickpunkte zwischen Erzähler und Figur getauscht. c) Erzählt schriftlich über eure Ferienerlebnisse. Wählt eine besonders interessante Episode. ]flnnl mit den Zeit- und Ortsangaben, erwähnt auch die han-fon Personen der Erzählung. diir Darstellung der Ereignisse beachtet die grammatische Itonz und benutzt die Wörter: zuerst, dann, und, aber, ll, schließlich, am Ende u. a. nicht eure Erzählung emotionell und bildhaft zu machen, mucht Epitheta und Vergleiche, damit der Text interessant ■pannend für den Leser ist. tjs nötig ist, könnt ihr auch Elemente der Beschreibung Eiörterung benutzen. Ende der Arbeit lest den Text noch einmal und korrigiert >llctie Fehler. ll) Tauscht eure Arbeiten aus. Schätzt sie ein, korrigiert, wonn es Fehler gibt. 12. ! а) Ihr wisst, dass eine Erörterung nach dem Sciximit — Argumente — Resümee aufgebaut wird. LohI ilan und markiert diese Teile der Erörterung. Wer nicht liest, ist doof Elke Heidenreich Als Kinder haben wir mit Kreide auf die Hauswaiuli' ijnif „Wer das liest, ist doof'!“ Heute möchte ich manchm.ii Ki nehmen und ganz groß auf alle Wände schreiben: „Wei nn iii li^ ist doof!“ [...] Die Lust an der Literatur ist die Lust am Leben. Dm Kimn| lesen, ein faszinierendes Buch zu verschlingen^, dann /и vur| ken^, kaum noch auftauchen'’ zu können, ist ein Stiick I u|| kunst. Dann kann es eine glühende Liebesgeschichte 'wiMiliHI die zwischen einem Buch und einem leidenschaftlichen I шил Lesen war und ist nicht nur für mich lebenserklärend, |n lebensrettend. In den Büchern habe ich das Leben kcnmin lernt, das die Schule vor mir versteckt hatte. Lesen ist anstrengend und aufregend — wie die Sm im it dem passenden Partner. Und viel versprechender Tilol i-.i keine Garantie für ein befriedigendes Leseerlebnis. Lesen ist gefährlich, wie eine ansteckende Kränklnч1, wia Fieber. Es trägt uns weg aus dem gewohnten Umfeld, "'i Lebensumstände in Frage, weckt Sehnsüchte und Widnitiii Nicht ohne Grund verbieten und verbrennen Diktatoren zuohiI Bücher und sperren die Dichter ein. Die Literatur ist auch ein Spiel. [...] Nach jedem Bur h inl i| ein anderer als zuvor. Auf einer Postkarte stand einmal: „I für die Seele, was Gymnastik für den Körper ist.“ Es i;.l wiM nie endender Dialog mit sich selbst: Lesen macht nicht unlinrl glücklicher, aber man lernt sich besser kennen. [...] Ist also nicht der, der all das nicht wahrhaben will — nun in de (Kursbuch 133 Rowohlt Vetluo, Ияш|1 b) Womit wird das Lesen im Text verglichen? ' doof = dumm * verschlingen — глотать, проглотить ^versinken — погрузиться, утонуть * auftauchen — всплыть, вынырнуть с) Merkt euch bitte. Vergleich — sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Mensch, И Ononnstand oder ein Begriff mit etwas aus einem anderen |u«lüi aufgrund ihrer Gemeinsamkeiten in Beziehung gesetzt Mt (г;(И)тносится). il) Markiert im Text Epitheta zum Begriff „Lesen“. <•) Sucht im Lehrbuch Texte, die eine Erörterung darstellen. () Merkt euch bitte. Minm Erörterung gibt es logische und grammatische ♦tdt«in/. In diesem Text beginnt jeder Absatz mit den Wörtern n" oder „Literatur“, so werden sie zu einem Text verbun-fi, In anderen Fällen können solche Einleitungswörter wie tmiM, zweitens; einerseits, andererseits; also und andere iMNiicht werden. a) Analysiert die Texte. Zu welchen Funktionalstilen gehören illo von euch gefundenen Beispiele: zur Publizistik, zur •chöngeistigen Literatur, zum populär-wissenschaftlichen Stil, zur Alltagsrede? Il) Vor kurzem habt ihr euch bestimmt einen neuen Film nngesehen. Schreibt für eure Mitschüler eine Rezension aber diesen Film in der Redeform „Erörterung“. Macht euch Uodanken zu folgenden Punkten: IfM» wun schreibe ich diese Rezension? Was kann meine Leser ftll«m‘.!.ieren? imm habe ich diesen Film ausgewählt? üloho Informationen sind wichtig? (Zusammenfassung des llhlittll!;. Charakteristik der handelnden Personen) (IVni kann ich meine Leser neugierig auf den Film machen? i*( liätze ich den Film ein und warum? »Irlio Schlussfolgerungen kann man aus meiner Rezension flMii'iiV I) Hier zwei Rollenspiele: iVnn i'iimm Fernsehkanal bekommt ihr die Aufgabe, einen neuen ihmmlcn Film für das Wochenendprogramm zu wählen. Was Ullil llu ompfehlen und warum? Ihi MiiKl Filmproduzenten (кинопродюсеры). Ihr wollt für euion n I lim werben, damit ein Fernsehkanal ihn am Wochenende l'i.iüontiert den Film. 13. In der Stilistik gibt es noch eine Klassifikation dei I Die Texte können zu verschiedenen Textsorten gehömn V Lehrbuch gibt es zum Beispiel: Berichten, Ei/ithluii, Beschreiben, Erörtern und andere Textsorten. * a) Seht das Lehrbuch durch. Welche Textsorten also? ‘ die Reportage die Werbung die Biographie die Charakteristik der Witz der Wochenplan der Etagenplan der Spielplan eines Theaters die Bilderreihe die statistischen Angaben das Programmangebot eines Theaters b) Gestaltet eure eigenen Texte zu den folgenden ThumuM Beachtet dabei die Besonderheiten der Textsorten. 1. Unser 21. Jahrhundert ist mit vielen Entdeckungen verbiiinliin Wählt eines der neuen technischen Geräte und schreihl mim Werbung. 2. Habt ihr einmal euren Wochenplan zusammengestellt? ÜbmU’iil \was ihr für die nächste Woche geplant habt, und schreibt i’iimn Wochenplan. 3. Ihr habt bestimmt vielmals Biografien von berühmten Меим Imit gelesen. Hat jemand von euren Verwandten oder Bekannten \/ш1 leicht auch einen bemerkenswerten Lebenslauf? Berichtet daiiilim Charakterisiert diesen Menschen, gebraucht dabei die Rednlmm „Erörterung“. 4. Erzählt eine interessante Episode aus eurem Leben kui/ uiwl humorvoll. So entsteht ein Witz. 5. Ihr seid bestimmt in den Sommerferien viel gereist und Iwihl Fotos gemacht. So könnt ihr eine Bilderreihe mit Untersi.’hiifUni über eure Reise zusammenstellen. 14. Hier ein Rollenspiel. Die Gruppe wählt einen Lehrer / »in« Lehrerin und er / sie berichtet den anderen • über den Text und seine Merkmale; • über die Funktionalstile (führt Beispiele aus dem Lehrbuch .m). • über die Redeformen. 15. Prüft bitte die Ergebnisse eurer Arbeit an den Mateilnllmi dieses Anhangs. Vergleicht sie mit den erwünschlmt Ergebnissen (S. 173). Macht die Kontrollarbeit auf S. i:i:i 138 im Arbeitsbuch. ejkte. Pröiektö V ' I. Wir gründen eine Schülerzeitung in deutscher Sprache! ■ Snht deutsche und russische Zeitungen und Zeitschriften durch, hiistimmt, Menschen welcher Berufe an einer Zeitung mitar-hniten; welche Rubriken es gewöhnlich dort gibt. Jeder Schüler w.ihlt sich eine Rolle (Chefredakteur, Fotograf, Maler, Textautor, I Inporter, Korrektor usw.) und die Redaktion bestimmt die Zahl (l(‘i Rubriken. • W.ihlt das Thema einer Erstausgabe (пилотный / эксперимен-тльный, первый номер). Sammelt Informationen, Texte und Inlurviews, Bilder und Fotos. ■ Tiinllt die Erstausgabe zusammen. Es kann eine Wandzeitung, nine kleine Broschüre oder eine Computerzeitung sein. ■ Wnnn es möglich ist, macht mit eurer Zeitung Schüler aus den anderen Schulen bekannt. Wenn eure Pilotnummer populär wird, l'.imn die Zeitung regelmäßig herausgegeben werden. ^ „Tausend Gründe, Deutsch zu lernen.“ I Iist bekannt, dass die Schüler am Anfang der 2. oder h Klasse die Fremdsprache wählen müssen, die sie in der Schule lernen werden. Meistens entscheiden das die Eltern, h'iieitet eine Werbung für die deutsche Sprache in Form einer Aiilführung für die Kinder und Eltern vor. I Mcstimmt das Programm. Ihr könnt deutsche Märchen und li.illaden (aus den Lesebüchern zu den Lehrbüchern) inszenieren, schöne Gedichte deutscher Dichter vortragen, humor-VI»Ile Szenen aus dem Schulleben spielen. Erzählt auch darüber, wo man Deutschkenntnisse im Alltagsleben und im Beruf linnutzen kann. ■ Abur nicht alle Gäste verstehen Deutsch. Denkt darüber nach, wei Dolmetscher sein kann. t ANHANG III Aus der deutschen Literatur Erwünschte Ergebnisse • Die deutsche Nation wurde als Nation der Dichter und Dciiknr bezeichnet. Ihr werdet noch einiges über die bedeutemli<(i4i deutschen Schriftsteller und Dichter erfahren, die миГ ilH' Entwicklung der Weltliteratur und Kunst großen EinfliisH яий geübt haben. • Ihr werdet hier Näheres über einige ihrer Meisterwn kn kennen lernen. • Ihr lernt dabei die Zusammenfassung eines Textes (das 1(еГеп||.) und die Annotation eines literarischen Werkes schreiben. Dnln>i werdet ihr versuchen eine Kürzung’ des Textes zu maclicn, • Ihr bekommt die Möglichkeit, eure Meinung zu verschiniliMinti literarischen Werken zu äußern und zu begründen. • Ihr könnt die Ergebnisse eurer Arbeit prüfen (AB, S. 138 I KM I. FRIEDRICH SCHILLER (1759-1805) 1. Ihr habt bestimmt über diesen deutschen Dichtoi und Dramatiker gehört und gelesen. Welche Balladen uni Gedichte von Schiller sind euch bekannt? Hier findni llii eine Episode aus Schillers Jugend, die eine große Wirkung auf sein Schicksal hatte. a) Lest den ersten Teil des Textes und sagt, wann und wb die Handlung spielt. Mein Geist dürstet^ nach Taten, mein Atem nach Freiheit Am 13. Januar 1782 wurde am Nationaltheater in Manuln um das Drama „Die Räuber“ aufgeführt, das erste Werk des junann Friedrich Schiller. Ein Teilnehmer erinnert sich an das Endo? dm Vorstellung: „Das Theater glich einem Irrenhaus^, rollende Amiun, ' die Kürzung — компрессия, сжатие, сокращение * dürsten — жаждать чего-либо ^ das Irrenhaus — сумасшедший дом Friedrich Schiller (inballte Fäuste, heisere Aufschreie’ im /iischauerraum. Es war eine allge-mnine Auflösung^, wie im Chaos, aus iinssen Nebel eine neue Schöpfung hnrvorbricht.“ Das zeugte von einem (jtoßen Erfolg der Aufführung. Schiller war noch nicht 18 Jahre alt, iils er 1777 die ersten Szenen seiner li.igödie schrieb. Seit 1773 war er S']hüler der „Karlsschule“, der „Militär-iikademie“ des württembergischen llnrzogs Karl Eugen. Karl Eugen war ein typischer Fürst (Ins absolutistischen Zeitalters. Der harte, gewissenlose und verschwen-(lungssüchtige^ Herzog betrachtete Mich als alleinigen Herrn über Land und Untertanen. Seine prächti-(inn Schlösser, seine großartigen Feste und seine Kriegszüge Kosteten riesige Summen. Das Volk verarmte. Hatte der Herzog Knin Geld mehr, dann verkaufte er seine Landeskinder als Soldaten ms Ausland. Die Karlsschule hatte er gegründet, weil er junge (Hliziere, Beamte, Juristen und Mediziner brauchte. Eines Tages im Jahr 1773 rief der Herzog seinen Verwalter'* Johann Kaspar Schiller zu sich und verlangte, dass dessen /wülfjähriger Sohn Friedrich in die Militärakademie eintrete. Die I lloin und das Kind waren tief erschrocken, doch der Herzog duldete keinen Widerspruch. So begann Friedrich Schiller in einer imoeliebten Schule ein ungeliebtes Studium der Rechtswissen-c( haft und später der Medizin. Nicht umsonst nannte man die Karlsschule „Militärakademie“. Ilioi herrschte militärischer Zwangt. Die Aufsicht lag in den H.inden von Offizieren. Es gab keine Ferien, und Besuche von I llom waren selten und kurz. Die Strafen waren hart. Schiller und wiim Freunde litten unter ihrer Gefangenschaft und versuchten. 'iiiiii>nde Augen, geballte Fäuste, heisere Aufschreie — вра(дающиеся глаза, сжа-И.1П кулаки, хриплые выкрики 'dii' Auflösung — раскрепощение *vui’.(chwendungssüchtig — расточительный ’iloi Verwalter — управляющий ilni Zwang — принуждение, насилие sich einen Rest von Freiheit zu bewahren. Sie lasen heimlich W)mI«(!i Shakespeares und Rousseaus, Klopstocks und des jungen GohIIim oder sie träumten von einer freien Republik. Und Schiller schnell oft in den Nachtstunden — sein erstes Drama. b) Was ist richtig? 1. Welchen Eindruck machte das Drama „Die Räuber“ aul iin-» Publikum in Mannheim? Das Publikum war gleichgültig. —I Das Publikum war begeistert. J Die Menschen lachten. —I 2. Wie war der Herzog Karl Eugen? Gerecht und ehrlich. J Intelligent und gebildet. —I Eigensinnig und grausam. —I 3. Was meinte die Familie Schiller über das Studium des Sohim-j in der Karlsschule? Sie waren glücklich. —I Sie waren erschrocken. J Das war schon geplant. J 4. Wie war es in der Militärakademie? Schiller litt unter dem militärischen Zwang. J Er studierte mit Vergnügen. —I Er konnte frei sein Drama schreiben. _1 ^ c) Lest jetzt den zweiten Teil des Textes. 1780 wurde Schiller aus der Schule entlassen. Er erhielt vom Herzog eine Stelle als „Medikus“ beim Militär. Der Leitet tittfi Nationaltheaters in Mannheim wurde auf „Die Räuber“ aufmetl<:..mi Dieses Drama entstand aus einem Geist der Auflehnung' gou"ii den Zwang der Karlsschule. Sein Thema ist die Auflehnung 0I1104 jungen Menschen gegen den Zwang einer bösen, unfreien Woli ' die Auflehnung — сопротивление, протест Der edle Karl Moor wird von seinem eigensüchtigen’ Bruder Franz (jetäuscht^. Sein alter Vater — so schreibt Franz dem Bruder — h.ibe Karl verstoßen^. Karls Enttäuschung^' über seinen Vater ■ileigert sich zum wilden Hass auf die ganze Menschheit; „Menschen! — Menschen! Falsche, heuchlerische Krokodils-t)iut! Ihre Augen sind Wasser! Ihre Herzen sind Erz! [...] Ha! Wer mir jetzt ein Schwert in die Hand gäbe, dieser Otternbrut® eine Inennende Wunde zu versetzen!“ Erfüllt von Schmerz und Freiheitsdrang reißt er sich von der I amilie und der Gesellschaft los® und wird Hauptmann einer Mäuberbande. „Räuber und Mörder! So wahr meine Seele lebt, ich bin euer ll.iuptmann! [...] Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach I teiheit!“ Karl will die Übeltäter’’ vernichten, aber am Ende muss er <11 kennen, dass er selbst zum Übeltäter geworden ist. Vielleicht wäre Schiller Arzt geblieben. Doch Anfang September 1/82 befahl der Herzog seinem Medikus, nichts mehr Literarisches /II schreiben. Nun hatte Schiller keine andere Wahl als die Flucht. Wonige Tage später feierte der Herzog ein großes Fest. Um Mitternacht bestieg Schiller mit einem jungen Freund den I liichtwagen. Schiller erkaufte seine Freiheit mit dem Verlust ■.Hiner Heimat und mit der Trennung von seinen Eltern. Er nahm itin Leben auf sich, das voll Sorgen war. Doch vom Fürstendiener wurde er zum Weltbürger, vom Medikus zum großen Dramatiker. d) Seht den Text durch und ergänzt die Sätze. Schiller erhielt vom Herzog ... . l);is Thema seines ersten Dramas ist ... . Alllang September 1782 ... . Nun hatte Schiller keine andere Wahl ... . Schiller hatte seine Freiheit mit dem Verlust ... erkauft. Vom Fürstendiener wurde er ... , vom Medikus ... . ' iiiijensüchtig — корыстолюбивый ' Miiachen — обманывать, вводить в заблуждение ' VI ч stoßen — изгонять, отталкивать кого-либо '||||- Enttäuschung — разочарование Sill' Otternbrut — змеиное отродье “'iK.li losreißen — здесь: разорвать отношения с кем-либо ’ ||ц| Übeltäter — злодей, преступник e) Seht die Texte noch einmal durch und sagt, wlu ilt Studium in der Karisschuie das Leben von Schiller 1м»ИИ« flusste. f) Was beeinflusste die Herausbildung der Persönllchb«H des jungen Dichters? Findet die Antwort im Text und leil sie vor. g) Sucht im Text Zitate aus dem Drama „Die Räuber“. (Jliiii setzt sie ins Russische. ^Könnt ihr jetzt den Titei des TkmIm interpretieren? h) Nennt bitte andere Werke, in denen die handolmlim Personen auch zu Räubern wurden. i) Weiche Werke von Friedrich Schilier habt ihr in »man Lehrbüchern oder auch-Lesebüchern geiesen? Eine der literarischen Richtungen ist mit dem Namen von Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe verbunden. Welche? Goethe ist bestimmt der bekannteste deutsche Dichter in der Welt. Er hat einen großen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Kultur geleistet. Sein philosophisches Werk „Faust“ hat bis heute seine Bedeutung nicht verloren. Goethe während seiner Reise durch Italien II. JOHANN WOLFGANG VON GOETHE (1749-1832) 1. Der Name Goethe ist euch bestimmt bekannt. Der giolla deutsche Dichter war aber ein vielseitiger Mensch. a) Lest seine kurze Biographie und merkt euch, wofür sluh Goethe sein Leben lang interessiert hat. Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 174M m Frankfurt am Main geboren. Bereits mit sieben Jahren schreibt ai die ersten Gedichte. Schulunterricht bekommt er von seinem V.ilm und von Hauslehrern, zusammen mit der Schwester Cornnlin Er lernt Latein, Griechisch, Französisch, Italienisch, Englisch, Mathematik und Geometrie. Besonders gerne studiert er din Milder, Landkarten und Reiseberichte in der Bibliothek seines V.iters. Reiten, Fechten und Schwimmen lernt der junge Goettie, /oichnen und Klavierspielen ebenfalls. In der Freizeit spielt er mit '.Diner Schwester Puppentheater. Goethe ist 16 Jahre alt, als er Frankfurt verlässt. Er will in I Dipzig Rechtswissenschaft studieren. Sein Vater möchte, dass er Anwalt wird. Doch seine eigenen Pläne sehen ganz anders aus. Er hnsucht die Vorlesungen des Fachdichters Geliert, sieht sich jedes iiDue Theaterstück an. Doch er soll sein Studium beenden und geht dann nach Sliaßburg. Auf einem Ausflug lernt er die Pfarrertochter' Friederike l'Diinen und verliebt sich in sie. Viele bekannte Gedichte und I Inder schreibt Goethe in dieser Zeit („Willkommen und Abschied“, I leidenröslein“). Mit 22 Jahren wird Goethe Rechtsanwalt in Frankfurt. Aber er iiihrt keine Prozesse, sondern dichtet und schreibt Theaterstücke, n.illaden und Romane. Das berühmteste Buch aus dieser Zeit ist Die Leiden des jungen Werthers“. Es handelt sich um die unglückliche Liebe eines jungen Mannes zu einem Mädchen. Es niidet mit Selbstmord des jungen Mannes. Das ist auch der Grund, w.iium das Buch verboten wird: Junge Leute folgen dem Beispiel Wnithers und gehen freiwillig in den Tod^. 1775 reist Goethe nach Weimar. Der Herzog von Sachsen-Wnimar hat ihn kommen lassen. Goethe und der Herzog werden I munde. Der Dichter wird als Geheimrat^ in die Regierung des I andes aufgenommen. Er kümmert sich um Finanzen und Theater, Mi.ißenbau und Bergwerke, Soldaten und Diplomatie. Trotzdem 1ы1 er noch Zeit zu dichten und zu forschen. Zehn Jahre dauert (linse Weimarer Zeit. In diesen Jahren begann er, sich intensiv mit Miologie zu beschäftigen, besonders mit Anatomie und dem W((rden der Formen in Tier- und Pflanzenwelt. 1785 fährt Goethe nach Italien, wo er fast zwei Jahre lebt. In lidin existiert eine Künstlerkolonie, in der er sich einrichtet. Hiei liihlt er sich zu Hause, er lebt, liebt, zeichnet, modelliert und mall I I (.ludiert antike Skulpturen, beschäftigt sich intensiv mit der ita- ‘ilin Pfarrertochter — дочь пастора lr(4willig in (Jen Tod gehen — покончить жизнь самоубийством '.Int Geheimrat — тайный советник lienischen Renaissance^-Maletei initf' bewundert Michelangelo und Rallnnl den Gipfel der europäischen Kunr.l Ein anderer Dichter ist inzwisclmn tii Deutschland berühmt gewonle*»i Friedrich Schiller. Lange Zeit halten iim beiden Abstand^. Doch 1794 sclimHil Schiller an Goethe einen Brief. Et hiltiil ihn, bei einer neuen Zeitschrift itiiI/ii' machen. Die Freundschaft, dio rnm beginnt, dauert bis zu Schillere. Ьм| Das Weimarer Theater zeigt ScIiiIIumi Theaterstücke, und Goethe schreit)! dtn ersten Teil seines Dramas „Faust". Unn Tod Schillers im Jahr 1805 empfindni oi als großen Verlust. Seine letzten Jahre, bis zum Tod 1832, beschäftigt sich Gosihn mit naturwissenschaftlichen und autobiographischen Werken unf| mit „Faust“, das zum größten klassischen Werk in der deutsch»« Sprache wurde. Geliert, Christian Fürchtegott {1715—1769) ^ deutscher Dichter. Sachsen-Weimar — das Herzogtum des Zeitalteivi Goethes auf dem Territorium des moderneW' Bundeslandes Sachsen. i Michelangelo Buonarroti {1475—1564) — italienU! scher Bildhauer, Maier, Baumeister und Dichter. Raffael Santi {1483—1520) — italienischer Maler unif^ Baumeister. b) Seht den Text noch einmal durch und notiert In Stichwörtern die wichtigsten Etappen von Goethes Leben. ' die Renaissance (lies: ренессанс) — Ренессанс, эпоха Возрождения ^ Abstand halten — держать дистанцию 1749 wurde geboren Mit 16 Jahren verlässt seine Heimatstadt Mit 22 Jahren 1775 1785 1794 1805 1832 c) Beantwortet mit Hilfe des Textes folgende Fragen. Womit beschäftigt sich Goethe als Kind? Was studiert er in Leipzig und Straßburg? Wovon handelt der Roman „Die Leiden des jungen Werthers“? Warum wurde das Buch in einigen Gegenden Deutschlands verboten? Worum kümmert er sich als Geheimrat in Weimar? Wofür interessiert sich Goethe in Italien? Wen lernt Goethe 1794 kennen? Wie heißt sein bekanntestes Werk? d) Goethe interessierte sich sehr für Biologie, Zoologie und Anatomie. Sucht in anderen Quellen zusätzliche Informationen darüber. Welchen Knochen beim Menschen hat er als Erster entdeckt? e) Seht den Text noch einmal durch und markiert nur das Wichtigste (Kürzung des Textes). * Ä * III. HEINRICH HEINE (1797-1856) Ihr kennt bestimmt noch einen bedeutenden Dichter des 19. Jahrhunderts, dessen l iedichte bis heute in Deutschland populär sind. Das ist Heinrich Heine. Sein Schaffen begann er mit der Lyrik, manche Gedichte Malten einen volksliedhaften' Ton, der den Komponisten Robert Schumann bezauberte. Mugeistert von den Ideen der Französischen ' wnlksliedhaft — народный (о песнях и мелодиях) Heinrich Ноши Revolution setzte sich Heine auch mit den politischen IlK-mni auseinander. Noch während seines Lebens waren Heines itniiii sehe Gedichte in Deutschland verboten. Der Einfluss seiner Рпппш war so groß, dass die Nazis 1933 seine Werke verbrannten 1. ^ a) Blättert in euren Lehrbüchern und sucht nach Gedlrlii>n von Heine. Welche russischen Dichter haben seine Wniha übersetzt? b) Im Rahmen welcher literarischen Richtung schuf Hain« seine lyrischen Werke? 2. ^ Schreibt selbst die Biographie von Heinrich Heine. Suiihl nötige Informationen im Lexikon. Beachtet folgende Punklm Geburtsort und Geburtsdatum Familie und Kinderjahre Studium und Ausbildung Erste literarische Erfolge Pariser Jahre Politische Werke Verhalten zur Revolution 1848 Tod im Exil Schlussfolgerung * tfe * Das Interesse an der Volkskunst war ein Merkmal der Romantik, für die auch das Streben nach dem Märchenhaften und Irrationalen charakteristisch war. In der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Deutschen, sich als eine einheitliche Nation zu identifizieren, darum wandten sich Dichter und Schriftsteller dem Volkserbe zu. Ein Beispiel dafür sind die Brüder Grimm. Wilhelm und Jacob Grimm IV. WILHELM GRIMM (1785-1859) UND JACOB GRIMM (1786-1863) 1. Hier findet ihr interessante Tatsachen aus dem Leben der Brüder Grimm. a) Lest den Text, um alles genau zu verstehen. Sucht unbekannte Wörter im Wörterbuch. Die Brüder Grimm Die Brüder Grimm heißen Wilhelm und Jacob. Sie wurden 1785 und 1786 in Hanau geboren. Sie haben Rechtswissenschaft studiert, wurden aber als Sprachforscher und Märchensammler bekannt. Sie waren ganz verschieden. Jacob interessierte sich für die wissenschaftliche Karriere und Wilhelm liebte die Künste und war Romantiker. Trotzdem gingen sie ihren Lebensweg gemeinsam, <;inander herzlich und unzertrennlich zugetan. Besonders bekannt sind ihre „Kinder- und Hausmärchen“. Die Biüder Grimm haben selbst keine Märchen geschrieben. Sie sammelten und schrieben Volksmärchen auf, die gewöhnlich Großmütter ihren Enkelkindern erzählten. Insgesamt haben sie drei Märchenbücher herausgegeben. Die Sammlung besteht aus 16 Märchen und 585 Sagen. Grimms Märchen sind heute neben der Lutherbibel das weltweit meistverbreitete Buch der deutschen Kulturgeschichte, übersetzt in 160 Sprachen. 2005 wurden sie in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Mit ihren Werken über Sagen, Mythen, Etymologie, Grammatik und Sprachgeschichte wurden die Brüder Grimm zu den Begründern der Germanistik. Ihr bedeutendstes wissenschaftliches Werk wurde das vielbändige „Deutsche Wörterbuch“. Das war eine Sammlung der Wörter von Luther bis Goethe; historische Varianten der Schreibweise, der Bedeutung, ihre Herkunft aus anderen Sprachen wurden ebenso dargestellt wie die Verwendung im Sprachgebrauch Jacob Grimm war ein parteiloser Abgeordneter im ersten deutschen Parlament, das sich 1848 in der Frankfurter Paulskirche v(?rsammelte. Er schrieb später: „Je älter ich werde, desto demokratischer gesinnt bin ich.“ b) Ergänzt die Sätze. I Die Brüder Grimm heißen ... . 2. Der ältere Brunder wurde und der jüngere ... in ... geboren. 3. Sie haben ... studiert, doch Jacob interessierte sich für ... und Wilhelm liebte ... . 4. Sie s;un melten und schrieben ... auf. 5. Die Sammlung besteht aus 6. Ihr bedeutendstes wissenschaftliches Werk wurde ... . 7. J;uoh Grimm war ein parteiloser Abgeordneter im ... . c) Schreibt aus dem Text Stichwörter zu den Punkten h«ii aus: Jacob und Wilhelm Grimm als Brüder ► Verschiedene Interessen, ... Märchensammler---------► Haben selbst keine Märchen ge- schrieben ... Sprachforscher ---------► Werke über... Politiker ► ... Ihr Hauptwerk ----------► Eine vielbändige Sammlung der Wüiini von Luther bis Goethe, ... d) Was findet ihr besonders interessant und wissenswoilV Welche Märchen der Brüder Grimm habt ihr gelesen? 2, 1^ Welche Märchen von den Brüdern Grimm sind euia Lieblingsmärchen? Warum? Nach der Vereinigung Deutschlands 1871 und der Industrialisierung übernahm das Bürgertum die führende Rolle in der Gesellschaft. Dieser Prozess wurde besonders anschaulich in den Werken von Gerhard Hauptmann und Thomas Mann widergespiegelt. Und die Hauptgestalten des Romans „Buddenbrooks“ wurden zum Inbegriff des Bürgertums. Thomas (rechts) um! Heinrich Mann V. THOMAS MANN (1875-1955) 1. ^ Thomas Mann ist einer der größten deutschen Schriftsteller Ende des 19. Jahrhunderts gelang es ihm, ein umfangreiches Bild jenes bürgerlichen Zeitalters zu schaffen. In seinem Roman „Buddenbrooks“ sagte er das Schicksal des Bürgertums voraus. Welche Familie diente ihm als Prototyp? a) Um diese Frage zu beantworten, lest bitte den Text. f Buddenbrooks — Verfall einer Familie Im nordischen Teil Deutschlands, nahe an der Ostsee, liegt die .ilte Handelsstadt Lübeck. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts lebte dort eine Kaufmannsfamilie, die durch Klugheit, Tatkraft und Geschäftssinn zu Ansehen und Wohlstand gelangte^. Gegenüber (lur gotischen Kirche St. Marien bewohnte die Familie ein Haus, mit einer eigenen Flotte von Segelschiffen trieb sie Handel mit Getreide^, der sie in verschiedene Städte Europas führte. In der Geschichte dieser Familie spiegelt sich die ganze Geschichte des 19. Jahrhunderts wider. Sie erlebte die napoleoni-bchen Kriege, den Aufstieg Preußens, die Revolution von 1848, (len Aufschwung der Industrie und des Verkehrs mit Eisenbahn und Dampfschiffen und schließlich 1871 die Entstehung des neuen Deutschen Reiches. Der Gründer der Firma, der am Anfang des 19. Jahrhunderts sein Geschäft zum Erfolg geführt hatte, war Johann Siegmund Mann. Sein Enkel wurde Lübecker Senator und Kaufherr Heinrich lliomas Mann. Und einer der beiden Urenkel, durch den die l'amilie und ihre Stadt in aller Welt bekannt geworden sind, war Ihomas Mann. Der Senator hatte nicht nur Freude an seinen Söhnen. Wer von ihnen würde später die Firma übernehmen? Weder Thomas noch sein Bruder Heinrich zeigten Interesse am Kaufmannsberuf. So endete 1891 die stolze hundertjährige Firma mit dem Tod des Senators. Thomas war 16 Jahre alt, als sein Vater starb, und 22, .ils er während seines Aufenthalts in Italien den Roman über die Geschichte seiner Familie zu schreiben begann. Thomas Mann linderte den Namen und nannte sie „Buddenbrooks“. Auch Charaktere und Handlungen wurden geändert, denn er wollte nicht uine historisch genaue Chronik schreiben. Der Untertitel des Romans bezeichnet das Thema: „Verfall einer Familie“. „Buddenbrooks“ gilt als der Höhepunkt der deutschen bürgerlichen Romanliteratur des 19. Jahrhunderts. Genau beobachtete Ihomas Mann die Bürger seiner Heimatstadt und mit feinem Sinn Im Ironie beschreibt er, wie sie denken, handeln und sprechen. 'il(!i Verfall — упадок '■ /11 Ansehen und Wohlstand gelangen — достичь уважения и достатка 'iliis Getreide — зерно Dies macht den Roman fesselnd, trotz seiner epischen Breilr, miil unterhaltsam, trotz eines tragischen Endes. Das 19. Jahrhundert ist das Zeitalter der Bürger. Mil (Imiii wirtschaftlichen Aufschwung im deutschen Kaiserreich begann iliia Glanzzeit. Die Welt stand ihnen offen. Bildung und Wissensi Iwifl lagen in ihren Händen, Technik und Industrie standen ihnen /m Verfügung und Handel und Verkehr führten sie in alle Kontinrnin Hatten sie nicht allen Grund, optimistisch zu sein? Erlebten -iin nicht täglich Fortschritte und Erfolge? Mitten in dieser Zeit schreibt Thomas Mann die Gesclm hin einer bürgerlichen Familie, die nicht mit Glanz und Erfolg endni sondern mit ihrem Verfall. „Buddenbrooks“ wurde zu einem dni erfolgreichsten Bücher der deutscheti Literatur, geleseti vmi Millionen Menschen. b) Findet im Text und lest Sätze vor, die die Geschichte der Familie Mann beschreiben. das 19. Jahrhundert als Zeitalter der Bürger charakterisierm den Stil des Autors charakterisieren. c) Antwortet auf die Fragen. — In welcher Stadt wurde Thomas Mann geboren? — Aus welcher Familie stammte er? Was waren sein Großvater und sein Vater? — Warum wollten Heinrich und Thomas Mann nicht die Firma in den USA. Hier traf er auf weitere deutsche Emigranten, wie Lion Feuchtwanger, Bertolt Brecht und die Schauspielerin und Nazigegnerin Marlene Dietrich. Im amerikanischen Exil schrieb oi einen Roman, der 1941 in Stockholm unter dem Titel „Liehe Deinen Nächsten" auf Deutsch erschien. 1945 erschien sein Roman „Are de Triomphe“ (Triumphbogen), dessen Handlung in Paris in den Jahren 1938/39 spielt und dni zu seinem zweiten großen Bestseller wurde. Sein Roman „Zeit zu leben und Zeit zu sterben“ (1954) ist dem Zweiten Weltkrioii gewidmet und trägt zur Diskussion über die nationale Schuld und Tragödie des deutschen Volkes bei. Bis zu seinem Lebensende trug Erich Maria Remarque immoi etwas Verbitterung in sich, trotz des großen Erfolges und des vio len Geldes, das er verdiente. Er schrieb: „Man überhäuft mich heute mit Ehrungen, die Zeitungen wissen ' der Granatsplitter — осколок гранаты * wurde ausgebürgert — был лишен гражданства nicht genug Rührendes über mich zu berichten. Aber man hat mir 1938 meine deutsche Staatsbürgerschaft abgesprochen. Jetzt erhalte ich sogar vom Bundespräsidenten das Grosse Verdienstkreuz. Auf die Idee aber, mir die Staatsbürgerschaft wieder zuzusprechen, ist er nicht gekommen.“ Sein großes Schaffen, die detailgetreuen Schilderungen Ausgestoßener, die Beschreibung des Lebensgefühls der Nachkriegsgenerationen lassen ihn im Ausland zu Recht als „Hemingway der Deutschen" in die Literaturgeschichte eingehen. 2. a) Ergänzt die Sätze. 1. Erich Paul Remark wurde am ... in ... geboren. 2. Er nannte sich später ... . 3. Er kam im Juni 1917 ... . Dort wurde er durch . verletzt. 4. Remarque hat sich nie ... gemeldet. 5. Die Erfahrungen ... verarbeitete er in seinem Antikriegsroman ... . 6. Seine pazifistischen Bücher wurden 1933 ... . 7. 1938 wurde er ... . 8. Zu seinem zweiten großen Bestseller wurde sein Roman ... . b) Schreibt aus dem Text Stichwörter zu den Punkten heraus. Remarque als Soldat Als Emigrant Themen des Schaffens -► wurde durch Granatsplitter verletzt ... -► wurde ausgebürgert ... der Erste Weltkrieg ... c) Übersetzt das Zitat von Remarque ins Russische. Was woilte er von der Regierung Deutschlands erhaiten? d) Habt ihr Remarques Romane geiesen? Welches Werk würdet ihr euren Mitschülern empfehlen? Macht eine Annotation nach dem Plan: 1. Kurze Zusammenfassung des Inhaltes ?. Hauptgedanken des Romans 3. Mein persönlicher Eindruck von diesem Werk 4. Warum empfehle ich diesen Roman zu lesen. 3. Prüft die Ergebnisse eurer Arbeit (Arbeitsbuch, S. 140). 138- ekte^Pro „Wer ist der Goethe deines Landes?“. Johann Wolfgang wmi Goethe gilt als bedeutendster deutscher Dichter uml Denker, der einen großen Beitrag zur Entwicklung (l«>i deutschen Kultur und Literatur geleistet hat. Wen kann тмп als „Goethe der Russen“ bezeichnen? Macht eine Urnfmu« in der Schule und präsentiert die Ergebnisse in der К1авмн. Führt ein Wissenstoto durch. Bereitet dazu schriftliclm Fragen vor, z. B.; Welcher deutsche Schriftsteller odni Dichter ist in Russland bekannt und beliebt? Wer hat tlnii „Faust“ geschrieben? Von wem stammt der Ausdruck „illa verlorene Generation“? Usw. 2. P Ihr habt über einige Perioden in der Geschichte dm deutschen Literatur gelesen. Ihr wisst auch vieles aus dm Geschichte der russischen Literatur. Kann man über ihrem gegenseitigen Einfluss sprechen? Kann man ähnliche Motivs in den Werken russischer und deutscher Autoren einm Zeitperiode finden? Untersucht dieses Thema ausführlichm Führt eine Konferenz / ein Rundtischgespräch zu diesem Thema durch. 1 ANHANG IV Aus der Geschichte Deutschlands l'h’wünschte Ergebnisse • Ihr macht euch mit Informationen über einige Ereignisse bekannt, die eine besondere Rolle in der Geschichte Deutschlands spielten und die Bildung des deutschen Staates beeinflussten. Ihr könnt dabei die Reformen von Karl dem Großen und Friedrich II. dem Großen besprechen. • Ihr werdet erfahren, wie Deutschland eine der Großmächte Europas des 19. Jahrhunderts wurde und welche Rolle die Industrialisierung in diesem Prozess spielte. • Ihr erlebt den Ersten Weltkrieg zusammen mit den Helden des Romans „Im Westen nichts Neues“ und werdet bestimmt begründen können, warum man die damaligen Jugendlichen eine verlorene Generation nannte. • Nach dem Zweiten Weltkrieg sind schon mehr als 60 Jahre vergangen. Wie verhalten sich die Menschen im modernen Deutschland zu diesem Krieg? Ihr könnt hier darüber erfahren und eure eigene Meinung dazu äußern. • Trotz der schrecklichen Ereignisse in der Geschichte des 20. Jahrhunderts sind Deutschland und Russland heute wirtschaftliche und politische Partner. Ihr macht euch hier auch mit der Geschichte und der Gegenwart der deutsch-russischen Beziehungen bekannt. • Ihr lernt dabei wichtige Informationen den Texten zu entnehmen, sie zu referieren, über deren Inhalt zu diskutieren. • Prüft bitte, ob ihr die erwünschten Ergebnisse erreicht habt (AB, S. 140—142). ie 4е 'k Die Gründung eines riesigen Reiches in Westeuropa von Karl dem Großen gilt als Beginn der Geschichte des deutschen Staates. I. KAROLINGISCHE RENAISSANCE Nach dem Chaos der Völkerwanderung entstand unter den Königen der Franken in West- und Mitteleuropa allmählich ein neues Reich, das von den Pyrenäen bis zur Elbe, von der Nordsee bis nach Süditalien reichte. Das war der erste mittelalterliche SliitU auf dem Territorium des modernen Deutschlands. Sein bodoii tendster Herrscher war Karl der Große (768—814). 1. ^ a) Lest den Text und sagt, wie diese Zeit bezeichnet wuida Nehmt Fußnoten und Kommentar zu Hilfe. Sagt aber zuoinI, was die Substantive rechts bedeuten. \ grausam — жестокий entschlossen — решительный die Schrift — сочинение, трактат der Grundstein — основа geistlich — духовный die Grausamkeit — die Entschlossenheit -die Handschrift — den Grundstein legen der Geistliche — 30 Jahre führte Karl der Gioßn Kriege, in denen er mit Grausamknii und Entschlossenheit den Langohm den, Sachsen, Slawen und Awaren ihm Gebiete entrissen’ hat. Zu Weihnachlrii des Jahres 800 wurde er zum Kaisui eines riesigen Reiches im Zentfum Europas gekrönt. Unter dem kaiserlichen Schutz und Frieden erwachten auch Kunst und Literatur zu neuem Leben. Die Mönchn der Klöster^ Fulda, Sankt Gallen und Regensburg schufen die ersten Weikn in althochdeutscher Sprache; zum ersten Mal erscheint in d(Mi Handschriften das Wort „deutsch“. Ein Verdienst Karls des Großen ist die Erneuerung der Bildunu sowie des Rechts- und Münzwesens^. Er lud die größten Gelehrton Europas (unter anderen Alkuin als Leiter der Hofschule) an seitKMi Hof und legte damit den Grundstein einer kulturellen Reform, diu als „karolingische Renaissance“ bezeichnet wird. Er förderte die Einrichtung der Bibliotheken und des regelmäßi gen Unterrichts für die Geistlichen in Klöstern und großen Kirchen Sie wurden für mehrere Jahrhunderte Zentren der Wissenschuli Karl der Große als Gesetzgeber und Bildung. 3 ' entreißen — отнимать (у кого-либо) * das Kloster — монастырь ^ das Rechts- und Münzwesen — судебный порядок и монетное дело Für die Ritter organisierte er eine Schule am Kaiserhof. Es gab noch keine Stundenpläne oder Klassenverbände, sondern eine individuelle Bildung. Karl der Große finanzierte die Verfassung der Musterbücher in Latein. Es waren Bücher zur Grammatik, Redekunst und Logik, Theologie, Medizin und Astronomie, die im gesamten Reich gültig sein mussten (Prototype der modernen Lehrbücher). Das Geldwesen wurde auch reformiert. Die Bindung des Geldes an Gold wurde aufgegeben, der Silberdinar wurde als überall geltende Währung^ eingeführt. Modell der Aachener Kaiserpfalz Karls des GroBen В kMVM Langobarden, Sachsen, Slawen und Awaren — лангобарды, саксы, славяне, авары — племена, проживавшие во времена Карла Великого на территории Центральной Европы. althochdeutsch — древневерхненемецкий — начальная стадия развития современного немецкого языка. Alkuin (735—804) — английский ученый, богослов и писатель, друг и советник Карла Великого, положил начало организации учебного дела у франков. karolingisch — каролингский, происходит от обозначения династии франкских королей Каролингов (Karolinger), которая берет свое начало от Карла Великого. die Musterbücher — „образцовые“ книги. Карл Великий финансировал издание таких книг по различным областям знаний (логике, медицине и др.). Они изучались в школах при монастырях по всей стране и послужили прототипами современных учебников. (Ite Währung — валюта b) Seht den Text noch einmal durch und ergänzt die Stiif*, 1. Zu Weihnachten des Jahres 800 wurde Karl der Große ... Frankenreiches ... . 2. Die Mönche in den Klöstern ... in althochdeutscher Sprache 3. Zum ersten Mal erscheint in den Handschriften ... . 4. Karl lud ... an seinen Hof und ... damit ... einer kultuiellen Reform. 5. Er förderte die Einrichtung ... in Klöstern und großen Kirchen 6. Für die Ritter organisierte er ... . 7. Karl finanzierte die Verfassung ... . 8. Der Silberdinar wurde als ... eingeführt. c) Warum wurde die Herrschaftszeit von Karl dem Grohitn als „karolingische Renaissance“ bezeichnet? Sucht dm Stichwörter im Text. Die ersten Werke in althochdeutscher Sprache Die größten Gelehrten an Karls Hof Karolingische Renaissance 2. Möchtet ihr wissen, wie Kari der Große aussah? a) Lest die Erinnerungen seines Zeitgenossen und Biographen, des Mönchen Einhard. „Karl war von stämmigem’ und starkem Körperbau, von großer Gestalt, seine Größe maß sieben Mal die Länge seiner Füße^. Er hatte einen runden Kopf, sehr große und lebhafte Augen, eine etwas große Nase, schönes graues Haar, ein fröhliches und heiteres Gesicht. Er übte sich eifrig im Reiten und Jagen. Er erfreute sich auch an den Dämpfen stämmig — коренастый, плотный ^seine Größe maß sieben Mal die Lange seiner Füße — вен длине семи его ступней. его рост был heißer Naturquellen’, übte seinen Körper durch häufiges Schwimmen. Beim Essen und Trinken war er maßvoll. Seine laglichen Mahlzeiten bestanden aus vier Gängen. Während des Essens hörte er sich ein Musikstück oder einen Vorleser an. Es wurden ihm geschichtliche Werke und die Taten der Alten vorgelesen.“ b) Also was könnt ihr über das Aussehen und die Beschäftigungen Karls des Großen sagen? Was ist in dieser Beschreibung für euch wissenswert? c) Erinnert ihr euch an die großen Reformatoren des Mittelalters in Russland, die die Entwicklung der Kunst und Literatur förderten? Nennt sie bitte. 3. Nach dem Tode des großen Kaisers verfiel die kaiserliche Macht. Karls Söhne teilten das Frankenreich, was für die spätere Geschichte Europas tief greifende Folgen hatte. Welche? a) Schaut auf die Karte und lest den Kommentar. Das Heilige Römische Reich nach dem Vertrag von Verdun ilie Dämpfe heißer Naturquellen — пар горячих источников Nach dem Vertrag von Verdun' bekam Ludwig die östlicliMii Gebiete und wurde „der Deutsche“ genannt. Karl, genannt „dn Kahle^“, regierte über die westlichen Gebiete. Lothar, dei di4i kaiserlichen Titel behalten durfte, bekam den mittleren Teil (1м>^ Reiches, der von der Nordsee bis nach Rom reichte. Di« schwachen Nachfolger Karls des Großen konnten nicht ihre Liindni schützen und es begann die Zeit der Zersplitterung^, „die dunkl« Zeit“ für ganz Europa. b) Welche modernen Staaten befinden sich auf dem Territorium des ehemaligen Frankenreiches? 4. ^ In der 10. Klasse habt ihr euch mit dem Begriff „der Rlttoi" näher bekannt gemacht. Von welchem Wort stammt dleeui Begriff? Wer waren Ritter, was haben sie gewöhnlich gemacht? Welche Zeit in der Geschichte Deutschlands kiimi man als „Ritterzeit“ bezeichnen? * * * Die feudale Zersplitterung führte dazu, dass es auf dem Territorium des modernen Deutschlands während viclm Jahrhunderte viele kleine Herzogtümer und Königtümer gab. Sir stritten immer über die Vorherrschaft. Im 18. Jahrhundrrl begann die Blütezeit Preußens, dessen bedeutendster Herrsclu’i Friedrich II., genannt der Große, war. II. PREUßEN IN DER ZEIT DES ABSOLUTISMUS 1. ^ Friedrich II. der Große hat eine bedeutende Spur in doi Geschichte Deutschlands hinterlassen. Machen wir uns mH dieser Persönlichkeit bekannt. Um Preußen zu einut Großmacht zu machen, hat Friedrich II. Reformen durchgu führt. a) Lest darüber. Zuerst aber findet die Bedeutung folgender Wörter im Wörterbuch. 'Verdun {lies: Верден) — город на территории современной Франции, гд!' в 843 г. был подписан договор о разделе Франкской империи. * kahl — лысый ^ die Zersplitterung — раздробленность entvölkert sein der Aufbau der Landwirtschaft der Einwanderer die Leibeigenschaft der Adel der Gewerbezweig das Steuerwesen beschleunigen das Verfahren Stadtleben in Preußen Veränderungen in Staat und Gesellschaft unter Friedrich II. Am Anfang des 18. Jahrhunderts war Preußen ein armer Staat mit unbestimmten Grenzen und keinem einheitlichen Staatswesen’. Nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges lag Preußen in Trümmern^, ganze Gebiete waren entvölkert. Die Aufgabe der preußischen Monarchen bestand darin, die geographisch getrennten Herrschaftsgebiete zu verbinden und einen Gesamtstaat zu formen. Das gelang Friedrich dem Zweiten, König von Preußen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde Preußen neben Russland, Österreich, Frankreich und England die fünfte europäische Großmacht. Friedrich II. förderte den Aufbau der Landwirtschaft: es wurden etwa 1 000 neue Dörfer gebaut und 300 000 Einwanderer aufgenommen. ' das einheitliche Staatswesen — единая государственность ' die Trümmer — руины Die Bauern wurden von der Leibeigenschaft nicht nur auf doi) Staatsdomänen’, sondern auch auf den großen Gütern des Adolf befreit. Es entstanden neue Gewerbezweige, u. a. die Tuchmanul.iklm, die Porzellanmanufaktur, Seidenindustrie. In Schlesien und Westfalen wird der Bergbau weiterentwickelt. Berlin wiiidn Großstadt mit etwa 100 000 Einwohnern. 1 Arbeiter in einer Manufaktur Er schuf einen einheitlichen Handelsraum, führte den Export ein und zog Kapital ins Land. Um den Handel zu erleichtern, wurdrMi Kanäle gegraben: Verbindung Weichsel-Netze und Elbe-Odot Havel. Die Verwaltung wurde zentralisiert und aus Frankreich ließ Friedrich 200 Finanzbeamte kommen, die das Steuerwesen reot ganisierten. In Berlin entstand eine Staatsbank. Die Rechtsreform Friedrichs beschleunigte die Prozesse Verfahren^ wurden nach einheitlichen Regeln durchgeführt. Jeder Bürger Preußens durfte sich mit einer Bittschrift^ an den König wenden. Während der Regentschaft Friedrichs II. wurden hunderte Schulen gebaut. Ins Landschulsystem wurden aber häufig ehema ' die Staatsdomäne — государственная собственность {здесь: зеилельная) ^das Verfahren — юридическое производство ^ die Bittschrift — прошение, ходатайство lige Unteroffiziere herangezogen, die das Lesen, Schreiben und Rechnen oft nur lückenhaft lehren konnten. Er verbot teilNweise die Anwendung der Foltern' und zeigte sich tolerant gegenüber anderen religiösen Einstellungen. b) Wie war Preußen am Anfang und am Ende des 18. Jahrhunderts? Welche Aufgaben musste Friedrich II. lösen? Mit welchem Krieg ist der Name des preußischen Königs verbunden? c) Seht den Text noch einmal durch und notiert die Reformen in Stichwörtern. Die Landwirtschaft Die Industrie und der Handel Die Verwaltung und das Recht Die Schulen Sonstiges (другое) Einheitlicher Handelsraum Export, Import Kanäle verbinden Flüsse 2. d) Welche Reformen von Friedrich II. dem Großen findet ihr besonders wichtig? Warum? e) Wann und von wem wurden die Bauern von der Leibeigenschaft in Russland befreit? Welche anderen Reformen wurden von diesem Herrscher begonnen? Wie endete sein Leben? a) Lest den Text und den Kommentar dazu. Friedrich II. der Große als Monarch Friedrich der Große (1712—1786) ist ein typischer Repräsentanl des so genannten aufgeklärten Absolutismus. Er selbst bezeich-nete sich als erster Diener des Staates. Der aufgeklärte Monarch Friedrich herrschte allein, denn nur er war in der Lage, da;. Räderwerk^ des Staatsapparats in Bewegung zu halten, alle die Folter — пытка ■'das Räderwerk — (перен.) механизм, машина Entscheidungen traf er selbst. Jahil bereiste er seine Provinzen, liilitH Truppen ins Manöver, inspi/ioile Gerichte, Kammern, Steuereintreibon', sogar Fabriken und diktierte üI)mhII Befehle und Projekte. So verwundert es nicht, dass dii Preußen des 18. Jahrhunderts von vielen europäischen Zeitgenossen wegim seiner Struktur und Organisation bewundert wurde. Preußen war, ihiei Meinung nach, „nichts als Staat imil ganz Staat, volklos, stammlon, abstrakt, ein dem Geist der Aufklämna konstruiertes reines Verwaltung-i-, Justiz- und Militärsystem. Es war eine wundervoll konstruierte Staatsmaschine, aber eben eine Maschino, versagte das Schwungrad^, dann stand sie still.“ Als Napoleon nm Friedrich II. (1712-1786) 20 Jahre später in Preußen einmarschierte, Staatsapparat wie ein Kartenhaus zusammen. brach ICo VM der Absolutismus — ein politisches Regime, in dem die staatliche Souveränität im Willen des Königs personifiziert ist, der sich frei von jeglicher (всякий)‘ Kontrolle fühlt. b) Führt bitte mit Hilfe des Textes Beweise an, dasi Friedrich der einzige Herrscher im Staat war. c) Wie wurde Preußen von den Zeitgenossen beschriebenV Lest diese Sätze noch einmal. Übersetzt sie ins Russischo. d) In England wurde der Absolutismus von Heinrich VII. und Heinrich VIII. repräsentiert. In Frankreich begann er mit Heinrich IV. und erreichte mit Ludwig XIV. seinen Höhepunkt. In Spanien war es Philipp II., der den ' das Steuereintreiben — взимание налогов ■ das Schwungrad — маховик Absolutismus verkörperte. In Deutschland — Friedrich II. Und in Russland? 3. ^ a) Friedrich II. war eine hervorragende Persönlichkeit seiner Zeit. Lest den Text und sagt, was für euch besonders interessant war. Friedrich der Zweite war wirklich ein aufgeklärter und vielseitiger Mensch. Er war mit großen Philosophen seiner Zeit persönlich bekannt. Er korrespondierte mit Voltaire und empfing ihn längere Zeit in Potsdam. Er selbst schrieb zahlreiche Werke in französischer Sprache. Er stand in einem regen Briefverkehr mit Katharina der Großen und widmete ihr mehrere Gedichte. Bereits bei seinem Regierungsantritt gab er den Auftrag, in Berlin eine französische Zeitung für Politik und Literatur zu gründen, und befahl die Zensur für den nichtpolitischen Teil der Zeitungen aufzuheben'. Er war an Kunst in jeder Form interessiert, skizzierte^ beispielsweise selbst sein Potsdamer Schloss Sanssouci und ließ es von Knobelsdorff ausführen^, legte eine bedeutende Bildersammlung an, spielte sehr gut Querflöte'* und komponierte auf gehobenem Niveau. Weithin bekannt ist sein Treffen mit Johann Sebastian Bach im Jahre 1747 in Sanssouci. Friedrich war ein tapferer Mensch und schonte sich wenig. Er nahm an den zahlreichen Kriegszügen persönlich teil, was bei Regenten zu dieser Zeit nicht selbstverständlich war. Schloss Sanssouci in Potsdam Reiterstandbild Friedrichs des Großen ' die Zensur aufheben — отменять цензуру ’ skizzieren — делать эскизы, наброски ausführen — выполнять ^ die Querflöte — поперечная флейта Nicht nur seine Schlachtensiege, sondern auch soiim Charakterstärke und Durchhaltefähigkeit^ und der nin schwindende, wenn auch eigenwillige, Sinn für Gerechtigkeit uiiil Mitleid^ machten ihn zum „Großen König“. Nach seinem Tod wiii den zahlreiche Denkmäler errichtet, das bedeutendste ist dna große Reiterstandbild Friedrichs des Großen in Berlin. Ю) w» ■ franzÖBl-wichtigei russischa Voltaire {1694—1778) (lies: Вольтёр) scher Philosoph und Schriftsteller, Vertreter der Aufklärung. Katharina II. die Große {1729-1796) -Zarin. Knobelsdorff, Georg Wenzeslaus {1699—1753) — deutscher Baumeister, hat unter anderem die Schlösser Charlottenburg und Sanssouci umgebaut. 1 b) Notiert die wichtigsten Informationen und sagt, was llii euch besonders interessant war. Beachtet die Wortfolge. Es war für mich interessant, dass Es ist ungewöhnlich, dass Es wundert mich, dass Es war für mich unerwartet, dass Es war für mich neu, dass Friedrich war mit großen Philosophen seiner Zeit persönlich bekannt. Er schrieb selbst Werke irr französischer Sprache. Friedrich stand in einem Briefverkehr mit Katharina der Großen und widmete ihr Gedichte. c) Seht alle drei Texte durch und fasst zusammen, warum Friedrich II. zum „Großen König“ wurde. ' die Durchhaltefähigkeit — стойкость, выдержка ^der nie schwindende, wenn auch eigenwillige, Sinn für Gerechtigkeit und Mitleid ... — ... никогда не исчезающее, хотя и своенравное, понимание спрп ведливости и сочувствия... d) Die Epoche der Aufklärung spiegelte sich auch in dei deutschen Literatur wider. Welche Grundzüge hatte diese Richtung und welche Vertreter der Aufklärung könnt ihr nennen? (Seht Anhang III im Lehrbuch für die 10. Klasse und das Lesebuch.) 1871 wurden die deutschen Staaten unter der Führung Preußens zu einem Reich verbunden. Könnt ihr euch an die Etappen der Vereinigung erinnern? Wer war zu jener Zeit preußischer König? Und Kanzler? Welche Mittel wurden benutzt, um die deutschen Länder zu vereinigen? ife А А Eine sehr wichtige Periode in der deutschen Geschichte ist die Zeit der Industrialisierung. Große Entdeckungen, rasch wachsende Industrie machten Deutschland zu einem der führenden Staaten der Welt. Das hatte bedeutende Folgen für die Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts. III. DIE INDUSTRIALISIERUNG IN DEUTSCHLAND I 1. Welche Zeitperiode wird als „industrielle Revolution“ bezeichnet? Welche Erfindungen dienten als Anstoß für diesen Prozess? In welchem Land begann die industrielle Revolution? Wann verbreitete sie sich in Deutschland? a) Um diese Fragen zu beantworten, macht euch mit den folgenden Informationen bekannt. Mit dem Übergang zur Dampfenergie^ als Grundlage der Energieerzeugung an Stelle von Wasser- und Windenergie wurde eine Periode tief greifender^ sozialer und technologischer Veränderungen eingeleitet. Diese Periode (Ende des 18. Jahrhunderts und bis zum Ersten Weltkrieg) wird oft „die industrielle Revolution“ genannt. „Eine ganz neue Macht trat in das Leben des Menschen ein: die moderne Technik und die moderne Industrie“, sagte Heinrich Heine, der große deutsche Dichter und Zeitgenosse dieser Revolution. Die industrielle Revolution begann in England und verbreitete sich später rasch in Mitteleuropa. In ' die Dampfenergie — энергия пара ■’ tief greifend — основательный, радикальный Deutschland begann die Industrialisierung Mitte der dreißigoi Jahre des 18. Jahrhunderts und erreichte nach der Reichsgrün düng 1871 mit der Hochindustrialisierung ihren Gipfelpunkt. b) Ergänzt bitte die Sätze. 1. Der Übergang zur ... wurde zur Grundlage tief greifender technologischer Veränderungen. 2. Die industrielle Revolution begann in ... . 3. In Deutschland begann die Industrialisierung ... . 2. Ihr wisst schon einiges über die Industrialisierung in Deutschland und über die bedeutendsten Entdeckungen dieser Zeit. a) Lest den Text und sagt, welche Wissenschaftler und Erfinder euch schon bekannt sind. St' 't Die Eisenbahn von der Stadt Krefeld. Illustration um 1850 Die erste deutsche Dampfmaschine • Die ersten Zentren der frühen deutschen Industrialisierung entstanden im Ruhrgebiet. Die erste in Deutschland hergestellte Dampfmaschine begann am 23. August 1785 auf dem KönigFriedrich-Schacht bei Hettstedt zu arbeiten. • Am 1. Januar 1834 fasste der Deutsche Zollverein unter Führung Preußens die meisten Staaten des Deutschen Bundes zusammen. Waren konnten jetzt frei innerhalb Deutschlands transportiert werden. • Die erste in Deutschland gebaute Eisenbahn verkehrte ab 1835 auf der 6,1 Kilometer langen Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. 1841 begann die Serien-Produktion von Lokomotiven. Preußen gründete 1846 die Preußische Staatsbank mit dem Zweck, Unternehmerkredite zu vergeben; ab 1850 entwickelte sich Berlin zum Bankenzentrum. 1866 gelang Werner von Siemens die Konstruktion einet Dynamomaschine. Justus Liebig war Schöpfer der Chemie der Landwirtschaf 1 I isl dank der mineralischen Düngung^ ist es möglich geworden, so viele Lebensmittel zu produzieren, wie es nötig war. August Wilhelm Hoffman und Friedrich Bayer waren Pioniere dei deutschen Farbenindustrie, die bis 1914 mehr als 80% dos Weltbedarfs an Farben deckte. 1876 gelang Nikolaus August Otto die Konstruktion des Viertaktmotors. Zehn Jahre später bauten Carl Benz in Mannheim und Gottlieb Daimler in Stuttgart die ersten Automobile. Um 1892 konstruierte Rudolf Diesel in Augsburg den ersten Dieselmotor. In dieser Zeit wurden im Ruhrgebiet von dem großen Unternehmer Alfred Krupp die größten Stahlwerke der Welt errichtet. b) Was passt sinngemäß zusammen? 1. Robert Koch und Wilhelm Conrad Röntgen 2. Nikolaus August Otto 3. Carl Benz und Gottlieb Daimler 4. Justus Liebig 5. Rudolf Diesel 6. Werner von Siemens 7. August Wilhelm Hoffman und Friedrich Bayer 8. Alfred Krupp 9. Die Strecke zwischen Nürnberg und Fürth a) die größten Stahlwerke der Welt b) die ersten Automobile c) die größten Entdeckungen auf dem Gebiet der Heilkunde d) die deutsche Farbenindustrie e) die Konstruktion einer Dynamomaschine f) die Konstruktion des Viertaktmotors g) der erste Dieselmotor h) mineralische Düngung i) die erste Eisenbahn 1 2 3 4 5 6 7 8 9 c ' die Düngung — удобрение c) Dank der Industrialisierung wurde Deutschland zu einem Land mit rasch wachsender Bevölkerung und Macht. Welchn Folgen hatte es für Europa und die ganze Welt? Seht euch die Tabelle mit den wichtigsten Ereignissen in doi deutschen Geschichte an (Lehrbuch für die 10. Klasse, S. 231—233). Könnt ihr einige historische Ereignisse der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts kommentieren? d) Welche bedeutenden Entdeckungen und Erfindungen wurden zu dieser Zeit in Russland gemacht? e) Die Firmen „Siemens“, die „Badische Anilin- und Soda* fabrik“ (BASF), die Firma „Bayer“, der Autokonzern „Daimler“ haben bis heute weltweite Bedeutung. Was wird dort produziert? Waren weicher deutschen Firmen benutzt ihr? 3. Wir leben auch in einer Zeit, in der sich Wissenschaft und Industrie rasch entwickeln. Wie beeinflusst es unser Leben? Wie verändert sich unsere Welt? Könnt ihr Folgen dieser wissenschaftlich-technischen Revolution Vorhersagen? (Kapitel 3 im Lehrbuch kann euch bei der Antwort helfen.) * * * Ihr habt schon in der 10. Klasse über den Ablauf und die FolgcMi des Ersten Weltkrieges gelesen. Aber Krieg ist nicht nur die Tragödie eines Staates oder einer Nation. Er ist auch tragisch für jeden einzelnen Menschen. Das ist sehr gut in der Literatur jener Zeit dargestellt. IV. DIE VERLORENE GENERATION ‘t 1. Welche Ziele verfolgte Deutschland im I. Weltkrieg? Wodurch unterschied er sich von den anderen Kriegen? Dieser Krieg beeinflusste stark die Weltanschauung der Menschen. Und es ist kein Zufall, dass die größten europäischen Monarchien nach dem Krieg gestürzt waren. Welche? Wie änderte sich die politische Karte Europas? 2. ^ a) Lest den Auszug aus dem Roman von Erich Maria Remarque „Im Westen nichts Neues“. Im Zentrum des in der Ich-Form geschriebenen Werkes stehen die Schicksale der einfachen Jungen, ehemaliger Schüler, deren Leben eng mit dem Krieg verbunden war. Im Westen nichts Neues Erich Maria Remarque {Auszug, gekürzt) Müller sagt nachdenklich: „Wir werden doch wieder auf die Schulbank müssen.“ Ich halte es für ausgeschlossen’. „Vielleicht machen wir ein Examen.“ [...] Kropp trifft unsere Stimmung: „Wie kann man das ernst nehmen, wenn man hier draußen gewesen ist?“ „Aber du musst doch einen Beruf haben“, wendet Müller ein. [...] Albert erklärt: „Das ist es ja. Kat und Detering und Haie werden wieder in ihren Beruf gehen, weil sie ihn schon vorher gehabt haben. Wir haben keinen gehabt. Was sollen wir uns da nach diesem hier“ — er macht eine Bewegung zur Front — „an einen gewöhnen?“ [...] „Was soll das bloß werden, wenn wir zurückkommen?“, meint Müller, und selbst ist er betroffen^. Kropp zuckt die Achseln^. „Ich weiß nicht. Erst mal da sein, dann wird’s ja zeigen.“ Wir sind eigentlich alle ratlos. „Was könnte man denn machen?“, frage ich. „Ich habe zu nichts Lust“, antwortet Kropp müde. „Eines Tages bist du doch tot, was hast du da schon? Ich glaube nicht, dass wir überhaupt zurückkommen.“ „Wenn ich darüber nachdenke. Albert“, sage ich nach einer Weile und wälze mich auf den Rücken“, „so möchte ich, wenn ich das Wort Friede höre, irgendetwas Unausdenkbares^ tun. Etwas, weißt du, was wert ist, dass man hier im Schlamassel® gelegen hat. Ich kann mir bloß nichts vorstellen. Was ich an Möglichem sehe, diesen ganzen Betrieb mit Beruf und Studium und Gehalt und so weiter — das kotzt mich an^ [...]. Ich finde nichts — ich finde nichts. Albert.“ ' für ausgeschlossen halten — считать невозможным ’ betroffen — hier: erstaunt, verwundert 'die Achseln zucken — пожимать плечами * sich auf den Rücken wälzen — переворачиваться на спину “ irgendetwas Unausdenkbares — что-то невероятное "der / das Schlamassel — (paar.) грязь ' das kotzt mich an — {разг.) это мне осточертело Mit einmal scheint mir alles aussichtslos' und verzweifelt. Kropp denkt ebenfalls darüber nach. „Es wird überhaupt schwer werden mit uns allen. Ob die sich in der Heimat eigentlich nicht manchmal Sorgen machen deswegen? Zwei Jahre Schießen und Handgranaten — das kann man doch nicht ausziehen wie einen Strumpf nachher^.“ Wir stimmen darin überein, dass es jedem ähnlich geht; nicht nur uns hier; überall, jedem, der in der gleichen Lage ist, dem einen mehr, dem anderen weniger. Es ist gemeinsames Schicksal unserer Generation. Albert spricht es aus: „Der Krieg hat uns für alles verdorben," Er hat Recht. Wir sind keine Jungen mehr. Wir wollen die Well nicht mehr stürmen. Wir sind Flüchtende^. Wir flüchten vor uns. Vor unserem Leben. Wir waren achtzehn Jahre und begannen dm Welt und das Dasein zu lieben; wir mussten darauf schießen. Die erste Granate, die einschlug, traf in unser Herz. Wir sind abgeschlossen vom Tätigen'*, vom Streben, vom Fortschritt. Wir glauben nicht mehr daran, wir glauben an den Krieg. b) Seht den Text noch einmal durch und antwortet auf die Fragen. — Was ist das Thema des Gesprächs unter den Soldaten? — Möchten sie nach dem Krieg wieder auf die Schulbank? — Haben sie vor, nach dem Krieg einen Beruf zu erlernen? — Glauben die Jungen, dass sie überhaupt zurückkommen? — Warum haben solche Ziele wie Beruf, Studium, Gehalt keine Bedeutung für diese Jungen? c) Die jungen Soldaten fühlen sich niedergeschlagen (подавленно). Findet im Text Wörter und Wendungen, die es beweisen. d) Wie schätzen die jungen Soldaten sich selbst und ihre Zukunft ein? Unterstreicht Stichwörter im Text. Glauben sie überhaupt an die Zukunft? e) Findet im Text einen Satz / Sätze, der / die den Sinn des Begriffs „die verlorene Generation“ erschließen. Ist dieser ’ aussichtslos — безнадежный ^das kann man doch nicht ausziehen wie einen Strumpf nachher же нельзя сбросить с себя потом как чулок ... ®der Flüchtende — von: flüchten — бежать, спасаться бегством '* vom Tätigen = von der Tätigkeit — от работы / деятельности — ... ЭЮ Begriff nur für die Menschen gültig, die den Ersten Weltkrieg erlebt haben? * * * Der Zweite Weltkrieg ist noch eine tragische Seite der deutschen Geschichte. Bis heute spürt die deutsche Nation das Echo dieses Krieges. Die Augenzeugen dieses größten Krieges sind noch am Leben. Aber es gibt auch Versuche, die nationalistischen Stimmungen in der Gesellschaft zu wecken. V. IST DER ZWEITE WELTKRIEG NOCH NICHT ZU ENDE74 1. Ihr wisst bestimmt vieles über den Zweiten Weltkrieg. Warum wurde er „der totale Krieg“ genannt? Welche bedeutenden Ereignisse könnt ihr nennen? Mit welcher Konferenz endete der Zweite Weltkrieg und welche Beschlüsse wurden dort gefasst? Welche Folgen hatte der Krieg für Deutschland? 2. Der 8. Mai 1945, der Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, ist für die ganze Welt Tag der Befreiung vom Faschismus. Und für die Deutschen? a) Lest den Artikel. Aber vorher schlagt im Wörterbuch die Bedeutung folgender Wörter nach. gedenken (Gen.) einschränken bannen verschleppen ausschließen vertreiben das Leid die Versöhnung Ende des Zweiten Weltkrieges 83 Prozent der Berliner empfinden den 8. Mai 1945 als einen Tag der Befreiung. Dies ist ein Ergebnis einer Umfrage der „Berliner Zeitung“ kurz vor dem 60. Jahrestag des Kriegsendes. Vor zwanzig Jahren war die Stimmung noch ganz anders. Viele Deutsche sahen damals im 8. Mai vor allem den Tag einer Niederlage und Katastrophe. Wie kommt es zu dieser Veränderung in der öffentlichen Meinung? Erstens: viele der aktiven Kriegsteilnehmer leben heute nicht mehr. Zweitens; Eine der schwierigsten Folgen Zerbombtes Berlin des Zweiten Weltkrieges — die Teilung Deutschlands und Europas — ist übet wunden. Heute leben die Völker des Kontinents fast friedlich zusammen, die Gefahr eines neuen Weltkrieges ist gebannt. Aber die Gefahr der NazismusRenaissance ist bis heute nicht ausgeschlossen. Der rechtsradikalen Partei NPD (National-demokratische Partei Deutschlands) ist es gelungen, mit 9,2 Prozent Stimmenanteil in den sächsischen Landtag einzuziehen’, und sie will sich weiter ausbreiten. Was diese Partei unter einem Gedenken an das Kriegsende versteht, zeigte sich in diesem Landtag im Januar 2005. Während einer Gedenkminute für die Opfer des Nationalsozialismus verließen die NPD-Abgeordneten demonstrativ den Saal. Sie wollen nur der deutschen Opfer und nicht der Opfer der Deutschen gedenken. Dieser Vorfall^ wird seither in der deutschen Öffentlichkeit heftig diskutiert. Soll man die NPD verbieten, soll man das Demonstrationsrecht einschränken, wie soll man an das deutsche Leid erinnern? Denn auch viele Deutsche haben gelitten, Zivilisten, Frauen und Kinder starben im Bombenhagel, auf der Flucht^, wurden verschleppt und aus ihrer Heimat vertrieben. Es muss auch klar sein, dass der Krieg von Deutschland ausging, von einei Regierung, die von einer Mehrheit der Deutschen 1933 gewählt und deren Kriegspolitik zumindest anfangs von einer großen Mehrheit unterstützt worden war. Der deutsche Bundeskanzler nahm am 9. Mai 2005 an den Siegesfeiern in Russland teil. Ist es ein Zeichen der Versöhnung, der symbolische Abschluss der so leidvollen deutsch-russischen Geschichte des 20. Jahrhunderts? V.. es ist gelungen, mit 9,2 Prozent Stimmenanteil in den sächsischen Landtag einzuziehen ... — ... c 9,2% голосов удалось войти в состав парламента зем ли Саксония ... * der Vorfall — инцидент ®im Bombenhagel, auf der Flucht BO время бомбежек, во время бегства b) Seht den Text noch einmal durch und sucht Antworten auf die Fragen. — Wie ist das Verhältnis zum Zweiten Weltkrieg in Deutschland seit 60 Jahren nach seinem Ende? — Warum hat sich die öffentliche Meinung in den letzten 20 Jahren so verändert? — Wie heißt die deutsche radikale Partei, die die nationalsozialistischen Ideen teilt? — In welchem Landtag ist jetzt diese Partei vertreten? Was passierte in diesem Landtag im Januar 2005 und warum wurde dieser Vorfall in der Öffentlichkeit diskutiert? — Wie kann man der Verbreitung des Nationalsozialismus Vorbeugen^? — Haben auch die Deutschen während des Krieges gelitten? In welchem Satz des Textes ist davon die Rede? Lest ihn bitte vor. — Wovon zeugt die Teilnahme des deutschen Bundeskanzlers an den Siegesfeiern in Russland am 9. Mai 2005? c) Wie ist die Einstellung zu diesem Problem in Russland? Hier sind die Meinungen einiger Jugendlicher. Olga Es gibt verschiedene Meinungen über den Krieg. Einige meinen, dass alle Leute in Deutschland am Zweiten Weltkrieg schuld sind. Andere denken, das deutsche Volk sei „Opfer“ der Nazis gewesen. Es gibt auch solche Leute in Russland, die die Deutschen hassen. Aber das ist nicht richtig. Ich glaube, dass am Zweiten Weltkrieg das Nazi-Regime schuld ist. Oksana Die neue Generation, die nach dem Zweiten Weltkrieg lebt, hat keine Schuld an dem Naziterror. Aber in verschiedenen Ländern gibt es Skinheads. Und das ist ein Problem nicht nur in Deutschland, sondern auch in Russland. Meiner Meinung nach müssen solche Organisationen, wie zum Beispiel die NPD, verboten werden. ' Vorbeugen — предотвращать Juri} Es ist nicht richtig zu denken, dass alle Menschen eines Volkes gleich sind. In dem schrecklichen Krieg haben die Deutschen auch sehr viel verloren und viele haben gelitten. An diesem Krieg sind nur die schuld, die ihn wollten. Das ganze deutsche Volk muss sich jetzt nicht schuldig fühlen. Alexander Die heutige Generation der Deutschen soll keine Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg tragen, weil sie daran nicht teilgenommen hat. Und heute, meine ich, würden die Deutschen ein solches menschenverachtendes' System nicht unterstützen. Was die Skinheads und die NPD angeht, muss man ihre Tätigkeit verbieten oder einschränken. fco w» vvvLM.'hif Skinheads (lies: скйнхедс) — скинхеды, или «бритоголовые», группы молодых людей, которые выделяются своей коротко стриженной или бритой головой. Участвуют в агрессивных националистически направленных выступлениях и акциях. d) Ergänzt die Sätze. 1. Es gibt verschiedene Meinungen über den Krieg. Einige meinen, dass ... . Andere denken, dass ... . 2. Die moderne Generation in Deutschland soll ... . 3. Die Deutschen haben in diesem schrecklichen Krieg ... . 4. Am Zweiten Weltkrieg ... schuldig. 5. Die Tätigkeit von Skinheads und der NPD muss man ... . e) Wie ist eure Meinung zu diesem Problem? Nehmt den Text und die Aussagen der Jugendlichen zu Hilfe. ’ menschenverachtend — человеконенавистнический tfe * * Eine der schwer wiegenden Folgen des Zweiten Weltkrieges, die Teilung Deutschlands, ist überwunden. Mehr als 15 Jahre gibt es auf der Karte der Welt das gemeinsame Deutschland. VI. JAHRE NACH DER WIEDERVEREINIGUNG 1. ^ Warum wurde der 9. November 1989 ein historischer Tag für Deutschland? Erinnert ihr euch an die Etappen der Wiedervereinigung? Wann begann die Geschichte des wiedervereinigten Deutschlands? 2. Nach der Wiedervereinigung sind schon mehr als 15 Jahre vergangen. Was hat das vereinigte Deutschland in diesen Jahren erlebt? a) Seht euch die Bilder an und lest die Texte daneben, um das Wichtigste zu verstehen. 1991. Ja zu Berlin: der Bundestag entscheidet sich für Berlin als Regierungssitz des wiedervereinigten Deutschlands. 1993. Europa rückt zusammen'; der Vertag von Maastricht tritt im November in Kraft. Die EU will eine Wirtschafts- und Währungsunion schaffen, 1998. Regierungswechsel nach 16 Jahren. Bei den Bundeswahlen bekommen SPD und Bündnis 90/die Grünen die Stimmenmehrheit. Gerhard Schröder wird Bundeskanzler. ' zusammenrücken — сближаться 1999. Günter Grass erhält als achter ' Deutscher den Literaturnobälpreis. Schwedens König Carl Gustav (links) gratuliert. ’ 2000. Erste Weltausstellung in Deutschland. Die Welt ist zu Gast bei Expo 2000 in Hannover. 2004. Hilfsbereitschaft. Die Deutschen spenden’ für die von der TsunamiFlutwelle betroffenen Regionen in Asien 500 Millionen Euro. 2005. Zum ersten Mal wird die BRD von einer Frau regiert. Angela Merkel steht an der Spitze der Bundesregierung. Ab 9. Juli 2006 ist Deutsch — die Sprache des Fußballs. Deutschland empfängt Fußballmannschaften aus der ganzen Welt. 2003. Die Frauen sind Spitze. Die Frauen-Fußballmannschaft holt sich bei der Weltmeisterschaft in den USA den Titel. ' spenden — жертвовать, вкладывать деньги iCo der Vertrag von Maastricht — 1 ноября 1993 года в голландском городе Маастрихте был подписан договор о вступлении в силу экономического и валютного союза государств — членов Европейского союза, что положило начало реальному объединению Европы и введению общей валюты. b) Sagt, was für euch neu war und worüber ihr schon etwas gehört habt. c) Wählt ein Ereignis und sucht zusätzliche Informationen dazu. Erzählt darüber den Mitschülern. d) An welche bedeutenden Ereignisse könnt ihr euch aus der Geschichte Russlands nach 1991 erinnern? * Ä * Die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen ist inter essant und kompliziert zugleich. Die beiden größten Völker Europas konnten sich schon wegen ihrer dominierenden Rolle auf dem eurasischen Kontinent nie gleichgültig sein. In der ersten Linie erinnert man sich an beide Weltkriege und die Teilung Deutschlands. Aber mit Russland hatten die Deutschen Beziehungen seit den Zeiten der Kiewer Rus. Sie kamen hierher, um als Baumeister, Geistliche oder als Kaufleute tätig zu werden. VII. DEUTSCHLAND - WICHTIGSTER HANDELSPARTNER RUSSLANDS IN DER WELT 1. a) Lest eine kurze Geschichte der Russlanddeutschen und sagt, wo deutsche Aussiedler vorwiegend lebten. Aber sucht zuerst im Wörterbuch die Bedeutung folgender Wörter. der Aussiedler sich ansiedeln der Landstreifen die Einwanderung sich niederlassen ausreisen gestatten Die Deutschen wurden von dem Großfürsten Wassili III. und seinem Sohn Johann IV. nach Russland eingeladen. Ein wichtiges Bindeglied^ zwischen Deutschland und Russland waren über viele Jahrhunderte die Handelskontakte. So gehörte Nowgorod zum europäischen Bund der „Hanse“ und unterhielt Kontakte zu vielen deutschen Städten. Die ersten Deutschen, überwiegend Kaufleute und Handwerker, siedelten sich in Moskau in einem schönen Landstreifen an der Jausa an. Dort konnten die Fremden nach ihren Sitten und Gebräuchen leben. Diese Fremdenvorstadt wurde aufgrund der Dominanz der deutschen Sprache die „Deutsche Sloboda“ genannt. Schon im Mittelalter kamen deutsche Fachleute nach Russland, größere Ausmaße^ nahm die Einwanderung aber erst unter Peter I. an. Für seine Reformen benötigte der Zar westliche Fachleute, die er vor allem in Deutschland fand. Sie arbeiteten als Ärzte und Apotheker, als Beamte und Soldaten, als Handwerker und Kaufleute. Unter Peter I. entstanden in der Deutschen Sloboda neue Häuser, Kirchen und Kirchschulen. Ende des 17. Jahrhunderts lässt Peter I. am Ufer der Jausa das Schloss Lefortowo errichten, das als eine Residenz des Zarenhofes gedacht war. Zugleich wurde ein schöner Park angelegt. Schon unter Peter I. hatten die Moskauer Deutschen die Erlaubnis erhalten, sich auch außerhalb der Sloboda anzusiedeln. Im 18. Jahrhundert bekam die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen allerdings eine andere Qualität — ausgelöst von einer Deutschen: die Zarin Katharina II., eine gebürtige^ Prinzessin von Anhalt-Zerbst, wollte die weiteren Landstriche im Süden ihres Landes erschließen'^ und sichern. Zu diesem Zweck lud sie Ausländer nach Russland ein, die sich vor allem im Bereich der unteren Wolga niederlassen sollten. Mit ihrem Manifest vom 22. Juli 1763 bot sie eine Reihe von Privilegien und Rechten: • kostenloser Transport nach Russland: • das Recht, sich in eigenen Kolonien anzusiedeln; ' das Bindeglied — связующее звено ^das Ausmaß — размер, здесь: размах ^gebürtig — урожденный ^die Landstriche erschließen — осваивать земли • Religionsfreiheit, Bau von Kirchen und Glockentürmen in den Kolonien; • 10 Jahre Steuer- und Abgabenfreiheit' für Kolonisten; • zinslose Darlehen^ zum Aufbau der Bauernwirtschaft oder des Handwerksbetriebes; • Selbstverwaltung in Kolonien; • Befreiung vom Militärdienst „auf ewige Zeiten“; • den Kolonisten war es gestattet, Grundstücke zu kaufen. Die Resonanz war vor allem in Deutschland groß, da viele Gebiete unter den Folgen des Siebenjährigen Krieges und verschiedenen wirtschaftlichen Problemen litten. In der Folge reisten 27 000 Personen aus Deutschland nach Russland aus und siedelten sich vornehmlich im Wolgagebiet sowie in der Nähe von Sankt Petersburg und im Schwarzmeergebiet an. Im 18. und 19. Jahrhundert suchten viele Deutsche ihr Glück im Osten, und manche von ihnen machten Karriere im Russischen Reich. Begünstigt^ wurde diese Bewegung durch dynastische Verbindungen. War Peter III. nach seiner Abstammung“* noch ein „halber Russe und halber Deutscher“, so kam mit seiner Frau Katharina II. eine „echte Deutsche“ auf den russischen Thron. Ihr Sohn Paul heiratete ebenfalls eine deutsche Prinzessin, wie auch seine Söhne Alexander I. und Nikolaus I., sein Enkel Alexander II. und sein Urenkel Nikolaus II. So entstanden neue regionale Ansiedlungen in Mittelasien, im Gouvernement Samara, in Baschkirien bei Ufa, in Orenburg, in Sibirien und im Amurgebiet. Im Jahre 1940 gab es in der Sowjetunion rund 3 300 deutsche Dörfer. Von ca. 100 000 Einwanderern wuchs die Zahl der Deutschen in Russland auf 1 790 000 Einwohner im Jahre 1914. Die Zahl der Deutschen im Jahre 1926 war 1,20 Mio., im Jahre 1939 — 1,60 Mio. Menschen, 1959 waren es 1,62 Mio. und im Jahre 1989 — 2,011 Mio. ' die Steuer- und Abgabenfreiheit — свобода от налогов и оброка * das zinslose Darlehen — беспроцентная ссуда ^ begünstigen — благоприятствовать * nach seiner Abstammung — по своему происхождению w« f die Hanse — Im Mittelalter war das ein Städtebund zum Schutz des Handeis in der Nord- und Ostsee-region. die Jausa — ein Fiuss in Moskau Anhait-Zerbst — Im 18. Jahrhundert ein deutsches Fürstentum an der Eibe im Unterharz, Heimat der russischen Zarin Katharina der Zweiten. b) Lest den Text noch einmal. In welcher Reihenfolge kommen folgende Sätze im Text vor? Q ln der Folge reisten 27 000 Personen aus Deutschland nach Russland aus. Q Begünstigt wurde diese Bewegung durch dynastische Verbindungen. О Von ca. 100 000 Einwanderern wuchs die Zahl der Deutschen in Russland auf 1 790 000 Einwohner im Jahre 1914. Q Die Deutschen wurden von dem Großfürsten Wassili III. und seinem Sohn Johann IV. nach Russland eingeladen. □ Katharina II. lud Deutsche nach Russland ein, die sich vor allem im Bereich der unteren Wolga niederlassen sollten. □ Mit ihrem Manifest vom 22. Juli 1763 bot sie den deutschen Einwanderern eine Reihe von Privilegien und Rechten. □ Die ersten Deutschen siedelten sich in Moskau in einem schönen Landstreifen an der Jausa an. □ Für seine Reformen benötigte der Zar westliche Fachleute, die er vor allem in Deutschland fand. c) Findet im Text Sätze mit folgenden Wendungen und übersetzt sie ins Russische. durch dynastische Verbindungen begünstigt werden Kontakte unterhalten nach ihren Sitten und Gebräuchen leben eine Erlaubnis erhalten die Landstriche erschließen und sichern unter verschiedenen wirtschaftlichen Problemen leiden V I г 6 f d) Seht den Text noch einmal durch und beantwortet ausführlich die Fragen. — Welche wichtigsten Etappen der Einwanderung der Deutschen nach Russland könnt ihr nennen? — Welche Privilegien und Rechte bot Katharina II. den deutschen Einwanderern in ihrem Manifest? e) Unterstreicht im Text 2—3 Stichwörter zu jedem Punkt der Gliederung. • Die ersten Deutschen in Russland. • Die Einwanderung der Deutschen unter Peter I, • Das Manifest von Katharina II. • Die neuen Ansiedlungen im 19. Jahrhundert. • Die Schlussfolgerung. f) Fasst bitte kurz zusammen (etwa 10 Sätze), was ihr Uber die Geschichte der russisch-deutschen Beziehungen erfahren habt. Erwähnt nur die wichtigsten Informationen (schriftlich und mündlich). 2. Seit dem 17. Jahrhundert haben die Deutschen eine bedeutende Spur in der Geschichte Russlands hinterlassen. Es wurden schon die Vertreter der Zarendynastie Romanow erwähnt, die nach der Abstammung halb Deutsche waren. a) Hier findet ihr noch einige bekannte Menschen, die aus Deutschland gekommen sind und für immer einen Platz in der russischen Geschichte eingenommen haben. Sind diese Namen euch bekannt? Fabian Gottlieb Benjamin von Bellinshausen (Беллинсгаузен Фаддей Фаддеевич) — der Entdecker der Antarktis. Friedrich Haas — der bekannte Moskauer Arzt. Emil Theodorowitsch Renard — Gründer der Zaubererdynastie Kio, zu der auch seine Söhne Igor und Emil gehören. Swjatoslaw Richter (Рихтер Святослав Теофилович) — der russische Musiker. Man nennt ihn „den Pianisten des 20. Jahrhunderts“. Johann Gottfried Tannauer — Hofmaler von Peter dem Ersten, Denis Fonwisin (von Wiesen) — der russische Schriftsteller und Dramatiker. Ferdinand Theodor Einem — Begründer der Moskauer Schokoladenfabrik, die jetzt den Namen „Krasnyj Oktjabr“ trägt. b) Könnt ihr diese Liste fortsetzen? Gibt es vielleicht in eurer Region bekannte Russlanddeutsche? 3. ► Wenn diese Problematik euer Interesse erweckt hat, sucht nach weiteren Informationen im Internet, in Büchern und in der Zeitschrift „Schrumdirum“. Bereitet Referate (schriftlich oder mündlich) vor. Ihr könnt auch eine Konferenz zu diesem Thema durchführen. 4. |i^ Wie sehen moderne deutsch-russische Beziehungen aus? Hier ist ein Artikel darüber. a) Lest den Text, um das Wichtigste zu verstehen. Merkt euch zuerst die Bedeutung folgender Wörter. die Zuneigung — симпатия, расположение die Abneigung — антипатия der Außenhandel — внешняя торговля die Lieferung — доставка, поставка die Fertigwaren — готовая продукция Deutschland und Russland — strategische Partner Roland Götz Die deutsch-russischen Beziehungen waren stets von widersprüchlichen Gefühlen geprägt, wobei sich Bewunderung, Abneigung, Angst und romantische Zuneigung vermischten. Deutsche und Russen kämpften gemeinsam gegen Napoleon, teilten wiederholt Polen unter sich auf, fanden sich auf verschiedenen Seiten der Fronten des Ersten Weltkriegs wieder. Verblendet' von Hitlers Blut- und Bodenideologie zogen die Deutschen in den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und mussten sich auch von der Roten Armee vom Hitlerregime befreien lassen. Der Siegerstolz trat an die Stelle des Hasses auf die Deutschen. Für viele Sowjetbürger wurde die DDR zum Sinnbild^ eines freundlichen, neuen Deutschlands. Die deutsche Teilung allerdings empfand die russische Bevölkerung als widernatürlich, und daher setzte die Wiedervereinigung einen versöhnenden Schlusspunkt in den Beziehungen zwischen beiden Ländern. Die BRD war der erste ’ verblendet {von: verblenden) — ослепленный, введенный в заблуждение ^das Sinnbild — символ ■ I f г der führenden ausländischen Staaten, die die Russische Föderation als Nachfolger der ehemaligen UdSSR' anerkannte. Die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland hat in den letzten Jahren ein neues Niveau erreicht. Es wurde ein Kurs auf die strategische Partnerschaft genommen. Zu den wichtigsten Bereichen der russisch-deutschen wirtschaftlichen Zusammenarbeit für die nächsten Jahre gehören Energiewirtschaft, Maschinenbau und Kraftwagenbau, Raumfahrtindustrie, Informationstechnologien, Gentechnologie, Biotechnologie. Lebensmittelindustrie, Schiffsbau, Chemie, Elektrotechnik und Bauindustrie. Der Anteil der BRD im Außenhandel Russlands beträgt mehr als 10%. Hauptanteile des Exports Russlands bilden Brenn- und Rohstoffe, darunter nehmen 70% Energieträger und Erdölprodukte ein. Deutschland finanziert den Bau neuer Gas- und Erdölleitungen^ nach Europa. Die BRD ist der Hauptlieferant von Importprodukten nach Russland. Der deutsche Anteil am russischen Import von Maschinen und Anlagen beträgt 55%, von Schuhwerken — 45%, von Medikamenten — 15%, von Nahrungsmitteln — 14%, von chemischen Waren — 17%, von agrarindustriellen Produkten 10%, von Metallen und Metallprodukten — 7%. Der Anteil der deutschen Lieferungen an der Gesamtmenge von Fertigerzeugnissen beträgt mehr als 90%. Deutschland ist der größte Geldgeber Russlands. Laut den Bewertungen trägt die BRD bis 1/3 der russischen Schulden. Die Bundesrepublik ist durch kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen in mehreren russischen Städten präsent. Persönliche Kontakte entstanden durch die Hunderttausenden Aussiedler ebenso wie durch den Tourismus und den Studenten- und Wissenschaftleraustausch. Über vier Millionen Russen lernen Deutsch, mehr als in der gesamten restlichen Welt. b) Lest den ersten Absatz des Artikels noch einmal. Welche historischen Ereignisse werden dort gemeint? Nehmt die Tabelle mit den wichtigsten Ereignissen in der deutschen Geschichte (Lehrbuch für die 10. Klasse) zu Hilfe. I ' die UdSSR — СССР *die Erdölleitung — нефтепровод 5. c) Schreibt aus dem zweiten Absatz Wörter heraus, die die Industriezweige bezeichnen. Wie sind ihre Entsprechungen im Russischen? Gibt es in eurer Region Betriebe mit deutschen Investitionen? Zu welchen Industriezweigen gehören sie? d) Sagt, weichen Anteii am russischen Import die deutschen Fertigerzeugnisse haben. Nennt auch einige deutsche Unternehmen, die in Russiand besonders populär sind. e) Was wisst ihr über den Schüleraustausch und die internationalen russisch-deutschen Projekte? Nehmt das Lehrbuch für die 10. Klasse zu Hilfe. Nimmt eure Schule an solchen Projekten teil? f) Fasst zusammen, auf welchen Gebieten beide Länder strategische Partner sind. g) Welche Rolle spielt die deutsche Sprache in euren Zukunftsplänen? ^ Prüft die Ergebnisse eurer Arbeit (Arbeitsbuch, S. 140— 142). e. Projekte Seht die Tabeile aus dem Anhang IV im Lehrbuch für die 10. Klasse (S. 231—233) durch und sagt, welche Perioden in der deutschen Geschichte in den Anhängen überhaupt nicht erwähnt waren. Wähit einige und sucht zusätzliche Informationen darüber. Präsentiert die Ergebnisse in Form eines Referats oder einer Collage. Deutsch-russisches Wörterbuch m Maskulinum мужской род f Femininum женский род n Neutrum средний род pl. Plural множественное число sg.единственное число ' знак ударения показывает, что приставка или часть слова отделяется * сильный глагол (s) используется вспомогательный глагол sein А Abbildung f (-en) отображение abergläubisch суеверный Abholzung f (-en) вырубка die Abholzung der Wälder вырубка леса äblenken отвлекать das lenkt mich ab это меня отвлекает Abgang m сход der Abgang der Lawinen сход лавин Abschlusszeugnis n (-se) свидетельство об окончании школы Abwechselung f (-en) перемена, разнообразие Angebot n (-e) предложение Anhänger m (=) любитель ännehmen* предполагать, считать änprobieren примерять änregen (zu etw.) побуждать к чему-л. Anschaffung f (-en) приобретение, покупка Anzahl f (-en) число, количество die gerade Anzahl четное число / количество Anziehsache f (-n) предмет одежды Asche f (-n) пепел Aufführung f (-en) представление, спектакль aufgeschlossen общительный äuftreten* (s) выступать на сцене Auftritt m (-e) выступление aufwändig разнообразно der Ausbruch m (-e) извержение der Ausbruch des Vulkans извержение вулкана äusführen выводить гулять, выгуливать den Hund ausführen выгуливать собаку Ausdehnung f (-en) расширение äusdehnen sich распространяться, расширяться ausschlaggebend решающий ausschlaggebend sein быть решающим ausverkauft продано äuswerten оценивать Auszahlung f (-en) выплата äusziehen* выезжать, выселяться из квартиры / дома von zu Hause ausziehen не жить с родителями, уехать из родительского дома В bedrohen угрожать begründen обосновывать, основывать Begründer т (=) основатель begucken рассматривать belastbar выдерживающий нагрузку Beschaulichkeit f созерцательность, мечтательное раздумье Beschränkung f (-en) ограничение besiedelt населенный dicht besiedelt густонаселенный besorgen доставать, покупать Betreuung f обеспечение bevorzugen предпочитать Bev\/ässerung f орошение Bewertung f (-en) оценка, оценивание Blüte f расцвет Buchung f (-en) бронирование места, заявка, запись Bude f (-n) комната Bühne f (-П) сцена D Darsteller m (=) исполнитель Darstellerin f (-nen) исполнительница Darstellung f (-en) исполнение, игра darum поэтому deshalb поэтому, потому deswegen поэтому drahtlos беспроводной drahtlose Telekommunikation беспроводная дистанционная связь / передача данных Durchbruch т (-е) прорыв Durchsage f (-п) объявление Durchschnitt т (-е) среднее (число) im Durchschnitt в среднем durchschnittlich средний, в среднем Dürre f (-n) засуха, сухой период Е ehrgeizig честолюбивый, тщеславный einerseits andererseits с одной стороны .... с другой стороны Einfahrt f (-en) въезд; ворота öinführen вводить Einkommen п (=) доход Einschätzung f (-en) оценка Einschlag т (-е) падение der Einschlag eines Meteoriten падение метеорита Einschleppung f ввоз die Einschleppung fremder Arten ввоз чуждых определенным регионам видов (животных) Einsicht f (-en) понимание Elend п нужда endgültig окончательный Endzweck т (-е) конечная цель entdecken открывать, делать открытия Entschlüsselung f (-en) расшифровка entsetzlich ужасный, ужасающий entweder oder или .... или erarbeiten разрабатывать eine Theorie erarbeiten разрабатывать теорию Erdbeben п (=) землетрясение Erdrutsch т (-е) оползень erstaunt удивленный F Faltenrock т (-е) юбка со складками Fernrohr п (-е) телескоп Fete f (-n) торжество, празднество feuerspeiend огнедышащий, изрыгающий огонь Filmfestspiel п (-е) кинофестиваль flexibel общительный fliehen* убегать; эмигрировать Flohmarkt т (-е) блошиный рынок, барахолка Flut f (-en) прилив Flutwelle f (-n) приливная волна Folge f (-n) следствие, результат negative Folgen haben иметь отрицательные последствия Fortschritt m прогресс Freibad n (-er) бассейн под открытым небом Freilichttheater п (=) театр под открытым небом G Gang т (-е) проход Ganzmetallluftschiff п (-е) цельнометаллический дирижабль Geduld f терпение gegenwärtig современный Gehalt п (-er) заработок служащих Gehirn п (-е) мозг Geist т (-er) дух, душа Geld п (-er) деньги das Geld äusgeben тратить деньги das Geld löswerden потратить деньги das Geld äufbessern зарабатывать дополнительно das Geld änpumpen здесь: занимать деньги Geldkurier m (-e) денежный курьер Generationswechsel m (=) смена поколений Genre n (-s) жанр Gerechtigkeit f справедливость gern охотно ich hätte gern ... я бы хотел... Geschäft n (-e) магазин, торговый дом Geschäfte äbklappern обходить все магазины Geschöpf п (-е) создание, творение, существо Geschwindigkeit f (-en) скорость Gesetz п (-е) закон Gesetzmäßigkeit f (-en) закономерность Gletscher т (=) ледник grinsen ухмыляться, скалить зубы Größe f (-П) размер Großputz т (-е) генеральная уборка den Großputz machen делать генеральную уборку Grundkurs m (-e) основной курс Gutachten n (=) экспертиза, заключение эксперта Н Handy л (-S) мобильный телефон häimsuchen настигать, поражать (кого-л., что-л.) hergucken смотреть вслед er guckt bestimmt hinter dir her он наверняка будет смотреть тебе вслед Himmel т (=) небо unter freiem Himmel под открытым небом Hinsicht f (-en) отношение in dieser Hinsicht в этом отношении Hitze f (-П) жара Hochschulforschung f (-en) исследование в области высшего образования Hocker т (=) табуретка Hubschrauber т (=) вертолет Hurrikan т (-е) ураган I Inszenierung f (-en) инсценировка jubeln ликовать, радоваться jucken чесаться, зудеть К Kanon т (-s) положение, предписание; собрание (документов) der Kanon von Pflichtfächern набор обязательных для всех учащихся предметов Kerker т (=) тюрьма Kernspaltung f (-en) расщепление ядра klatschen сплетничать, судачить Klausur f (-en) письменная работа Klimaanlage f (-n) кондиционер Klimawandel m (=) изменение климата Kolosseum n Колизей (театральная арена в древнем Риме) Koproduktion f (-en) совместное производство, международный проект Kraft f (-е) сила, усилие Kräfte äinsetzen прилагать усилия Kunde т (-п) покупатель, клиент L launisch капризный Lebensbedingungen (pl.) условия жизни Lebensmittelversorgung f обеспечение, снабжение продуктами Lebensraum m (-e) место обитания lecker вкусный Leinwand f (-e) экран Leistungskurs m (-e) профильный курс Leitung f (-en) руководство unter der Leitung под руководством Liebhaber m (=) любитель, почитатель liegen* быть, находиться (в каком-л. состоянии, положении) das liegt mir это мне нравится, это по мне Liegewiese f (-n) место рядом с бассейном, где можно позагорать Loge f (-П) ложа Lohn т (-е) заработок рабочих и обслуживающего персонала М mähen косить markant видный, выдающийся medizinische Betreuung f медицинское обслуживание Meeresspiegel т уровень моря Menschenrechte (р1.) права человека Menschenverstand т человеческий разум Milieu п (-S) среда mindestens по меньшей мере Mitteilung f (-en) сообщение Mittel п (=) средство die Mittel der darstellenden Kunst средства изобразительного искусства Mord m (-e) убийство Mülldeponie f (-n) свалка мусора N Nachfrage f (-n) спрос Nachrichtentechnik f (-en) техника связи Nahrungsmittel pl. (=) продукты питания Nahrungsmittelmangel m недостаток, нехватка продуктов питания Naturerscheinung f (-en) явление природы Netz n (-e) сеть im Netz в сети nicht nur sondern auch не только .... но и Niveau п (-s) уровень Notendurchschnitt т (-е) средний балл О öffentlich общественный, общедоступный Р Paradies п (-е) рай Parkett п (-е) партер passen подходить Pech п (sg.) неудача, невезенье So ein Pech! Такая неудача! Pflanzenwelt f растительный мир Pflichtfach п (-er) обязательный предмет plädieren выступать за что-л. präzise точно, точный Preis т (-е) приз, премия Premiere f (-п) премьера Punkt т (-е) балл R Rang т (-е) ярус Rebell т (-еп) мятежник rebellieren бунтовать, взбунтоваться, восстать Recherche (фр.) [-'Jfcrfa] f (-п) поиски, расследование Rechner т (=) компьютер Regenmangel т (=) отсутствие дождей Reifezeugnis п (-se) аттестат зрелости Ressourcenmangel т нехватка ресурсов Rohstoff т (-е) сырье rümjammern жаловаться, ныть Schaden т (-) вред scheiden lassen sich разводиться schief косой; кривой; наклонный es geht alles schief всё не ладится Schlussausverkauf m (-е)тотальная распродажа Schminkutensilien (pl.) принадлежности для макияжа Schulabgänger т (=) выпускник школы schummeln обманывать Selbstbewertung f (-еп) самооценка Selbstbewertungsliste 1 (-п) лист / список для самооценки Sintflut f всемирный потоп Sog т (-е) течение, струя (воздуха, воды) Sonnenfleck т (-еп) пятно на солнце Spalte f (-П) столбец Spielplan т (-е) репертуар auf dem Spielplan stehen быть включенным в репертуар Sprachtätigkeit f (-еп) речевая деятельность spucken плевать Stiftdose f (-п) коробка (банка) с карандашами Streich т (-е) выходка, проделка, шутка jemandem einen Streich spielen сыграть с кем-нибудь шутку streitsüchtig любящий спорить, задиристый, сварливый Strom т электрический ток Studentenausschuss т (-е) студенческий комитет Т Tankstelle f (-п) автозаправочная станция teamfähig способный работать в единой команде, сообща Theaterkarte f (-п) билет в театр eine Theaterkarte besorgen купить билет в театр Theaterstück п (-е) театральная пьеса Tiefebene f (-п) низменность Treibhauseffekt т (-е) парниковый эффект и Überfischung f (-еп) перелов, злоупотребление рыбной ловлей Überlegung f (-еп) размышление Überschwemmung f (-еп) наводнение übersichtlich обозримый, наглядный Übervölkerung f перенаселение überwinden преодолевать Umkleidekabine f (-п) кабинка для переодевания ümleiten изменять направление (реки) umsonst даром, безвозмездно; напрасно, зря etw. umsonst erledigen выполнять что-л. даром Umweltverschmutzung f (-en) загрязнение окружающей среды Untergang m гибель, падение, крушение der Untergang der Atlantis гибель Атлантиды Unterkunft f (-e) приют, убежище üraufführen поставить впервые пьесу, спектакль Urbanisierung f урбанизация Urwald т (-er) девственный лес (джунгли) verabreden sich mit ]-m договориться о чем-л. с кем-л. Veranstaltung f (-en) мероприятие Verdünnung f (-en) уменьшение, утончение die Verdünnung der Ozonschicht уменьшение озонового слоя vereinbaren договариваться, согласовывать Verfilmung f (-en) экранизация Verhaltensnormen (pl.) нормы поведения verlockend заманчивый, соблазнительный Verlust m (-e) потеря der Verlust der Artenvielfalt потеря многообразия видов (животных) vermitteln 1. посредничать; 2. способствовать vermuten предполагать, догадываться (о чем-л.) Vernetzung f (-en) связь, паутина Vernunft f разум; рассудок, здравый смысл; интеллект vernünftig разумный verschärfen обострять Verschmutzung f (-en) загрязнение verschonen пощадить, не трогать verschont bleiben остаться нетронутым versiegen иссякать versinken* утонуть Versorgung f обеспечение Verstädterung f разрастание городов verursachen вызывать verwüsten опустошать, разорять Verwüstung f (-en) разрушение, опустошение verzweigt разветвленный Vorhang т (-е) занавес Vorstellung f (-en) представление w Wahlmöglichkeit f (-en) возможность выбора Waldbrand m (-e) лесной пожар Wasseraufbereitung f (тех.) водоподготовка Wasserknappheit f нехватка воды Wasserleitung f (-en) водопровод Wassermangel m нехватка воды Wechselwirkung f (-en) взаимодействие Welterkenntnis f (-se) познание мира weltoffen sein интересоваться всем, что происходит в мире werben für Akk. агитировать за что-л., рекламировать; um Akk. добиваться, домогаться Wert т (-е) ценность wie wäre es mit ...? как насчет ...? Widerspruch т (-е) противоречие Wiege f (-n) колыбель an der Wiege stehen стоять у колыбели Windgeschwindigkeit f (-en) скорость ветра Wirbel m (=) вихрь, кружение; клубы пыли wirken воздействовать wirksam действенный wünschen желать Sie wünschen? Что-то желаете? wurschteln, wursteln работать и жить без плана и цели Wüste f (-n) пустыня Z Zahn m (-e) зуб die Zähne zusammenbeißen стискивать зубы Zoff m ругань Zulassung f (-en) допуск zünehmen* поправиться, прибавить в весе zurücklegen откладывать Zusammenballung f (-en) скопление zusämmenschmeißen (разг.) сбрасывать, сваливать в кучу ein bisschen Geld zusammenschmeißen собрать немного денег Zuschauerraum т (-е) зрительный зал i Quellennachweis Aussagen der Azubis, aus: Goethe-Institut, WeiterführenUe Bildungsmedien. Aussagen der Jugendlichen über den Ferienjob, aus: WarumDarum 1/2005. Aussagen der Jugendlichen über ihre Zukunftspläne, aus: Juma 3/2004, Juma 4/2003. Aussagen der Jugendlichen, aus: X-Mail 3/2005. Azubi gesucht: httD://www.einstiea.com. Bertolt Brecht, aus: Bertolt Brecht mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargestellt von Marianne Kesting. Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Hamburg, 1993. Bewerbung: httoV/www.arbeits-aaentur.de. Bilanz einer Jahrhundertkatastrophe (Auszug), aus: Focus, 18/2005. Das Sommer-ABC, aus: Juma 2/2004 und Tipp 2/2004. Der Euro-Test, aus: WarumDarum 1/2005. Der ideale Lehrling: https://www.aoethe.de. Die Geschichte der Filmkunst, aus: Tatsachen über Deutschland. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 2000. Die Geschichte der Theaterkunst, aus: Schwab Lothar Theaterlexikon. Frankfurt am Main; Cornlesen Schriptor, 1991; Griechenland, Kulturführer. Herausgeber K. Guvussis, Athen, 2006. Die Welt von morgen, aus: News Zukunft, Beilage zu News 10/2000. Ein Etagenplan. Was findet man wo?, aus: Linie Eins, Textbuch, Wolters-Noordhoff Groningen. Ein Interview mit Methild, aus: Juma 1/2000. Ein Sonntag ist ein Familientag, aus: Juma 3/2002. Einstieg Abi Messe in Karlsruhe: httD://einstiea.com. Errungenschaften der Wissenschaft und Technik, aus: News Zukunft. Beilage zu News 10/2000. Fachschulen und Universitäten: httD://wvwv.arbeits-aqentur.de. Franka Potente, aus: Komma, Das Deutschjournal 1/2004. Frei, wenn andere arbeiten müssen, aus: Juma 3/2002. Freiwillig mehr machen, aus: Juma 2/2000. Größte Opernproduktion aller Zeiten kommt nach München: https://wvtfw. bühnenverein.de. Größte Umweltprobleme, aus: Globus, 2005. Im Kaufhaus, aus: Linie Eins, Textbuch, Wolters-Noordhoff Groningen. Jeder ist gefragt, aus: Globus, 2005. Mangelhafte Qualifikation: htto://www.einstiea.com. Mit High Tech am Markt, aus: Juma 4/1997. Moritz Bleibtreu, aus: Komma, Das Deutschjournal 1/2004. Mutter und Oma machen alies, aus: Bravo Girl 10/1988. Naturkatastrophen, aus: Hans Reichhardt „Was ist \A/as?“, Band 74, Tessloff Verlag, Nürnberg; Globus vom 11. April 2005; htto://WWW.naturoefahren.de: Wikipedia, die freie Enzyklopädie. Neue Lehrberufe bieten beste Chancen: httD://www.einstiea.com. Neue Werkstatistik des Bühnenvereins für Spieizeit, 2002/2003: https://wvw.bühnenverein.de. Ofczarek, Bernhard. Mick, im Netz gefangen, aus: Juma 2/2003. Ohne Moos nix los, aus: WarumDarum 1/2005. Phänomene, aus: Rainer Köthe, geklärte und ungeklärte Phänomene, Band 101, Tessloff Verlag, Nürnberg. Pressler, Mirjam. Wie Eva eine Hose und ein Hemd sucht und etwas ganz anderes findet, aus: M. Pressler. Bitterschokolade. Verlag Weinheim und Basel Programm, Weinheim, 1980. Pro Tag komme ich auf eine Stunde Hausarbeit, aus: Bravo Girl 10/1988. Qual der Wahl, aus: Juma 4/1997. Ratschläge den deutschen Jugendlichen bei der Berufswahl: https://www.studienwahl.de. Statistische Angaben (Diagramm), aus: Globus, 2005. Stoff für Zoff, aus: Juma 1/2003. Theatertage / Theaternächte, 2006: htto://www.ooethe.de. Theaterwitze: htto://www.theaterwitze.de. Umfrage unter jungen Theaterfreunden, aus: Berlin kennen und lieben. Von Horst Schwartz. LN-Verlag Lübeck, 1990. Umweltprobieme der nächsten 100 Jahre, aus: Globus, 2005. Wege zum Abitur, aus: Tipp 2/1994. Welche Aberglauben haben die Deutschen?, aus: WarumDarum 1/2005. Weiche Abergiauben sind in Russiand verbreitet?, aus: WarumDarum 1/2005. Weitbekannte Wissenschaftier, aus: Das große Universallexikon, Axel Junker Verlag, München, 2001. Wenn die Kohle knapp ist, aus: Tipp 3/2001. Wer lernt, gewinnt, aus: Juma 2/2000. Wir brauchen Fantasie. Ein Programm fUr eine heeeern Zivilisation, aus: Iring Fetscher, Überlebenshodlniningnii ilm Menschheit. Zukunftspläne. Aussagen der Jugendlichen, au.s Jtimii Zu den Anhängen II, III, IV Bücher lesen im 21. Jahrhundert, aus: Juma 4/2003 Die Industrialisierung in Deutschland, aus: Manfmd M.ii Deutsche Geschichte, Beltz und Gelberg Verlag, Weinhcnm, l'i'i'i Ende des II. Weltkrieges, aus: Spiegel 5 / 2005. Erich Maria Remarque: https://de.wikiDedia.org/wiki/ReiiuimiMj Feuchtwanger L. Goya (Auszug), aus: Feuchtwanger L. Goya, oder Der arge Weg der Erkenntnis, Aufbau Tb Verlag: Auflage 9, 2001 Friedrich Schiller, aus: Zettl E. Porträts. Große Menschen zu ihtnn Zeiten, Max Hueber Verlag, 1996. Götz R. Deutschland und Russland — strategische Partner: https://www.bDb.de/publikationen/SHTKL5.0.0.Deutschland und_Ru ssland strategische Partner.html Heidenreich E. Wer nicht liest, ist doof, aus: Kursbuch 133, Rowohlt Verlag, Reinbek. Hilfe für bedrohte Vögel, aus: Juma 4/2005. Ich will mit dir gehen (Auszug), aus: Monika Seck-Agthe, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek, 1985. Im Westen nichts Neues (Auszug), aus: Remarque E. M. Im Westen nichts Neues, Kiepenheuer & Witsch Verlag, 1998. Jahre nach der Wiedervereinigung, aus: Deutschland 4/2005. Johann W. von Goethe: https://de.wikiDedia.ora/wiki/Goethe Karolingische Renaissance, aus: HISTORIKA. Weltgeschichte interaktiv erleben. Eine Produktion von Si.Lab srI — Florenz, deutsche Fassung: © Copyright Cornelsen Software 1997. Meinungen der Jugendlichen, aus: Vitamin de 25/2005. Preußen in der Zeit des Absolutismus, aus: HISTORIKA Weltgeschichte interaktiv erleben. Eine Produktion von Si.Lab srI — Florenz, deutsche Fassung: © Copyright Cornelsen Software 1997 Ständiges Nehmen und Geben, aus: Tipp 4/2004. Thoma L. Meine erste Liebe (Auszug), aus: Lausbubengo schichten, Klett Edition Deutsch GmbH, 1989. Thomas Mann, aus: Zettl E. Porträts. Große Menschen zu ihren Zeiten, Max Hueber Verlag, 1996. Inhaltsverzeichnis Kapitel „Wiederholung“. Beginnen wir mit den Ferienerinnerungen. Oder? ..................... 3 Kapitel 1. Das Alltagsleben der Jugendlichen in Deutschland und in Russland. Was gibt es da alles? ....................................... 11 Kapitel 2. Theater- und Filmkunst. Wie bereichern sie unser Leben? ....................... 49 Kapitel 3. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt. Was hat er uns gebracht? Sind Naturkatastrophen seine Folgen? ................... 87 Kapitel 4. Die Welt von morgen. Welche Anforderungen stellt sie an uns? Sind wir darauf vorbereitet? ................................... 125 Anhang I. Grammatik in Tabellen.............. 161 Anhang II. Einiges über die Theorie der deutschen Sprache ............................... 171 Anhang III. Aus der deutschen Literatur...... 210 Anhang IV. Aus der Geschichte Deutschlands . . . 227 Deutsch-russisches Wörterbuch ............... 259 Quellennachweis.............................. 269 Учебное издание Серия «Академический школьный учебник» Бим Инесса Львовна Рыжова Лариса Ивановна Садомова Людмила Васильевна Лытаева Мария Александровна НЕМЕЦКИЙ ЯЗЫК 11 класс УЧЕБНИК ДЛЯ общеобразовательных учреждений Базовый и профильный уровни Центр группы германских языков Руководитель Центра В.В. Копылова Зам. руководителя И.В. Карелина Редактор Н.А. Резниченко Художник С. В. Трубецкая Художественный редактор Н.В. Дождвва Оператор О.Ю. Любвзнова Компьютерная вёрстка и техническое редактирование О.В. Храбровой Компьютерная обработка рисунков С.В. Трубецкой, М.Е. Аксёновой Корректоры Н.Д. Цухай, А. В. Рудакова Налоговая льгота — Общероссийский классификатор продукции ОК 005-93— 953000. Изд. лиц. Серия ИД № 05824 от 12.09.01. Подписано в печать 11.05.11 Формат 70x90'/ie. Бумага офсетная. Гарнитура PragmaticaASanPin. Печать офсетная. Уч.-изд. л. 14,02+0,36 форз. Тираж 20000 экз. Заказ № 28775 (g ги. Открытое акционерное общество «Издательство «Просвещение». 127521, Москва, 3-й проезд Марьиной рощи, 41. Открытое акционерное общество «Смоленский полиграфический комбинш-214020, г. Смоленск, ул. Смольянинова, 1. PoccHHCK.jy академия наук Российская академия образования Издательство Просвещение» Академический школьный учебник